Dokumentation der OB-Wahlen zum / zur hauptamtlichen
Oberbürgermeister / in von Schwerin, MV, Deutschland.
Wahltermin 14.09.2008 /
Stichwahltermin war der 28 Sept.
Diese Dokumentation ist das Kunstwerk eines Künstlers.
Autor : Dipl. Ing. Volker Goebel / Arsenalstrasse 1 4
Schwerin / Deutschland / Funkt. : 0152 / 265 47 386
info@volker-goebel.biz oder mal Café trinken gehen.
Sie sind freiwillig hier um zu lesen & Bilder zu sehen.
zur Website von Frau Dipl. Ökonomin Angelika Gramkow / MdL / Die Linke / Schwerin
zur Website von Herrn Dr. Gottfried Timm / Theologe / MdL / SPD / Schwerin
zur Website von Herrn Dipl. Wirtschaftler Hans Peter Kruse / vormals UB / parteilos / kandidiert für die CDU / Schwerin
zur (neuen) Website von Herrn Frank Peter Krömer / UB / parteilos / Schwerin
zur Website von Herrn Andreas Helms / parteilos / Schwerin
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Gramkow

Stichwahl
& Siegerin.

Dr. Timm

Stichwahl

Für die Frage wer unser nächster Oberbürgermeister wird habe ich ein wenig Zeit aufgewandt und
für Sie einige Informationen gesammelt die Ihnen nützlich sein können. - Jetzt und kurz vor der Wahl.
Es arbeiten 7 Teams an der Zukunft von Schwerin. Ich habe viele der guten Ideen hier für Sie notiert.
Diese Hauptseite ist so etwas wie meine kommunalpolitische Kolumne. Die Navigation bietet mehr an.
Wählen Sie im 1sten Wahlgang die saubere Innenstadt. Den/Die richtige/n Oberbürgermeister/in Ihres Vertrauens dann in der Stichwahl. - Schwerin braucht jemand von hier, jemanden der kompetent ist ! Herzlichen Glückwunsch und alle guten Wünsche sende ich von hier aus an unsere neue Oberbürgermeisterin Frau Angelika Gramkow. - Amtsantritt erfolgte am 27 Oktober 2008.
Motto : Handeln wie Demmler gehandelt hätte. In Würde antworten.
zur Website von Herrn Fred Kriebel / parteilos / Schwerin bzw. Godern
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
125. Das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz gilt für viele Neubauten ab Januar 2009

Der Einsatz von regenerativen Energien wird für die meisten Neubauten ab 2009 Pflicht. Damit muss sich der Bauherr in Sachen Heizwärme zwischen 1. Solarenergie, 2. Holz (pellets) und 3. Geothermie, also Erdwärmenutzung entscheiden. Da der technisch umsetzbare Wirkungsgrad der Sonnenenergie in Deutschland naturgemäß klein bleibt und die Preise für Holzpellets schon vor dem neuen Gesetz hoch waren, wird jeder "vernünftige Bauherr" zur Erdwärmenutzung wechseln. - Die genauen Bestimmungen entnehmen Sie bitte dem Erneuerbare Energien Wärme Gesetz. - Download hier. Das Ern_Energ_Waerme_G.pdf kommt direkt vom BU Ministerium.

Stand der Dinge : Samstag, 27. Dezember 2008, 10:40 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Auszug aus dem Erneuerbare Energien Wärme Gesetz. Auf KLick Download Volltext.
Achtung : Beim GTKW MV 4 SN geht es um Stromerzeugung aus Tiefer Geothermie. - Das EE Wärme Gesetz bezieht sich aber auf oberflächennahe Geothermie die viel weiter entwickelt ist. Es gibt in Deutschland über 500 oberflächennahe Geothermieanlagen die Heizwärme und Kühlkälte zur Verfügung stellen.
Podium : Beigeordnete Junghans (CDU), Niessen (SPD), Dr. Friedersdorf (Linke), Frau OB Gramkow (Linke), Stadtpräsident Nolte (CDU), Herr Meslien (SPD) spricht.
Herr Horn (Unabhängige Bürger) hat 3 x zum Thema Zielvereinbarungen gesprochen.
Frau OB Gramkow teilt gute Nachrichten aus der Wirtschaft mit.

124. Bericht von der 51. Stadtvertretersitzung Schwerin. (eine Sondersitzung)


Hier die wesentlichen Fakten in einer Zusammenfassung :

-         künftig Zielvereinbarungen für die Budgets der Fachbereiche

-         Abwasserentsorgungsgebühren der SAE SN steigen um 28 %

-         ca. 20 Entscheidungen zu Detailthemen die Schwerin betreffen

-         Stadtvertretung Schwerin arbeitet fleißig vor Winterpause ab


Die Sondersitzung wurde kurzfristig angesetzt um die Jahresrechnungen- bzw. abschlüsse 2007 der Stadt, der Kita GmbH und Buga GmbH noch in 2008 bestätigen zu können. Dabei werden auch die Geschäftsführungen, die Aufsichtsräte und der Ex OB entlastet, und alle können sich ohne Altlasten im neuen Jahr um Ihr Tagesgeschäft kümmern. Die Stadtvertretung hatte auch den Ehrgeiz die 20 noch offenen Themen abzuarbeiten und ohne Überhänge ins neue Jahr zu gehen. Das ist wie bei anderen Unternehmen auch. – Vor Weihnachten soll noch alles fertig werden. (Mündliche Begründungen für die Sondersitzung von Herr Böttger / Fraktionssprecher Die Linke und Herr Czerwonka / Stadtverwaltung)

Gleich zu Beginn nahm Frau Gramkow die Gelegenheit wahr, ein paar gute Nachrichten zum Thema Wirtschaft in Schwerin zu verkünden, über die wir uns tatsächlich sehr freuen können :

1. Ein Vertrag zwischen der Deutschen Bahn und der Buga 2009 GmbH zu Werbung und Transport ist gerade unterzeichnet worden. Die Bahn AG wird in 2009 aktiv für die Buga werben. Mehr Infos unter http://www.buga-2009.de/de/aktuelles/meldungen/buga-db/

2. Weiterhin meldet Frau Gramkow, dass die Schlossbrauerei Schwerin (Oettinger) den Standort Schwerin mit einer neuen Abfüllhalle ausbauen wird. Eine Gesamtinvestition von ca. 16 Mio. Euro, für die sich auch schon Ex OB Norbert Claussen stark gemacht hatte. Mehr Infos unter : http://www.schwerin.de/?internet_navigation_id=443&internