Dokumentation der OB-Wahlen zum / zur hauptamtlichen
Oberbürgermeister / in von Schwerin, MV, Deutschland.
Wahltermin 14.09.2008 /
Stichwahltermin war der 28 Sept.
Diese Dokumentation ist das Kunstwerk eines Künstlers.
Autor : Dipl. Ing. Volker Goebel / Arsenalstrasse 1 4
Schwerin / Deutschland / Funkt. : 0152 / 265 47 386
info@volker-goebel.biz oder mal Café trinken gehen.
Sie sind freiwillig hier um zu lesen & Bilder zu sehen.
zur Website von Frau Dipl. Ökonomin Angelika Gramkow / MdL / Die Linke / Schwerin
zur Website von Herrn Dr. Gottfried Timm / Theologe / MdL / SPD / Schwerin
zur Website von Herrn Dipl. Wirtschaftler Hans Peter Kruse / vormals UB / parteilos / kandidiert für die CDU / Schwerin
zur (neuen) Website von Herrn Frank Peter Krömer / UB / parteilos / Schwerin
zur Website von Herrn Andreas Helms / parteilos / Schwerin
OB Wahl auf ob-sn.de / alle Kandidaten und den gesamten Wahlkampf auf einen Blick. (Klick aufs Logo zeigt die Besucherzahlen / Statistik)
Gramkow

Stichwahl
& Siegerin.

Dr. Timm

Stichwahl

Für die Frage wer unser nächster Oberbürgermeister wird habe ich ein wenig Zeit aufgewandt und
für Sie einige Informationen gesammelt die Ihnen nützlich sein können. - Jetzt und kurz vor der Wahl.
Es arbeiten 7 Teams an der Zukunft von Schwerin. Ich habe viele der guten Ideen hier für Sie notiert.
Diese Hauptseite ist so etwas wie meine kommunalpolitische Kolumne. Die Navigation bietet mehr an.
Wählen Sie im 1sten Wahlgang die saubere Innenstadt. Den/Die richtige/n Oberbürgermeister/in Ihres Vertrauens dann in der Stichwahl. - Schwerin braucht jemand von hier, jemanden der kompetent ist ! Herzlichen Glückwunsch und alle guten Wünsche sende ich von hier aus an unsere neue Oberbürgermeisterin Frau Angelika Gramkow. - Amtsantritt erfolgte am 27 Oktober 2008.
Motto : Handeln wie Demmler gehandelt hätte. In Würde antworten.
zur Website von Herrn Fred Kriebel / parteilos / Schwerin bzw. Godern
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125. Das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz gilt für viele Neubauten ab Januar 2009

Der Einsatz von regenerativen Energien wird für die meisten Neubauten ab 2009 Pflicht. Damit muss sich der Bauherr in Sachen Heizwärme zwischen 1. Solarenergie, 2. Holz (pellets) und 3. Geothermie, also Erdwärmenutzung entscheiden. Da der technisch umsetzbare Wirkungsgrad der Sonnenenergie in Deutschland naturgemäß klein bleibt und die Preise für Holzpellets schon vor dem neuen Gesetz hoch waren, wird jeder "vernünftige Bauherr" zur Erdwärmenutzung wechseln. - Die genauen Bestimmungen entnehmen Sie bitte dem Erneuerbare Energien Wärme Gesetz. - Download hier. Das Ern_Energ_Waerme_G.pdf kommt direkt vom BU Ministerium.

Stand der Dinge : Samstag, 27. Dezember 2008, 10:40 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Auszug aus dem Erneuerbare Energien Wärme Gesetz. Auf KLick Download Volltext.
Achtung : Beim GTKW MV 4 SN geht es um Stromerzeugung aus Tiefer Geothermie. - Das EE Wärme Gesetz bezieht sich aber auf oberflächennahe Geothermie die viel weiter entwickelt ist. Es gibt in Deutschland ca. 500 oberflächennahe Geothermieanlagen die Heizwärme und Kühlkälte zur Verfügung stellen und 115.000 geothermische Systeme die mit Sonde und Wärmepumpe ein Gebäude heizen. - Kurzinfo Geothermie und Perspektiven vom Ministerium.
Über 80 Meter hoher Bohrturm (Windischeschenbach).
120. Ing. V. Goebel veröffentlicht einfach die technische Zeichnung der Koaxialsonde.

No more secrets ! - Was in vielen Unternehmen als "Betriebsgeheimnis" nur wenigen Personen zugänglich ist, können Sie hier öffentlich einsehen !? - Es macht keinen Sinn, eine Technologie geheim zu halten, von der die ganze Menschheit profitieren soll. Ich möchte das wir offen über ein Verfahren sprechen können das sich gerade erst entwickelt. - Hier geht es um Technik, Politik, Steuergelder und Umweltschutz. Diese Themen sind von zu großer Bedeutung um sie Einzelnen zu überlassen, die im Wesentlichen nur eine einzige Motivation haben : "Geld, Geld, Geld" - Die letzten Gespräche mit einem Investor/Developer haben mir klargemacht, dass "Strom aus tiefer Geothermie" ein Thema ist, auf dem mit Sicherheit ein starkes "öffentliches Interesse" liegt.

Die vorliegende CAD Zeichnung zeigt das "tiefe heiße Herz" eines Geothermiekraftwerkes, die so genannte "Wärmeentzugssonde". Es handelt sich dabei im Wesentlichen um ein intelligent zusammengestelltes Rohrbündel, welches in das Bohrloch eingeführt wird, und oben an eine Generatorturbinenline zur Stromerzeugung angeschlossen ist. Der Grundgedanke ist einfach, "Es wird Wasser durch tiefe, heiße Erdschichten geleitet und dabei soweit erhitzt, dass Dampf entsteht, "heißer Nassdampf" um genau zu sein.

Es beginnt bei der "Bohrlochfassung", ein großes rotationssymetrisches Bauteil, welches durch spanabhebende Bearbeitung liegend in einer Karusselldrehmaschine hergestellt wird, und aus nicht rostendem Edelstahl der Legierung 1.4401 besteht. Damit wird das Bohrloch oben sauber gefasst und ortsfest stabil definiert. Diese "Bohrlochfassung" enthält Sacklochbohrungen mit metrischen Gewinden, um den "Verschlußdeckel mit den Befüllflanschen" aufzunehmen.

Der "Verschlußdeckel" ist auch aus Edelstahl der Legierung 1.4401. Dieses mittig vertikal teilbare Bauteil dichtet die Sonde nach oben ab und erlaubt über die Befüllflansche den Wasserrücklauf in die Geothermie-Bohrung. Der Verschlußdeckel weist horizontale Dichtflächen zur Oberfläche der Bohrlochfassung auf und hat zudem vertikale Dichtflächen zum Isolationsrohr. Wichtig, es darf keine "Kältebrücke" zwischen "Verschlußdeckel" und "Förderrohr" entstehen.

Das eigentliche "Rohrbündel", also die "innere Verrohrung" der Wärmeentzugssonde besteht im Kern aus einem "Förderrohr" mit Durchmesser 120 mm. (1.4401 / t=3mm) - Keine Angst, da kommt sehr viel heißes Wasser raus, etwa 252 Liter pro Sekunde, bzw. 907.000 Liter pro Stunde. Wer hier Zweifel hat sollte sich noch einmal "Bernoullis Gesetz" ganz in Ruhe ansehen. Unten am Förderrohr ist die Rohrwandung so zu lochen, dass der Kies nicht durchkommt und oben die Schaufeln der Generatorlinie zerstören kann. Die Lochung soll mind. 10x mehr Fläche als das Rohrinnere (r x r x 3,14) aufweisen, weil sich die Lochung durch die umgebende Kiesschüttung kapazitiv erwartungsgemäß verkleinert. (Zufluß offen halten, siehe Zeichnung)

Das "Förderrohr" ist von einem "Isolationsrohr" (auch 1.4401 / t=2,5 mm) umgeben, um den aufsteigenden Nassdampf von ca. +200°C gegen Wärmeverluste zu schützen, die im indirekten Kontakt zu dem kälteren absteigenden Rücklaufwasser von ca. +70°C sehr wahrscheinlich wären. - Also eine "Rohr in Rohr" Anordnung, dass sogenannte "Koaxialrohrprinzip". Übrigens ein Vorschlag der gar nicht von mir, sondern in 2005 von Dipl. Ing. Lutz Hillebrand aus Hagen, während eines Arbeitsbesuches im Südpazifik mir gegenüber geäußert wurde. Das Koaxialrohr wird auch von dem in der Schweiz tätigen deutschen Bergbauingenieur Hans Hildebrand favorisiert. Ing. Hildebrand hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Geothermie. (Geohil)

Förderrohr und Isolationsrohr werden durch WIG Schweißen unter Einsatz von "Formiergas" zum "Wurzelschutz" miteinander verschweißt. Das Rohrbündel darf "weder krumm noch starr" werden. Es muss elastisch genug auf den tatsächlichen Verlauf der Bohrung reagieren können!

Das "Isolationsmaterial" im "Isolationsrohr" besteht aus hochtemperaturfesten "Glasfasern". Die Wärmeleitzahl des SiO2/SiC Dämmstoffes liegt bei 0,02 W/mK. Der schlechte Wärmeleiter "Luft" hat eine Wärmeleitzahl von 0,2 W/mK. - Achtung, der Isolationswerkstoff "Contherm MP 1000" muss im Isolationsrohr durch "dichtschweißen" gekapselt werden, da er durch Feuchtigkeit leicht zerstört wird. Wer sich die Zeichnung genau ansieht, erkennt aber, dass diese "Kapselung" ja auch von Anfang an vorgesehen ist. Das Isolationsmaterial wird in "geteilten" Formteilen bestellt.

Am Rohrbündel sind "Abstandshalter" aus Edelstahl 1.4401 angeschweißt. Das Rohrbündel muss in die Bohrung passen, sich selbst zentrieren und auch einer "verlaufenen" Bohrung folgen können. Die Abstandshalter dürfen nicht an der Bohrungswandung kratzen, sondern müssen mit möglichst wenig Reibung an der Bohrungswand entlang gleiten. Die genaue Bemessung der Abstandshalter ist naturgemäß erst nach der erfolgten Geothermie-Bohrung möglich. Achtung - nur eine offene Bohrungswandung gewährt den Wärmeübergang. Alle Ausbrüche und Ausspülungen die über die Betriebszeit entstehen weil "steter Tropfen höhlt den Stein" sind herzlich willkommen. Dadurch erweitert sich die Wärmetauscherfläche und die Leistung des Geothermiekraftwerkes steigt. (Also, dann und wann Kies nachschütten bitte.)

Das Rohrbündel ist von einer Kiesschüttung umgeben, damit das absteigende Rücklaufwasser nicht einfach so nach unten fließt, sondern über Kontaktberührung, Drehen und Bewegung genug Wärme mitnimmt. Der Kies erhöht die "Wärmetauscherfläche" signifikant. Achtung, er darf aber nur ca. 40 Volumen % des "Ringraumes" einnehmen, damit die Wassermenge innerhalb der Sonde bei einem Wert von 907.000 Liter bleibt. - Es sind oberirdische, empirische Versuche mit dem Kies notwendig um eine Sorte, bzw. Sieblinie zu bestimmen die die 40% Anforderung erfüllt. - Findet sich kein Kies der die Anforderungen erfüllt, sind speziell ausgeformte Graugußelemente zum Einsatz zu bringen, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit bei einem geringem Volumen in einer technisch genau bemessenen "Schüttung" mit sich bringen.

Der Nassdampf steigt im Förderrohr wieder nach oben weil das in "kommunizierenden Röhren" nun einmal so ist. Weil das Förderrohr in einem Verhältnis von 1 zu 12,71 zum Aussenring steht und der Wasserdruck durch die Erhitzung von 1 bar auf 15,5 bar angestiegen ist, kommt ordentlich Dampf aus dem Förderrohr und triebt die erste Generatorturbinenlinie direkt an. Ohne Wärmetauscher ! Dahinter ist schon einiges vom Dampf wieder kondensiert. Das entstandene Wasser ist aber immer noch sehr heiß, und kann durch eine Kalina oder OCR Anlage noch 2x weiter zur Stromerzeugung genutzt werden, bevor es zu simplen Heizzwecken durch die Gewächshäuser auf dem gleichen Firmengelände geleitet wird. Bei Abkühlung auf +70°C ist die Rücklauftemperatur erreicht, und es wird wieder in den Aussenring der Wärmeentzugssonde eingespeist, um die Sonde nicht zu überfordern. - Die Strom- und Wärmegewinnung in einer solchen Anlage ist gemessen an der Lebensdauer eines Menschen "ewig". Berücksichtigt man die aktuelle Gesetzgebung und die Preise am Energiemarkt verdient ein GTKW mit 4 Sonden im Laufe von 30 Jahren ca. 336 Mio. Euro, ohne jemals mit Gas oder Kohle beliefert werden zu müssen. Eine "sichere Technologie", eine "Klimaschutztechnologie", eine "Zukunftstechnologie", eine "grundlastfähige, dezentrale Energiequelle", eine "Grüne Technologie", ein Verhaben, dass weitestgehend von rationaler Vernunft geprägt ist.

Die technische Zeichnung ist für Sie in 3 versch. Maßstäben als Download verfügbar :

- Koaxialsonde_Geothermie_S_Ing_V_Goebel.jpg / 470x3441 pixel / 324 KB / (s. oben)

- Koaxialsonde_Geothermie_M_Ing_V_Goebel.jpg / 1000x7322 pixel / 940 KB / Web

- Koaxialsonde_Geothermie_XL_Ing_V_Goebel.jpg / 2117x15500 pixel / 3 MB / Print

Wer macht mit ? - Diese Zeichnung muss vor allem von Physikern und anderen beteiligten Wissenschaftsdisziplinen geprüft werden. Ich werde ein paar Universitäten anschreiben und mich mit der Zeichnung an die großen Ingenieur Büros der Geothermiebranche wenden.

Wer macht mit ? - Das Vorhaben muss politisch "durchkommuniziert" werden. Ich werde die Zeichnung den mir bekannen Politikern zusenden. Versenden Sie die Zeichnung an die Politiker die Ihnen bekannt sind. - Ja, wir brauchen Planungen und Technologien für unsere Zukunft.

Wer macht mit ? Das Vorhaben braucht mehr als 26,74 Mio. Euro Startkapital. Ich fahre bald nach Frankfurt um einen Wagniskapitalgeber zu finden der 14 % Zinsen interessant findet. Wer hilft mir dabei die beiden CAD Zeichnungen und die GuV Rechnung weiter voranzutreiben ?

Stand der Dinge : Montag, 01.Dezember 2008, 09:28 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel



Nachtrag vom 08 Dezember 2008 : Prof. Dr. Horst Rüter aus Dortmund schreibt mir : " Soweit ich das erkennen kann handelt es sich bei Ihrem Konzept um eine traditionelle Erdwärmesonde" - Das werte ich als ein Lob. - Immerhin ist Prof. Dr. Horst Rüter Präsident von Harbourdom, Senior Advisor von KMS Technologies, Professor an der Ruhruniversität Bochum, Vize-Präsident des Bundesverbandes Geothermie, Mitglied im Präsidium der Deutschen Geophysischen Gesellschaft und Mitglied im Präsidium der Alfred-Wegner Geounion Foundation.

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Link zum Bundesverband Geothermie e.V.
Technische Zeichnung einer Koaxialsonde. Thema Tiefe Geothermie zur Stromerzeugung. Ing. Volker Goebel / Schwerin.
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Detail Koaxialsonde. (Auf Klick zur Vergrößerung)
Detail Koaxialsonde. (Auf Klick zur Vergrößerung)
Detail Koaxialsonde. (Auf Klick zur Vergrößerung)

Nachtrag 08 Dez. 2008 : Auf Anregung eines Lesers habe ich einen Teil der Koaxialsonde noch in 3D gezeichnet. Die Skizze ist stark vereinfacht und bezieht sich auf die Maße in der Mitte der Sonde, d. h. gezeigt wurde ein Meter in 3.500 Metern Tiefe. – Trotzdem habe ich eine Person mit ins Bild gestellt, damit man erkennt, welche Dimensionen Sonde und Bohrloch haben. Die Kiesschüttung ist aber in Wirklichkeit deutlich kleinteiliger auszuführen. Ich musste die „Strausseneier“ einzeln einzeichnen und positionieren, ein Vorgang der schon viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ich hoffe Sie können sich jetzt eine gute „räumliche Vorstellung“ davon machen, wie ein Meter Sonde im Schnitt aussieht. Kompliziert sein kann ja bekanntlich jeder. Gute Ideen sehen aber häufig sehr einfach aus. – Dipl. Ing. Volker Goebel

Hier die 5 Einschätzungen von europaweit anerkannten Fachleuten aus der Tiefen Geothermie :



Sehr geehrter Herr Goebel

Vielen Dank für die Zustellung der Unterlagen zur Koaxialsonde bzw. zum Geothermiekraftwerk.

Wir kennen diese Technologie und haben uns schon mehrfach damit befasst. Die Idee ist faszinierend, in der Realität jedoch noch nicht umgesetzt. In Fachkreisen herrschen dazu auch einige Vorbehalte und Zweifel. Dazu zwei Aspekte:

· Eine 7000 m tiefe Bohrung ist kein alltägliches Vorhaben und es sind dazu noch viele Fragen offen. Wie und ob der Einbau einer funktionierenden Koaxialsonde in diese Tiefe gelingt ist ungewiss.

· Ob langfristig eine genügende Wärmeentnahme (Temperatur und Wassermenge) möglich ist, wird stark angezweifelt.

Wir empfehlen Ihnen, vor dem Aufgreifen einer solchen Projektsidee bei qualifizierten Fachleuten eine Zweitmeinung dazu einzuholen. Dies zu Gunsten einer zukunftsgerichteten, erfolgreichen Entwicklung der Nutzung der Tiefengeothermie.

Für weitere Angaben stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Roland Wyss, Leiter der Geschäftsstelle

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GEOTHERMIE.CH

Schweizerische Vereinigung für Geothermie SVG
Société Suisse pour la Géothermie SSG

Zürcherstrasse 105

CH-8500 Frauenfeld

Tel.    +41 (052) 721 79 02
Fax     +41 (052) 721 79 01
mailto:info@geothermie.ch
www.geothermie.ch


Dr. Roland Wyss GmbH

Geologische Beratungen

Zürcherstrasse 105

CH-8500 Frauenfeld

Tel.   +41 (052) 721 79 00
Fax    +41 (052) 721 79 01
mailto:info@rwgeo.ch
www.rwgeo.ch

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Lieber Herr Goebel

Die Tiefe Erdwärmesonde entspricht ja im Groben den bekannten Konstruktionen, also auch die Ausstattung mit einem isolierten Innenrohr. Die bisherigen Sonden (Prenzlau, Aachen und Arnsberg) gehen allerdings nur 2-3 km tief, bei Temperaturen <100 Grad. In Arnsberg sind mit dem isolierten Innenrohr Probleme aufgetreten. Es wurde (vorübergehend) durch ein Stahlrohr ersetzt.

Diese Sonden haben, wie ich ja schon mal geschrieben habe Entzugsleistungen von ca. 200 kWth. Da Sie 10MWel haben wollen und auch bei 200 Grad der Wirkungsgrad nicht >15% sein wird bräuchten Sie eine Entzugsleitung von weit über einem GWth. Dies scheint mir auch bei einer 7km/200 Grad Bohrung völlig unrealistisch. Ich selbst bin allerdings nicht in der Lage so etwas zu modellieren, da ich keine geeignete Software dazu habe.

Bei den Finanzen scheinen mir die Bohrkosten zu niedrig. Sie werden doppelt so hoch sein (mindestens). Das Ergebnis wäre dann wohl immer noch ok, denke ich.

Der kritische Punkt sind also nicht die Bohrkosten sondern die zu erzielende Entzugsleistung. Die sollten Sie mal irgendwo berechnen lassen (GFZ, GGA, GTN). Nach allen Erfahrungen haben eben 'geschlossene Systeme' wie Sie ja eines anbieten keine ausreichende Entzugsleistung um an eine Stromerzeugung zu denken.

Best regards/ Meilleures salutations/ 祝顺安/ Mit den besten Grüssen,

Horst Rüter

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Prof. Dr. Horst Rüter

Schürbankstrasse 20a

44287 Dortmund

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Sehr geehrter Herr Goebel,

Persönlich würde ich mich auch als begeisterter Geothermie-Fan bezeichnen, allerdings Aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre auch etwas geläutert.

Stromerzeugung aus Geothermie in Deutschland! Ist eine Zukunftsvision die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu gering Effektiv ist. Daneben sind erhebliche Risiken in einem solchen Projekt die Sie in Ihren Kosten gar nicht abdecken können.

Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg bei der Suche nach Investoren, falls planerische Fragen auftauchen stehen wir Ihnen gerne im Engeneering Bereich zur Seite.


Mit freundlichen Grüßen
Simone Walker-Hertkorn

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systherma
Planungsbüro für Erdwärmesysteme GmbH
Am Haag 12
72181 Starzach-Felldorf
Tel: (0 74 83) 9 28 99-0
Fax: (0 74 83) 9 28 99-25
simone.walker-hertkorn@systherma.de
www.systherma.de

Sitz: Starzach-Felldorf
HRB 620 - R
Steuer-Nr. 86118/57002
Gerichtsstand: Tübingen
Geschäftsführer: Dr. Simone Walker-Hertkorn


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Guten Tag Herr Goebel,

Ihre Anfrage ist über die Homepage von GEOTHERMIE.CH zu uns gelangt. Die Firma Geowatt AG ist seit Jahren im Bereich Tiefe und Untiefe Geothermie tätig (www.geowatt.ch).

Aus unserer Erfahrung beurteilen wir die Realisierbarkeit der Fördertemperatur mit dem von Ihnen beschriebenen Verfahren als eher unwahrscheinlich. Wir empfehlen Ihnen, dies auf jeden Fall nachrechnen zu lassen.

Gerne würden wir Ihnen eine Offerte für ein Gutachten zur geothermischen und bohrtechnischen Realisierbarkeit unterbreiten.

Freundliche Grüsse
Sarah Signorelli

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Dr. Sarah Signorelli Tel. +41 (0)44 242 14 54
GEOWATT AG Fax +41 (0)44 242 14 58
Dohlenweg 28 Email signorelli@geowatt.ch
CH-8050 Zrich URL www.geowatt.ch
Donnerstag und Freitag abwesend
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Hallo Herr Goebel,
Danke für die Zusendung. Bei mir ist gerade Land unter. Sie kennen das ja wahrscheinlich, der Ansturm vor Jahresende. Ich komme erst nach Weihnachten dazu mich intensiver mit Ihrer Idee zu beschäftigen und das auch nur, wenn es mehr Informationen zu folgender Fragestellung gibt:
Der große Nachteil geschlossener bzw. halboffener Sonden ist, dass die Wärme im Untergrund nicht so schnell nachströmt. Sie kühlen die Umgebung der Sonde schnell aus und die Wärme fließt konduktiv zu. Das ist physikalisch einer der langsamsten Vorgänge überhaupt. Die Leistung, die Sie aus Ihrer Sonde ziehen können ist damit sehr limitiert und die Anlage nicht wirtschaftlich. Nur, wenn Sie eine Antwort zu dieser Fragestellung haben, ist Ihr Konzept wirtschaftlich sinnvoll.
Auch Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest.
Viele Grüße,
Horst Kreuter

Dr.-Ing. Horst Kreuter
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GeoThermal Engineering GmbH (GeoT)
Baischstr. 7
D - 76133 Karlsruhe
Telefon: +49 721 570 44 6 88
Fax: +49 721 570 44 6 89
E-Mail: kreuter@geo-t.de
Web: www.geo-t.de
Skype: Horst.Kreuter
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Geschäftsführer: Dr.-Ing. Horst Kreuter, Registergericht Karlsruhe HRB 10969

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Nachtrag : Einer der Geothermie-Experten, eine Frau, tröstet mich und macht mir neuen Mut:

Guten Tag Herr Goebel,

so negativ würde ich das ganze nicht sehen. Vielleicht bietet sich bei Ihnen ein anderes System an. In der Geothermie gibt es ja verschiedene Methoden die Erdwärme zu nutzen.

Lassen Sie doch eine Machbarkeitsstudie machen, in der abgeklärt wird, wie die Geologie bei Ihnen aussieht und was für Nutzungen sinnvoll umgesetzt werden könnten.
Solche Studien haben zum Beispiel die beiden Schweizer Städte Zürich und St. Gallen dazu bewogen, Tiefbohrungen in Angriff zu nehmen. Dabei geht hauptsächlich darum den Untergrund erst mal zu erkunden. Zielsetzung von beiden Projekten ist in erster Linie die Wärmeversorgung.

http://www.stadt-zuerich.ch/internet/ewz/home/medien/medieninformationen/
2008/24_10_2008__zuercher.html



Freundliche Grüsse
Sarah Signorelli

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Dr. Sarah Signorelli Tel. +41 (0)44 242 14 54
GEOWATT AG Fax +41 (0)44 242 14 58
Dohlenweg 28 Email signorelli@geowatt.ch
CH-8050 Zürich URL www.geowatt.ch
Donnerstag und Freitag abwesend
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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Hochverdichteter mineralischer Dämmstoff der das "einschweißen" übersteht und auch bei hohen Temperaturen sehr gute Wärmedämmwerte aufweist.
Nachtrag vom 15 Dezember 2008 : Obwohl die 5 Expertenmeinungen aus Deutschland und der Schweiz meine Zuversicht erheblich gedämpft haben, möchte ich dem geneigten Fachpublikum doch noch den Dämmstoff "Contherm MP 1000" für geothermische Koaxialsonden vorstellen :

Auf der Suche nach einem Dämmstoff der hochtemperaturfähig ist, bin ich auch Contherm MP 1000 gestoßen. Hauptsächlich wird dieser Dämmstoff unter Cerankochfeldern eingebaut. Aber er ist auch voller guter Eigenschaften für den Einsatz in einer geothermischen Koaxialsonde.

Da der Dämmstoff schon während der Produktion hoch verdichtet wird, eignet er sich gut für die Wärmedämmung des Förderrohres einer Wärmeentzugssonde, die über die gesamte Länge sehr hohe Drücke aus der Wassersäule heraus ertragen muss. - Am Fußpunkt bei 7.000 Metern liegt ein Druck von ca. 700 bar aus der Wassersäule auf die Mantelfläche des Isolationsrohres an. Da ist es von großer Bedeutung, dass der Dämmstoff sich nicht mehr stark komprimieren lässt.

Contherm MP 1000 "steht" bis 1.000°C, leistet seine besten Dämmwerte aber bei +200°C. Das ist genau die Temperatur, die das Wasser im Förderrohr der Koaxialsonde haben soll/wird. Mit einer Wärmeleitzahl von 0,02 W/mK leitet Contherm MP 1000 Wärme um den Faktor 10 schlechter als der schlechte Wärmeleiter Luft mit seiner Wärmeleitzahl von 0,2 W/mK.

Der vorgeschlagene Dämmstoff ist mit 230 gr/dm3 auch ausgesprochen leicht. Das ist von ganz großer Bedeutung um die Anhängelasten, die aus der ständig länger und schwerer werdenden Koaxialsonde, die ja während der Fertigung als Rohrbündel im Bohrloch hängt, nicht unnötig allzu groß werden zu lassen. Die Anhängelasten sind hier ein ganz ernstes Thema.

Als Ingenieur der Fertigung denkt, ist mir auch wichtig, dass das Dämmmaterial beim Verweißen des "kapselnden Isolationsrohres" nicht abbrennt. Das Contherm MP 1000 ist aufgrund seines mineralischen Characters nicht brennbar und wird nur alle 6 Meter einen kleinen partiellen Schaden nehmen, wenn der Ring Deckel, der das Isolationsrohr schließt, und die Verbindung mit dem Förderrohr herstellt, WIG geschweißt werden muss. Im Bereich der Schweißnaht treten dann sehr hohe Temperaturen auf. (Das Isolationsrohr muss wasserdicht geschweißt werden!)

Nachteil des eben noch so hoch gelobten Dämmstoffes ist der Preis des Vormaterials, der mit ca. 2.500 Euro pro Kubikmeter von der Fa. Contherm angegeben wird. - Aber so ist das nun einmal. Ein Material mit herausragenden Eigenschaften hat auch einen herausragenden Preis.

Herr Wohlleben von der Fa. Contherm hat sehr gut beraten, klug gefragt, Lösungen für die Verarbeitung anskizziert und ein Muster mit Datenblatt versandt. - Danke Herr Wohlleben.

Stand der Dinge : Montag, 15. Dezember 2008, 12:14 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Standort der Bohrung ES1a/89 westlich von Schwerin.

Nachtrag vom 22. Dezember 2008 : Herr Dr. Obst vom LUNG MV sendet das Schichtverzeichnis der bereits bestehenden geothermischen Tiefbohrung ES1a/89 westlich von Schwerin. Das Schichtverzeichnis gibt detailliert Auskunft über die geologischen Ausgangsbedingungen im Raum Schwerin und liegt auf 8 Seiten als „SVZ_ES1a89_Schwerin.pdf“ zum Download vor.

Wer will findet hinter der Skizze unten eine zusätzliche, von Ing. Goebel erstellte Zeichnung, die aus nur einem „ Blatt “ besteht. - Da ich kein Geologe bin, werde ich die Daten nicht öffentlich bewerten oder interpretieren. Durch die Informationen zur Geologie wird der Zusammenhang rund um das geplante GTKW MV4 SN vollständiger. (Download auch hier, Achtung ca. 4 MB)

Informationen zu den Bohrungsdurchmessern, dem heutigen Zustand und dem Eigentümer der Bohrung werde ich bald beim Bergamt erfragen. - Ansprechpartner ist dort Herr Triller (03831-612111). - Vielleicht brauchen wir ja gar nicht neu zu bohren und können die Koaxialsonde in ein bestehende Tiefbohrung einbauen ?

Schichtverzeichnis geothermische Tiefbohrung ES1a/89 bei Schwerin. (Auf Klick zur Vergrößerung)
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zur Website des Bundesverbandes Geothermie e.V.

119. Ein entschlossenes Kurzplädoyer für die Stromerzeugung aus Erdwärme.

Warum haben wir über Jahrzehnte so viele Milliarden für die Atomenergieforschung und die Wehrtechnik ausgegeben, und uns nicht gleichermaßen für die Erforschung und Nutzung der Erdwärme stark gemacht ? Wir sitzen doch förmlich auf dieser Energie! Wussten Sie z. B. das 99% der Erde heißer als 1.000°C ist ? – Hier in Mecklenburg-Vorpommern gab es zumindest ernsthafte Versuche die Energie der Erde nutzbar zu machen. In Waren, Neubrandenburg und Neustadt-Glewe. Diese 3 Ansätze sind mit den technischen Möglichkeiten der DDR von vor über 30 Jahren realisiert worden.

Warum hat man 1989 die 7.000 Meter Bohrung ES1a/89 abgeschlossen aber nicht genutzt ? Lag es an den schwierigen "Wendezeiten" oder an fehlenden Konzepten ? Auf diese Frage brauche ich eine Antwort! Jetzt sind wir fast 20 Jahre weiter, seitdem hat sich viel getan auf dem Feld der tiefen Geothermie. In Neuseeland z. B. feiert das GTKW Wairakai schon seinen 50 zigsten Geburtstag und ein neues Geothermiekraftwerk mit 100 MW elektrischer Leistung ist ans Netz gegangen. Dort hat man es allerdings auch leichter und muss bei weitem nicht so tief bohren. - Google z. B. investiert 10 Mio. in die Geothermie um diese Technologie nach vorn zu bringen. - Schauen Sie doch selbst mal bei www.geothermie.de vorbei um sich zu informieren.

Ich arbeite weiterhin „öffentlich im Internet“ an der technischen Konzeption einer einfachen Wärmeentzugssonde für geologische Standartsituationen, weil ein neues Geothermiekraftwerk in der BRD öffentliche Fördermittel aus Steuergeldern (EU, Bund und MV) erhalten wird. Eine ganze Reihe von Rahmenbedingungen für das erste deutsche 10 MW Geothermiekraftwerk, welches in industriellen Dimensionen Strom erzeugt, werden noch von der Politik bestimmt. Es handelt sich auch deshalb um ein öffentliches Thema, weil die Vergütung für Strom zu ca. 50% von der Öffentlichkeit auf Grund des Erneuerbare Energien Gesetzes gezahlt werden wird. (Alle Kunden des Stromnetzbetreibers Vattenfall müssen dafür zahlen.) Außerdem sind Bergrechte nach dem Landesbergrecht MV involviert. Es geht um den technologischen Durchbruch bis zum Heißdampf zur Stromerzeugung. – Wer macht mit, wer engagiert sich mit mir um die bisherige Situation der Nutzung von „brackigen Warmwasser“ mit neuen technischen Konzepten endgültig zu überwinden.

Mein nächster Termin ist im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow. Ich werde mich über die Daten der Bohrung ES1a/89 informieren und faktisch dort wieder anfangen wo die Forschung zur tiefen Geothermie in der DDR zu Wendezeiten aufgehört hat. Sichere Erkenntnisse über den Aufbau des Bodens gehören unbedingt in die nächste, weiter entwickelte, technische Zeichung der Wärmeentzugssonde.

Stand der Dinge : Montag, 24. November 2008, 15:24 Uhr von Dipl. Ing. V. Goebel

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Link zum Bundesverband Geothermie e.V.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wie man in NZ aus Heißdampf Strom herstellt.
verkleinertes Monitorfoto das einen Ausschnitt aus der GuV Rechnung des GTKW zeigt. Auf Klick zur Excel Tabelle.
117. Gewinn- und Verlustrechung über 30 Jahre für ein 10 MW Geothermiekraftwerk

Auf Basis seiner technischen Konzeption legt Dipl. Ing. Volker Goebel nun eine Gewinn- und Verlustrechnung mit Bezug auf den Abschreibungszeitraum von 30 Jahren in Form einer Excel Tabelle vor. - Sie können die GuV Berechnung mit Stand 12. November 2008 hier einsehen.

Die gute Nachricht vorweg. Über einen Zeitraum von 30 Jahren erwirtschaftet das GTKW MV4 einen Gewinn von 366 Mio. Euro aus Strom- und Wärmeverkauf. Ein Renditeobjekt für das sich seriöse Wagniskapitalgeber mit Technikverstand sicher sehr interessieren werden.

Weil eine Vorschau auf die nächsten 30 Jahre immer eine Antizipation (Annahme) ist, liste ich hier für Sie ein paar Parameter auf, auf denen die vorliegende GuV Rechnung basiert :

- Stromproduktion aus 200°C Heißdampf 10 MW permanent (365 Tage pro Jahr)

- Wärmeproduktion aus 160°C Heißdampf 8 MW permanent (365 Tage pro Jahr)

- Vergütung für Stromeinspeisung aus dem EEG 2008 (z. Z. 0,23 € / kWh)
- nimmt bis 2021 linear auf Marktpreis von 0,13 € / kWh im Jahr 2021 ab.
- (Der Gesetzgeber wird den "technol. Durchbruch" nicht ewig fördern)

- Vergütung für Wärmeeinspeisung nur 0,03 € / kWh (Markt z. Z. 0,04 bis 0,06)
- um den holl. Gemüse- und Zierpflanzenproduzenten einen Anreiz zu geben.

- Zinssatz 14 % auf die 26,73 Mio. Euro Startkapital. - Wir sprechen hier von
- " Wagniskapital " weil es ja immer noch ein technisches Restrisiko gibt !

- Der dreimalige Erwerb von Bergrechten für jeweils 10 Jahre ist eingepreist.

- Berechnungszeitraum 30 Jahre (Abschreibungszeit FA) obwohl ein GTKW
- gemessen an der Lebenszeit eines Menschen eigentlich ewig produziert.

- 6 Monate Totalausfall aus Generatorturbinenschaden ist mit eingerechnet.

- Die Bauzeit wurde mit 5 Jahren bis zur vollen Kraftwerksleistung angesetzt.

Insgesamt ein sehr vorsichtiger und sehr zurückhaltender Berechnungsansatz.

Das eingesetzte Wagniskapital von 26,73 Mio. Euro armortisiert sich mit Zinsen von 14 % innerhalb von 8 Jahren. - In den folgenden 22 Jahren ist das G-Kraftwerk eine "Cash Cow" die durchschnittlich 15 Mio. Euro Gewinn vor Steuern abwirft. Es macht also durchaus Sinn für Kapitalgeber sich für diese Technologie zu interessieren.

Jetzt ist es Zeit die technische Zeichnung zur Bohrung und Verrohrung in CAD auf einem hohen Niveau erneut zu zeichnen. Mit Geologie, mit Temperaturen, Drücken, Volumenströmen und allen technischen Details die über den Erfolg mitentscheiden. Die Struktur des Bodenaufbaus am Standort, hier in Schwerin aus der Bohrung ES1a/89 gehört mit in diese technische Zeichnung.

Jetzt ist es Zeit den oberirdischen Teil des GTKW´s und seiner beiden Wärmeabnehmer in einer 2 ten technischen Zeichnung weiter bis in gewisse Details hinein zu entwickeln und zu zeichnen.

Paralell zu den beiden Zeichnungen muss eine Unterlegung der GuV Berechnung mit Werten aus konkreten Angeboten erfolgen, um die Zahlen noch genauer zu definieren und zu hinterlegen.

Ich gehe davon aus, dass zu Beginn des Jahres 2009 die zwei wesentlichen CAD Zeichnungen und die gereifte GuV Berechnung vorliegen. - Dann ist es Zeit, mit den "vernünftigen Unterlagen" nach Frankfurt am Main zu reisen und mit verschiedenen Kapitalgebern zu sprechen. Es geht um ein Startkapital von ca. 26,73 Mio. Euro.

Stand der Dinge : Mittwoch, 12 November 2008, 10:33 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wärmekreislauf. Draufsicht auf das GTKW mit den beiden Anbaubetrieben.
GTWK mit angedeuteten Bohrungen.
Seitenansicht GTKW MV4 SN mit verkürzt eingezeichneten Bohrungen.
116. Geothermiekraftwerk mit seinen Wärmeabnehmern. (Wärmekreislaufsystem)

Hier finden Sie eine erste Prinzipskizze des GTKW MV mit zwei möglichen Wärmeabnehmern die auch wirklich Wärmebedarf haben. - Gewächshäuser zur Gemüse- und Zierpflanzenproduktion.

Die Gesamtanlage produziert 10 MW elektrischen Strom, und speist ca. 8 MW an Wärmeleistung in einen Heizkreislauf für die Gewächshäuser ein. - Vorteil : die Wärme muss nicht über weite Strecken transportiert werden und das GTKW erhält das Wasser mit einer hohen Rücklauftemp. von ca. 70°C zurück, die die Leistungsfähigkeit der 4 Wärmeentzugssonden sehr unterstützt.

Das Oberflächenwasser, Regenwasser wird in 4 unterirdischen Betonzisternen gesammelt und steht dann den Anbaubetrieben für die Gemüse- und Zierpflanzenproduktion zur Verfügung. Die gesamte "Produktionsanlagenkonzeption ist sehr ökonomisch und gleichzeitig sehr ökologisch."

Die Bohrungen mit einer Teufe von 7.000 Metern lassen sich aufgrund ihrer Abmessungen und ihrer Schlankheit in so einer Zeichnung nicht maßstäblich darstellen. - Gezeichnet sind nur 300 Meter. Es handelt sich um eine Prinzipskizze die dem ersten richtigen Entwurf vorgeschaltet ist.

Stand der Dinge : Montag, 10. November 2008, 10:50 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Gemüseanbau, GTKW, Zierpflanzenanbau.
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Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Geothermiekraftwerk mit Gewächshäusern als Wärmeabnehmer.
Detailblick auf den Kopf einer Wärmeentzugssonde.
Blick auf die GTKW Einrichtungen auf dem Gelände.
Perspektivischer Blick auf das Geothermiekraftwerk mit seinen Wärmeabnehmern.
Erste grobe Darstellung der Produktionsanlage im Industriepark Schwerin Süd. (grob maßstäblich) Für eine genauere Darstellung warte ich auf ein aktuelleres Luftbild.
Wärmeleistung des GTKW MV SN nutzen um Gewächshäuser zu beheizen.
115. Ein guter Vorschlag zur Nutzung der ca. 8 MW Wärmeleistung des GTKW MV4 SN

Nicht immer auf die Stadtwerke und das Fernwärmenetz schielen. Die Stadtwerke wollen ja für die Wärmeleistung nur einen symbolischen Preis bezahlen, das macht keinen Kühlschrank voll.

Wenn der Heißdampf über die Generatorturbinenlinie gelaufen ist und 10 MW elektrischen Strom erzeugt hat, ist der Dampf immer noch ca. 160°C heiß, und wer Strom erzeugen will darf seine Wärmeentzugssonde nicht zu weit abkühlen. Das Wasser muss mit ca. 70°C wieder nach unten. Das Rückwasser aus dem Fernwärmenetz wäre aber bei weitem nicht mehr so heiß und damit nicht wirklich zuträglich für das GTKW MV4 SN.

Um die Wärmeleistung ökonomisch und ökologisch vernünftig zu nutzen, sollten wir die 1,5 Jahre Planungs- und Bauzeit des GTKW nutzen, um einen Gemüse- und einen Zierpflanzenproduzenten aus den Niederlanden anzusiedeln. - Die Niederländer sind in diesem Bereich Marktführer und dehnen Ihre Vertriebsnetze immer weiter über die Landesgrenzen aus. Warum nicht auch Teile der Produktion näher bei den Kunden ansiedeln !? - Wenn wir günstige Wärme anbieten, wird er kommen, der Holländer, der eine Tomate fast ohne Erde züchten kann.

Die Wärmeleistung des GTKW lokal, vor Ort nutzen und nicht mit hohen Leitungsverlusten erst einmal quer durch die Stadt SN pumpen. - Das Schweriner Fernwärmenetz hat einfach keine wirklichen Bedarfe. Der Holländer hat wirkliche Bedarfe. - Ich kenne einen Unternehmer der mit seiner Blumenzucht (vor allem Weihnachtssterne ;-) aus Süddeutschland nach Neustadt-Glewe umgesiedelt ist, um die Energiekosten für die Heizung der Gewächshäuser zu verkleinern. Es gibt also schon erfolgreiche lokale Praxisbeispiele an denen wir uns hier orientieren können.

Stand der Dinge : Samstag, 08. November 2008, 10:33 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel / SN

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Wärmeleistung des GTKW MV SN nutzen um Gewächshäuser zu beheizen.
Wärmeleistung des GTKW MV SN nutzen um Gewächshäuser zu beheizen.
90 Mio. Euro Invest hat der Developer gesagt, ich fange an über diese Zahl nachzudenken. Die Zahl ist mir irgendwie zu glatt, zu politisch. - Wenn ich an meine Erfahrung mir Developern aus New Zealand und Frankfurt nachdenke, fällt mir wieder ein, dass die Developer gern mit viel zu hohen Zahlen anfangen um zu blenden, um von einem "großen Kuchen" zu sprechen, von dem viele dann ein Stück abhaben wollen. Die "große Zahl" gehört zur "Blendfassade" des typischen Developers der seine Bedeutung, seine "Kompotenz" herausstellen will. Ein wesentlicher Grund für die große Zahl ist darin zu suchen, dass "Fördermittelanträge" sich sehr häufig prozentual am Gesamtinvest orientieren. - Hinterher prüft ja niemand nach, was das Bauvorhaben wirklich gekostet hat. - Deshalb : " Vorsicht vor der ersten "großen Zahl" des Developers."

Als ich in 2007 mit dem HDR GTKW unterwegs war hat man mir immer Zahlen von ca. 8 bis 10 Mio. Euro für die 7.000 Meter Bohrung mit großem Durchmesser unten genannt. - Geht man mal von 4 Bohrungen aus, sprechen wir über ca. 36 Mio. Euro Bohrkosten. - Dazu braucht es die inneren Verrohrungen, ein paar Genehmigungsgebühren, ein erschlossenes Grundstück, das Generatorturbinenhaus, einige Pumpen, eine bißchen Elektrik und einige Leitungen die die 4 Sonden miteinander vernetzen. Ich hätte auch gern noch eine VA Rohrschlosserei, Sozialräume, und ein paar Büroräume auf dem GTKW Gelände. - Aber sollen diese Einrichtungen ganze 54 Mio. Euro kosten ? - Wohl kaum !

In der nächsten Woche werde ich mal ein paar XXL Bohrfirmen in Deutschland, Amerika und in Südafrika anrufen, und mir "Hausnummern" geben lassen, um in das Kostengerüst für ein 10 MW GTKW mit 4 Wärmesonden einzusteigen. Dann wird man sehen was von der "großen Zahl" zu halten ist. - Ein typischer Developer ist ja keine große Baufirma. - Das sind meist nur ein Dutzend überaus charismatischer Menschen, die in einer Luxusimmobilien sitzen und über die Finanzen nachdenken. Da gibt es keine F&E Abteilung und den schönen Bagger, der auf der Startseite als "Imagebildchen" gezeigt wird, besitzt der Developer in der Regel auch nicht.

Grundsätzlich haben Developer aber Ihre Bedeutung. Sie kennen die aktuellen Markttrends, die erfolgreichen Konzepte, haben im wesentlichen den politisch / planerischen Raum im Blick und sind ganz darauf ausgerichtet das Geld mit dem Projekt zusammenzubringen. Auch notwendig. Schauen Sie sich nur meine Bilder und Texte an. Ich entwickele mich auch zusehends zu einem Developer. - Wirtschaftspolitik, Konzepte für Industriegebiete, Bauplanung, Geschäftsführung.

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Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
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Erste Handskizze für eine "Einloch - Wärmeentzugssonde" von Dipl. Ing. Volker Goebel
114. Eine deutliche, konstruktive Kritik an den GTKW Vorstellungen der Globus AG

Sehr geehrter Herr Ing. Weidemann, sehr geehrter Herr Seiffert. - Das wird wohl nichts werden mit Ihrem Geothermiekraftwerk hier in Schwerin. Wir verkaufen hier kein Land an Leute die nur 2,50 Euro/qm zahlen wollen. Da müssten Sie schon eine "0" dranhängen ! - Für Ihre 2,50 Euro bekommen Sie hier eine Tasse Cappucino am Pfaffenteich und dürfen nach 10 Minuten wieder aufstehen und weitergehen ! - Wenn Sie hier in einem voll erschlossenen Industriegebiet Land kaufen wollen, für ein Bauvorhaben, dass faktisch gar keine sozialversicherungspflichtigen Dauerarbeitsplätze schafft, müssen Sie schon deutlich mehr Geld in die Hand nehmen ! - Die hiesige Scholle mit Fernwärmeeinspeisungspunkt in Sichtweite ist nämlich deutlich mehr wert.

Überhaupt finde ich Ihre "Renditevorstellungen" so arg übertrieben, wie das in der Finanzwelt offenbar mittlerweile üblich ist. Innerhalb von 1-2 Jahren werden Sie das eingesetzte Kapital nicht zurückbekommen, es gibt schlicht und einfach keine Wertschöpfungsprozesse im Bereich Energieversorgung die das ermöglichen würden. Die Kapitalamortisation würde mindestens 4,5 Jahre ab Inbetriebnahme dauern, wenn die vollen 10 MW Leistung auch zustande kämen, oder vielleicht sogar 8 Jahre, wenn die Leistung des Geothermiekraftwerks hinter den Berechnungen zurückbleibt. Ich hasse diese "Heuschreckenmentalität". Man sieht ja mittlerweile sehr gut, wohin die realisieren Vorstellungen der Finanzwelt führen, in die Krise, in die Rezession ! Natürlich ist das EEG nur ein Gesetz und kann binnen dieser 6,5 bis 8 Jahre geändert werden. Dann sinkt die Vergütung für Strom aus tiefer Geothermie in einem ersten Schritt vielleicht von 23 cent/kWh auf 18 cent/kWh weil der Gesetzgeber der Gesamtheit der Stromkunden die Subventionen für die EEG Anlagen Betreiber nicht länger zumuten darf/will, weil es dann vielleicht nicht nur eine, sondern vielleicht sogar schon 20 EEG Anlagen gibt, die aus Geothermie-Heißdampf Strom erzeugen. - Der einzige Weg dieser Logik zu entkommen ist als erster in den Markt einzusteigen. - Der frühe Vogel fängt den Wurm !

Die technischen Vorstellungen Ihres reisenden Ingenieurs sind überhaupt nicht gefestigt und auch nicht realistisch. Ihre Vorstellung mit einem ungedämmten Rohr-In-Rohr System flächen- bündig mit der Bohrung in den Berg zu gehen sind völlig praxisfremd. An der Stelle X mit dem Durchmesser 0,72 Meter mit einem Rohr von 0,7 Metern Durchmesser anzukommen wird niemals funktionieren, weil eine Bohrung in der Praxis nicht "gerade" ist. Die Bohrung verläuft, wird korregiert, verläuft, wird korregiert etc.. Daraus ergibt sich eben kein gerades Bohrloch mit einer lotrechten Achse. Ihr reisender Ingenieur denkt ja in "Gummi" und hat leider überhaupt keine Vorstellung davon, welche Schrumpfspannungen sich beim Wolfram Inert Gas Schweißen von Edelstahlrohren unter Formiergas zum Wurzelschutz ergeben. Wenn das Bohrloch nicht gerade ist und die Verrohrung auch nicht gerade sein kann, muss man eine Konstruktion wählen, wie ich das in der Zeichnung oben dargestellt habe. Ein Förderrohr, das von einem konisch gestuften Isolationsrohr umgeben ist. Die Bohrung "steht" und die Wandungen sind schon eine Spülung aus dem Bohrprozess gewohnt. Sollte es tatsächlich mal eine horizontal permeable Schicht im Boden geben, wo Systemwasserverlust wahrscheinlich ist, wird dieser Bereich mit Beton, der im Schleudergussverfahren eingebracht wird, lokal wie gezeichnet abgedichtet. Werfen Sie jetzt bitte Ihre kindlichen Vorstellungen von Tiefbohrungsgeometrien und "Gummi" - Edelstahlrohren auf den Kompost und orientieren Sie sich vernünftigerweise an der Zeichnung oben.

Hier mal ein paar von Ing. Goebel berechnete technische Grundwerte, aus denen sich eine funktionierende Wärmeentzugssonde zur Heißdampfgewinnung zusammensetzen lässt :

- geot. Bohrung, Durchmesser oben 0,8 Meter, unten 0,35 Meter, Teufe 7.000 Meter.

- Förderrohr für Heißdampf, Durchmesser 120 mm außen, t=3 mm, Edelstahl 1.4401

- Isolationsrohr, Durchmesser 290 mm oben, 180 mm unten, t=2,5 mm, 1.4401

- Die Dimensionierung können Sie mit einer speziellen Software überprüfen.

- Isolationsmaterial "Glasfaserformteile", (SiO2/SiC), Wärmeleitzahl 0,02 W/mK
- spezifisches Gewicht 230 kg/dm³ (im Vergleich: Wärmeleitzahl Luft 0,2 W/mK)

- Abstandshalter aus Rohren mit Halbkugeln vom Durchmesser 100 mm am Kopf

- eine Kiesschüttung die genau auf 40 Volumenprozent eingestellt werden muss

- Die Zeichnung muss auch den Schichtaufbau des Bodens aus einer Referenz-
- bohrung, in diesem Fall der ES1a/89 (T=7.000 Meter, nördlich von SN) enthalten

Die Aussenringkapazität muss in einem Verhältnis von "12,71 zu 1" zur Kapaziät des Förderrohrs stehen. - Das Wasser kommt ja auch mit ca. 1 bis 2 bar rein und mit ca. 12 bis 15 bar wieder als Heißwasser raus. - Diese Verhältnisse sind von Bedeutung.

In diese geothermische Wärmeentzugssonde passen 907.000 Liter Wasser, die je nach Inputtemperatur wahlweise in 1 oder 2 Stunden zu Heißwasser von ca. 180 bis 200°C erhitzt werden . Der Volumenstrom liegt deutlich über 100 Liter pro Sekunde. 907.000 Liter / Stunden ergibt 252 Liter pro Sekunde. - Das ist reichlich Leistung !

Bezeichnenderweise hatte Ihr reisender Ingenieur auch keine Zeichnung dabei, aber hat sich mit Interesse meine Zeichnung angesehen! - Während der zahlreichen "Handytelefonate" zwischen Ihm und mir seit dem 21.10.2008 bis 04.11.2008 wurde mir immer klarer, dass sie überhaupt keine gefestigte technische Vorstellung von der Verrohrung in Ihrem Kraftwerk besitzen und deshalb über Land fahren um sich das Know-How zusammenzusuchen. - Ich will auch nicht mehr von Ihrem Ingenier von seinem Funktelefon angerufen werden. Aus dieser amateurhaften Handy-Kommunikation haben sich hier 2 kapitale Missverständnisse ergeben. "Luhmen" anstatt "Lohmen" und Abstand zwischen den Bohrungen "500 Meter" anstatt "50" Meter. - Ich mache mich hier in Schwerin nicht gerade beliebt, wenn sich fundamentale Grundstücksabmessungen so dramatisch verändern. Wenn Sie eine Standortanfrage haben machen Sie das in Zukunft bitte schriftlich. Kaufmännisch nennt man das eine "Anfrage". Das steht dann z. B. "Wir benötigen für den Bau eines Geothermiekraftwerkes mit 4 Wärmeentzugssonden eine Fläche von ca. 20.000 qm in unmittelbarer Nähe zu einem Einspeisepunkt für Strom- und Fernwärme." - Das ist ein einziger Satz der alles klarstellt. Ich verbitte mir jegliche Anrufe auf dem Funktelefon wo dann in meinem Know How rumgestochert wird, während der Anrufer nach Developer Manier ständig um den heißen Brei herumredet, immer wieder verbale Nebelkerzen zündet und versucht mich in seinem Sinne zu manipulieren.

Sie sind nach eigener Aussage bereits seit 2 Jahren in der Sache 10 MW Geothermiekraftwerk unterwegs, und können doch nur ein armseliges Heftchen zum Thema Lohmen mit ein paar Gemeinplätzen, ein paar dürftigen Berechnungen und eine geradezu kindlichen daumengroßen Mini-Skizze vorweisen. Vielleicht sollten Sie Ihren reisenden Ingenieur einfach mal wieder zurück zu seinen Gummimatten schicken, und jemand mit der Sache betrauen der sich sehr viel länger mit dem Thema beschäftigt, der nicht zu faul zum zeichnen ist, der rechnen kann und der zudem über die notwendige Entschlossenheit verfügt, die man für den technischen Durchbruch zum Heißdampf aus Erdwärme benötigt, und der genau das Quentchen Genie besitzt, dass man braucht um die Grenzen der Technologie ein wenig weiter zu Gunsten der Menschheit zu verschieben. Mit einer ausgeprägten "Angestelltenmentaliät" ist das doch gar nicht zu leisten. (Achtung : Peter Prinzip)

Vergessen Sie mal für einen Moment Ihre Suche nach dem Generalunternehmer der Ihnen und Ihren privaten Kapitalgebern eine "Versicherung" gibt, dass das Kraftwerk auch 10 MW leistet. Den haben Sie in den letzten Jahren nicht gefunden und den werden Sie auch jetzt nicht finden. Denken Sie mal wieder wie ein ganz normaler mittelständischer Unternehmer. Auch der kauft die Bohrung(en) vertraglich zugesichert ein. Investiert aber selbst in die Entwicklung der inneren "Verrohrung", weil das der Kern der Sache ist, und baut Know How mit seinen eigenen Mitarbeitern auf. Mitarbeitern die bei Ihm bleiben und das Know How dort zusammenhalten. Keine gemieteten Subunternehmen, die sich nach dem "Job" wieder in alle Richtungen verteilen.

Wenn Sie wirklich noch etwas leisten wollen in Ihrem Leben, um die hässlichen Einkaufzentren der Vergangenheit ein bißchen zu entschuldigen, dann investieren Sie ein bißchen von Ihrem eigenen Geld in die Neugründung dieser mittelständischen Firma die sich mit der Verrohrung beschäftigt, und aus dieser Position heraus einen technischen Durchbruch leistet, der zu einer Wende am Energiemarkt führt. Wenn Ihre Firma die Fähigkeit entwickelt hat dem Boden unter unseren Füßen Wärme durch Heißdampf zu entziehen um Strom zu erzeugen, dann haben Sie etwas geleistet. Dann wird es ein "Seiffert Verfahren" geben und Sie bekommen 3 bis 5 Zeilen im Lexikon, eine eigene Seite auf Wikipedia und vielleicht wird irgendwo eine Büste aufgestellt die an Ihre Person erinnert. Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten und geben Sie Ihrem Leben einen Sinn.

Aber wahrscheinlich wird es anders kommen. - Leute wie Sie, die sich hinter "Imagebildchen" verstecken die an höchste Werte appellieren, sind in aller Regel einfach nur aalglatt und hetzen dem genialen Entwicklungsingenieur, der darauf gehofft hatte, endlich mal auf einen Investor zu treffen, der mehr als nur schnelles Geld im Kopf hat, und noch etwas sinnvolles mit den letzten Jahren seines Lebens anzufangen, diverse Anwälte auf den Hals. - Aber wenn Sie nur etwas von der Ehre besitzen die Sie so gern für sich in Anspruch nehmen, dann kommen Sie mit einem kleinen Koffer voller Geld nach Schwerin, gründen mit mir eine Firma die Ihren Sitz im hiesigen Technologiezentrum nimmt, und beauftragen mich damit für das "Seiffert Verfahren" einen technologischen Durchbruch durchzuführen. Dann werden wir uns mit der Zeit auch in Stil- und Renditefragen positiv annähern. - Bisher haben Sie mich nur richtig ärgerlich gemacht.

Und wenn sie das nächste Mal jemanden 2 Wochen für sich arbeiten lassen, der Termine mit den lokalen Institutionen zustandebringt und Standortfragen für Sie bearbeitet, dann sagen Sie bitte einfach mal "Danke", bringen mir eine Pralinenschachtel mit und fragen nach, ob meine Rechnung schon fertig ist. So Herr Seiffert und jetzt sind Sie am Zug. Anwälte oder Firmengründung?

Stand der Dinge : 07 November 2008, 11:20 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel.



Nachtrag vom 11 November 2008 : Frau Ehrlich von der EGD Entwicklungsgesellschaft Bad Doberan hat bei mir angerufen und noch einmal die gewünschten Standortparameter bei mir abgefragt. - Vielleicht finden Sie ja im Kreis Bad Doberan (südöstlich von Rostock) was Sie wollen und verärgern dort nicht die Leute. /// Hintergrund : Ich hatte am 29.10.2008 auf Hinweis des Wirtschaftsministeriums MV die zuständige landeseigene Stelle"Invest in MV" angesprochen und Frau Tennstedt eine schriftliche Standortanfrage mit Parametern und geologischer Karte zukommen lassen. Dort ist die zu erwartende Temperatur im Boden noch einmal um 10% höher als hier in Schwerin. Frau Tennstedt hat an die zuständige Stelle im Kreis Bad Doberan die EGD weitergereicht. Exact 2 Wochen später hat sich Frau Ehrlich von der EGD bei mir gemeldet. Man "sucht jetzt für Sie nach einem Wärmeabnehmer der ca. 8 MW Wärmeleistung braucht". - Das Gebiet südöstlich von Rostock ist noch etwas besser geeignet als Schwerin, und vielleicht haben Sie aus den Gesprächen mit den Schwerinern schon genug gelernt, um den Menschen im Kreis Bad Doberan mit "geänderten eigenen Vorstellungen" etwas entgegenzukommen. Hier noch die Kontaktdaten der EGD Entwicklungsgesellschaft Bad Doberan mbH, August-Bebel-Str. 3, 18209 Bad Doberan, Tel.: +49 (38 2 03) 60 - 0, Website : http://www.egd-doberan.de

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Ing. Goebel am 05.11.2008 bei der Besichtigung des von der Stadt Schwerin angebotenen Gewerbegrundstücks das dem Ing. des Investors gut gefiel.
Weil das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) nur die Frage der Stromeinspeisung und Vergütung für Strom aus Geothermie regelt, aber nicht die Wärmeabnahme, hier ein paar Fakten zur Situation in Schwerin.

Bisher versorgen 2 moderne 100 MW Gaskraftwerke die Stadt Schwerin mit Strom und beliefern das umfangreiche Fernwärmenetz in Kraft- Wärmekopplung mit Strom und Heizwärme. Beide Kraftwerke sind nur zu etwa 40 % ausgelastet. Diese Versorgungsstruktur ist gut und richtig angelegt, weil beim Ausfall eines Kraftwerkes das andere Kraftwerk hochgefahren wird, damit ca. 60.000 Schweriner Bürger immer zuverlässig mit Heizwärme versorgt werden können. Redundant.

Mit dem 10 MW Geothermiekraftwerk der Globus Alternative Energies GmbH & Co. KG käme ein weiterer Anbieter hinzu, der das Angebot an Energiekapaziät um etwa 5% steigern würde, aber nicht von den Weltmarktpreisen für fossile Energieträger abhängig ist und dessen Anlage auch keine CO2 Emissionen verursacht. Das ist Stand der Planung. - Mit der tatsächlichen Einspeisung ist aber frühestens in 1,5 Jahren, also Mitte 2010 zu rechnen. (Bis dahin verbraucht die Baustelle nur Strom und ist zahlender Kunde der Stadtwerke Schwerin.) Sobald das 10 MW GTKW ans Netz geht, sinkt die Auslastung der beiden bestehenden Kraftwerke um ca. 10% weil das EEG den erneuerbaren Energien eine bevorzugte Stellung einräumt! - Für die Nutzer der Fernwärme ergibt sich aber die Situation, dass bis zu 10% Ihrer Heizkostenrechnung stabil bleiben und nicht mehr von den Preissteigerungen auf dem Erdöl- und Gasmarkt abhängig sind. – Ein erster Schritt hin zur Kostensenkung und den CO2 Zielen der Bundesregierung, die einen Anteil von 30% erneuerbarer Energien bis 2030 vorsieht, um die CO2 Emissionen zu reduzieren.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert dem Anbieter von Strom aus Geothermie genau 23 cent/kWh wenn die Anlage vor 2016 ans Netz geht, und die Wärme genutzt wird. Für die Stadtwerke Schwerin besteht Anschluß- und Vergütungspflicht aus dem EEG heraus.

Die Stadtwerke Schwerin verkaufen den Strom aus der EEG Anlage sofort weiter an einen der vier großen Netzbetreiber, in diesem Fall Vattenfall, der die 23 cent /kWh an die Stadtwerke Schwerin bezahlt und die Differenz zwischen Marktpreis und EEG Einspeisungspreis auf alle Kunden seines Netzes umlegt. – Schwerin entsteht also kein Nachteil aus dem EEG GTKW.

Was die Wärmeleistung des GTKW MV4 SN von ca. 6 bis 8 MW angeht, werden die Stadtwerke nur einen minimalen Vergütungsbetrag zahlen wollen, damit dem EEG genüge getan ist. Da die Wärmeabnahme nicht im EEG geregelt ist, ist der Betreiber der EEG Anlage ganz auf den "Goodwill" der Stadtwerke Schwerin angewiesen. Nur die Geschäftsführer Herr Dr. Wolf und Herr Beneke können darüber Aussagen machen. - Im Winter wird diese Wärmeenergie gebraucht, im Sommer nicht.

Das Geothermiekraftwerk wärmt zwischen 400.000 Liter und 907.000 Liter Wasser pro Stunde auf ca. 180°C bis 200°C auf, je nachdem wie die Anlage gefahren wird. Grundsätzlich wird von Seiten der Stadtwerke ein Rücklauf aus dem Fernwärmenetz der Stadt Schwerin als möglich, bzw. unproblematisch betrachtet, es muss aber im Detail noch die Leitungskapazität am neuen GTKW SN Standort Babenkoppel in Schwerin Süd geprüft werden. Die Betreiber des GTKW MV4 SN sind sich der bevorzugten Bedingungen aus dem EEG wohl bewusst und werden sich entsprechend für den Standort Schwerin durch Sponsoring von gemeinnützigen Aufgaben verdient machen müssen. Der Geschäftsführung der "Globus Alternative Energies GmbH & Co. KG" wird immer sehr an einer engen und kooperativen Zusammenarbeit mit den örtlichen Stadtwerken interessiert sein müssen. Die noch einzusetzende Geschäftsführung hat diesen Sachverhalt jederzeit zu berücksichtigen um nicht die 3 cent/kWh für Strom zu verlieren die an die Wärmenutzung gekoppelt sind. (Das EEG ist ein merkwürdiges Gesetz besonders Anlage 4)

Bei der Wärmeabnahme nicht immer auf die Stadtwerke schauen, besser einen Wärmeverbraucher ansiedeln. Kopje Coffee ?
Hallo Herr Dr. Wolf. - Ich bin es schon wieder Ing. Goebel. - Neues Projekt, neue Chance ? Frieden ?
zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Link zur Landeseigenen Wirtschaftsförderungsstelle Invest in MV / Standort Schwerin
Entwicklungsgesellschaft Kreis Bad Doberan. (Südlich von Rostock)
Deckblatt des Programmheftes zum Geothermiekongress 2008 zeigt eine typische Baustellensituation.
Das Bild oben zeigt eine typische Baustelle eines Geothermiekraftwerkes und ist dem Programm- heft zum intern. Geothermiekongress in Karlsruhe (vom 11 bis 13 November 2008) entnommen.
Aufwändig hergestelltes (gerendertes) Vorschaubild zum Geothermiekraftwerk der Hochtief AG in Aying. (Klasse gemacht)
So kann ein Geothermiekraftwerk aussehen. Vorschaubild der Hochtief AG z. GTKW in Aying. Ich nehme an das Strom & Wärme unterirdisch zur dahinterliegen Siedlung abgeführt werden. (Das Bild ist nur ein Beispiel, so schön und ökologisch kann und sollte ein GTKW aussehen.)

113. Kurze ökonomische Betrachtung eines Geothermiekraftwerkes das 10 MW Strom und ca. 6 - 8 MW Wärme erzeugt.

Sieht man sich das Erneuerbare Energien Gesetz (Bmu) des Jahres 2008 genauer an, lässt sich folgender Verkaufspreis für Strom aus Geothermie ermitteln : Grundvergütung 0,16 cent/kWh plus eine Zusatzvergütung von 0,4 cent/kWh für Anlagen die vor dem Jahre 2016 in Betrieb genommen werden, plus eine Zusatzvergütung von 0,3 cent/kWh für Anlagen, die Strom in Kombination mit Wärmenutzung erzeugen, macht : 16 + 4 + 3 = 23 cent/kWh Vergütung)

Die Vergütung ist als Anreiz deshalb so hoch angesetzt, weil es bisher in Deutschland nur minimale Stromeinspeisungen aus Geothermiekraftwerken gibt, und das technische Risiko, beim Bau einer solchen Anlage die 10 MW Leistung gar nicht zu erreichen deshalb entsprechend hoch ist. Der Gesetzgeber will den entwickelnden Unternehmen in diesem Bereich also ganz deutliche ökonomische Anreize geben, damit diese Technologie entwickelt wird. Für Strom aus heutigen Windenergieanlagen wird z. B. nur noch zwischen 5,02 und 9,2 cent/kWh vergütet.

Der Strom und die Wärme „müssen vom nächstgelegenen Netzbetreiber“, dass sind hier die Stadtwerke Schwerin eingespeist werden. - Die 23 cent/kWh Vergütung an den/die GTKW Betreiber sind 5,89 cent mehr, als die Stadtwerke Schwerin zur Zeit ihren Kunden als Netto Arbeitspreis (17,11 cent/kWh) berechnen. – Wer zahlt diese 5,89 cent/kWh drauf, der Bund ? Das ist eine Frage die die Stadtwerke Schwerin wohl am besten beantworten können. Bitte.
Das EEG lässt ja deutlich erkennen, dass eine Anschlusspflicht des Netzbetreibers besteht !

Schaut man sich überschlägig die Erlössituation eines 10 MW Geothermiekraftwerkes aus dem Stromverkauf an, ergibt sich folgende erste Erlösvorschau :

10 MW Kraftwerk = 10.000 kW (liegen permanent an)

10.000 kW x 8.760 h/Jahr = 87.600.000 kWh /Jahr

87.600.000 kWh x 0,23 €/kWh = 20.148.000 € pro Jahr  

90 Mio. € Invest : 20,148 Mio. €/Jahr = 4,47 Jahre (Amortisationszeitraum)

Dies ist nur eine erste grobe Betrachtung, die jedoch nur die Erlöse aus dem Stromverkauf einbezieht, und die Erlöse aus Wärmeverkauf sowie die abzuziehenden Betriebskosten und Steuern etc. noch nicht berücksichtigt. - Das Kapital amortisiert sich also in ca. 4,5 Jahren !

Nach der Generatorturbine liegt immerhin noch ca. 140°C Dampf an, der bis runter zu ca. 70°C noch im ziemlich großen Fernwärmenetz der Stadt Schwerin verwendet werden kann. Welche Vergütungen für diese Art von Wärmeenergie gezahlt werden ist mir zur Zeit noch unbekannt.

Der Bau eines Geothermiekraftwerkes, das mit 4 Wärmeentzugsonden bis zu einer Tiefe von 7.000 Metern arbeitet ist weltweit noch nie realisiert worden ! Es gibt lediglich eine Anlage die bis zu 3.000 Meter tief reicht und Wärme, aber keinen Strom produziert, weil dort warmes Wasser, aber auf Grund der geringen Tiefe noch gar kein generatorfähiger Heißdampf gefördert wird. – Insofern stellt das 7.000 Meter Geothermiekraftwerk hier in Schwerin einen wichtigen technisch, wissenschaftlichen Großanlagenversuch dar, der eine gewisse Aussicht auf Erfolg hat. Das technische Risiko, dass das für Schwerin geplante 10 MW Geothermiekraftwerk hinter den Planungserwartungen zurückbleibt ist also relativ groß. – Wenn es der Globus AG aber gelingt hier in Schwerin, aus einer typischen geologischen Standartsituation die geplanten 10 MW in Form von generatorfähigem Heißdampf zu gewinnen, wird die ganz große Weltöffentlichkeit auf Schwerin und die Globus Development AG schauen, weil ein Menschheitstraum endlich wahr geworden sein wird. – Die CO2 freie Strom- und Wärmegewinnung im industriellen Maßstab aus Erdwärme. Ein Verfahren, das dann mittelfristig der gesamten Menschheit zur Verfügung stehen wird, und die Preise sowie die Einsatzarten der fossilen Energieträger stark verändert. – Eine echte Energiemarktwende !

Im nächsten Artikel werde ich mich mit dem Verlauf der Gespräche und Ortsbegehungen von Mittwoch 05.11.2008 und der Situation der Investoren- und Fördergelder für das GTKW MV 4 SN befassen. (Mögliche Anteile vom Investor, dem Bund und vom Land MV)

Stand der Dinge : Donnerstag, 30 Oktober 2008, 14:15 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Auszug aus dem EEG. § 28 Geothermie, Vergütung für Strom aus Geothermie.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Auszug aus dem EEG. § 5 Anschlusspflicht.
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Hallo Herr Dr. Wolf. - Ich bin es schon wieder Ing. Goebel. - Neues Projekt, neue Chance ? Frieden ?
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
Link zur IHK zu Schwerin die immer hilft wenn Unternehmen mit komplexen Themen nach Schwerin kommen. Danke.
Schwerin, Stadt der Seen und Wälder. Direkt zwischen Hamburg und Berlin. Die symphatische Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Ministerpräsident Herr Sellering.

112. Die Globus Development AG kommt zu Gesprächen nach Schwerin und prüft hier den Standortvorschlag Schwerin Süd (Industriegebiet Babenkoppel I und II).

Nach Prüfung von 3 möglichen Standorten für das Bauvorhaben Geothermiekraftwerk der Globus Dev. AG wurde am Dienstag 28.10.2008 mit Unterstützung der IHK zu Schwerin ein gemeinsamer Termin mit der Stadt Schwerin, den Stadtwerken, der Globus AG und Ing. Goebel gefunden, an dem wieder die IHK in beratender Funktion teilnimmt. –  Der neue Industriepark Schwerin Süd (Industriegebiet Babenkoppel) wurde wegen seiner unmittelbaren Nähe (ca. 1 Km) zum bereits vorhandenen Fernwärmeeinspeiseanschlusspunkt, am Gas-Heizkraftwerk der Stadtwerke Schwerin, als erster Standortvorschlag nach Buttenheim kommuniziert. – Noch im Verlauf des Tages hat sich der Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende der Globus AG, Herr H. W. Seiffert sehr erfreut über den Standortvorschlag und die gesamte Entwicklung des Schwerin Kontaktes zum Thema „Strom- und Wärmegewinnung aus tiefer Geothermie“ geäußert. - Danke sehr.

Bei dem vereinbarten Erstgespräch am 05.10.2008 im Stadthaus geht es darum, mehr über das Vorhaben Geothermiekraftwerk MV 4 der Globus Development AG zu erfahren, gemeinsam den vorgeschlagenen Standort in Augenschein zu nehmen und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. – Das Wirtschaftsministerium MV erhält von der Projektleitung Schwerin ständig Informationen und wird über die Entwicklung des kommunalen Kraftwerk-Bauvorhabens weiter auf dem Laufenden gehalten. - Alle Beteiligten freuen sich z. Z., dass nach z. T. jahrelangen Vorarbeiten nun „Topf und Deckel“ scheinbar gut aufeinander passen und das kapitalstarke Unternehmen Globus AG aus Süddeutschland „das Fleisch und die Knödel“ zur Baustelle mitbringt. – Wir beginnen nun gemeinsam „an einer guten Suppe zu kochen“ die uns in Form von Strom- und Wärme aus Erdwärmenutzung in wenigen Jahren hier in Schwerin ein ganzes Stück unabhängiger vom Auf- und Ab der Gaspreisentwicklung macht und den Aktionären der Globus AG eine gute marktfähige Kapitalrendite ermöglicht. Das mittlerweile vierte Geothermiekraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern hat bereits einen ersten Arbeitstitel „GTKW MV4“ – Glück auf sagt man, wenn Bergbauarbeiten anstehen. - Der Weg ist noch lang, deshalb wünsche ich allen Beteiligten eine ruhige Hand, und das wir die Kraft finden, ca. 2 bis 3 Jahre „zu glauben, zu vertrauen und gemeinsam erfolgsorientiert zu arbeiten, bevor wir endlich wissen, messen und einspeisen.“

Stand der Dinge : Mittwoch, 28 Oktober 2008, 08:55 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel / Schwerin

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Auf Anregung von Herrn Seiffert setze ich hier einen "Merker".
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Kernunternehmen ist der Bau- und Projektentwickler Globus Development AG in Buttenheim.
Tochterunternehmen Globus Asset Property Management.
Tochterunternehmen, Globus Alternative Energies.
Zusammenfassung von mindestens 5 Unternehmen unter dem Dach der Globus Group.
Das Kernunternehmen und unser Geschäftspartner ist die Globus Development AG, eine Aktiengesellschaft mit Sitz in 96155 Buttenheim / Süddeutschland. - Die Globus Asset Property Management hat sich über die Jahre dazuentwickelt. - Die Globus Alternative Energies kommt offenbar gerade dazu. - Zusammengefasst werden die Unternehmen in der Globus Group zu der auch eine kleine Firma gehört, die Elastomerprodukte für die Deutsche Bahn fertigt. Aus dem Kanada Engagement der Globus AG hat sich eine weitere Bautätigkeit und ein Unternehmen zur Klärung von Abwassern ergeben. - Die Globus Dev. AG basiert auf dem Wirken des seit 1969 im Bau- und Projektgeschäft tätigen Firmengründers und Firmeninhabers Heribert W. Seiffert der dem Unternehmen heute als aktiver Aufsichtsratsvorsitzender vorsteht. Vorstand der Globus Development AG ist Frau Petra Seiffert. Nach einer ersten Auskunft, die die IHK zu Schwerin eingeholt hat, ist das Unternehmen seit Jahren finanziell in guter Verfassung. - Ein "würdiger" Geschäftspartner dessen Interessen und Vorgaben wir sehr ernst nehmen müssen. - V. Goebel
Blick auf Schwerin. Der Standort für das Geothermiekraftwerk MV4 SN befindet sich im Süden der Stadt.
Genordetes Luftbild aus Google Earth zeigt den Standort des GTKW MV4 SN und die unmittelbare Nähe zum Fernwärmeanschluß und Stromeinspeisungspunkt am Gasheizkraftwerk der Stadtwerke Schwerin.
Ausschnitt aus der geothermischen Karte MV, Bereich Schwerin und südliche Umgebung.

111. Technische und kaufmännische Entwicklungen im Thema tiefe Geothermie mit Bedeutung für Schwerin, das südliche Schweriner Umland und die Region Rostock.

Liebe Leser. Einigen von Ihnen werden sich noch erinnern, dass ich im Herbst 2007 meine seit vielen Jahren (5) vorhandenen und geradezu tief bohrenden Gedanken zu Thema „Strom- und Wärmegewinnung aus tiefer Geothermie“ endlich einmal weitgehend aufgeschrieben und unter " http://www.volker-goebel.de/Geothermiekraftwerk_SN.html " im Internet veröffentlicht habe. (Stand der Technik 2007, tiefe Geothermie, HDR, GTKW MV4 und eine gut auffindbare Spur.)

Am Dienstag, den 21.10.2008 hat mich dann endlich der Anruf eines Ingenieurs erreicht, der für "eine große Firma aus Süddeutschland", die seit mehr als 30 Jahren erfolgreich Bauprojekte entwickelt, einen besonders geeigneten Standort für ein 10 MW Geothermiekraftwerk der 3 ten Generation sucht. (Der Ingenieur des Investors wurde von Herr Dr. Obst (LUNG MV) auf mich hingewiesen und hat mich dann über den Namen und das Thema im Internet gefunden.)

Ja, es geht um tiefe Geothermie, um ein Geothermiekraftwerk, dass 10 MW Strom und eine bisher noch nicht genau spezifizierte Summe an Wärme erzeugen soll. (ca. 6-8 MW) - Nein, es ist kein HDR Kraftwerk ! Das HDR Verfahren hat in Basel zu einem Erdbeben der Stufe 3,2 geführt ! (Die Bohrung wurde dort zu nah an der Stadt unter starken Wasserdruck gesetzt, um dass Gestein zu einem großen Wärmetauscher "aufzuklüfen / zu cracken") Ja, Schwerin ist als Standort sehr interessant. - Sandboden, kein Fels im Untergrund, da ist gut bohren bis 7.000 Meter. Viel mehr Platz hier als in Süddeutschland, Schwerin liegt auch nicht in den Bergen sondern 38 Meter über N.N., hier ist es eben, wir haben viel Wasser und eine sehr gute geothermische Tiefenstufe (pro 100 Meter Teufe wird es ca. 3,3°C wärmer im Boden) und dazu reichlich Tiefbohrungen aus der roten Zeit (ES1a/89), die den geologischen Aufbau der hiesigen Scholle hinreichend belegen. – Standortvorteil Schwerin / MV. (7.000 Meter / 231°C bei 36 bar)

Die wohl aktuellste Entwicklung ist das Vorhaben des deutschen Bergbauingenieurs Hans Hildebrand und seiner Firma Geohil mit nur einem Bohrloch zu arbeiten und die Papierfabrik in Perlen, das liegt in der Schweiz, mit Heißdampf in industriellem Maßstab zu beliefern. (Das Vorhaben wird sich aber ca. 1 Jahr nach hinten verlagern, weil es bei der Finanzierung hakt.)

Ing. Hildebrand hat über 25 Jahre Berufserfahrung in der Geothermie, und ist zur Zeit / bald mit der Realisierung eines Menschheitstraumes beschäftigt. Heißdampf durch Erhitzung von Wasser in großer Tiefe zur Stromerzeugung zu erschließen und nutzbar zu machen. Den Aufbau seiner Bohrung sehen Sie unten. - Den Aufbau der Verrohrrung innerhalb der Bohrung auch. Für die Inbetriebnahme ist das Jahr 2011vorgesehen. Wenn Ing. Hildebrand es schafft, ist er der Erste.

Geothermiekraftwerke verursachen keine CO2 Emissionen, da keinerlei fossile Brennstoffe verbrannt werden und liefern nach der ersten Erschließung über viele Jahrzehnte auf gleich bleibendem Niveau elektrischen Strom und Wärmeenergie. Da hilft auch die Schweizer Politik.

Es besteht eine realistische Chance, dass wir hier in Schwerin auch bald damit beginnen ein Geothermiekraftwerk der 3 ten Generation zu bauen. Der Ingenieur, der den Auftrag hat, ein GTKW in MV für die kapitalstarke Firma aus Süddeutschland zu projektieren, kommt Anfang November am 05.11.2008 nach Schwerin. - Nun bitte ich die hiesige Stabsstelle für kommunale Wirtschaftsförderung der Stadt Schwerin mit mir das „Industriegebiet Schwerin Süd (Göhrener Tannen oder Babenkoppel)“ auf seine geothermische Eignung mit Fernwärmenetzanschluß hin zu prüfen. – Die Standortförderer der IHK prüfen bitte den Raum südlich von Schwerin bis hin zur A24, und Invest in MV prüft bitte die Möglichkeiten von der geologischen Anomalie südöstlich von Rostock Gebrauch zu machen. – Faktenwissen, geologische Karten und den Kontakt zum Ingenieur des Investors gibt es bei mir. – Wir haben ab heute genau 1 Woche Zeit unsere 3 MV Standorte für den Besuch des Ingenieurs des Investors einer ersten Tauglichkeitsuntersuchung für die Nutzung als Standort eines Geothermiekraftwerkes MV 4 zu unterziehen. - Ing. Goebel steht wie immer zur Verfügung, weil ich der Projektleiter des GTKW MV 4 SN bzw. HRO werden möchte. In dieser Sache bin ich als Politiker und Entwicklungsingenieur jederzeit ansprechbar. Gern würde ich mit Ihnen auch den Geothermiekongress in Karlsruhe vom 11 bis 13 November 2008 besuchen.

Stand der Dinge : Montag, 27 Oktober 2008, 08:51 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Geplante Bohrung mit innerer Verrohrung für das GTKW in Perlen.
Geplante innere Verrrohrung für die 7.000 Meter tiefe Bohrung des GTKW in Perlen / Schweiz. (Geohil System)
Die geplante innere Verrohrung der 7.000 Meter GTKW Bohrung in Perlen. - Das Wasser wird über die blauen Rohre (in verschiedene Höhen ?) nach unten geführt. - Das erwärmte Wasser steigt über ein wärmeisoliertes Rohr (Thermoskannenprinzip) in der Mitte wieder nach oben.

Die Rohre sind nur deshalb farbig, damit Sie als Leser das Prinzip besser verstehen. In der Wirklichkeit sind alle Rohre aus hochwarmfestem Edelstahl. Die Konstruktion ist nahezu 7.000 Meter lang und muss im Bohrloch hängend Stück für Stück unter dem Krangerüst in vertikaler Lage zusammengeschweißt werden. - WIG Schweißen mit Formiergas als Wurzelschutz in vertikaler Zwangslage an einer konischen, hängenden Konstruktion von 7 Km Länge. Das ist eine technische Herausforderung die erst einmal geleistet werden will. Auch das einführen der sich langsam verlängernden komplexen Koaxialverrohrung in das konische Bohrloch ist eine technische Herausforderung. "Ich bin gerne bereit mich mit diesen Problemen zu beschäftigen."

Nachtrag : Der Firmeninhaber und Aufsichtsrat der Globus AG fordert zu Recht eine eigene, stark vereinfachte Verrohrung für das GTKW MV4 in Schwerin ! - Die ist eine neue sehr vernünftige Zieldefinition, der sich die Ingenieure des Entwicklerteams annehmen werden. Erst einmal kommt die „Pflicht“, über die „Kür“ können wir uns schon bei der zweiten Bohrung in Schwerin Süd unterhalten. Wichtig ist erst einmal "Strom und Wärme" zu erzeugen. - Die Effizienz weiterer "Sonden" kann man später immer noch verbessern. - V. Goebel nach Telefonat vom 28.10.2008 mit F. W. Seiffert.

Die wirkliche Herausforderung der tiefen Geothermie liegt unbestreitbar in der Bohrtiefe. - Die Skizze oben ist wie so häufig völlig unmaßstäblich, und verharmlost die tatsächliche technische Herausforderung. - Stellen Sie sich mal eine Bohrung vor, die 7.000 Meter tief ist, oben einen Durchmesser von 0,6 Metern aufweist und unten einen Durchmesser von 0,31 Metern. Ich habe mir das mal in CAD maßstäblich aufgezeichnet. - Dann sieht die Skizze schon ganz anders aus.
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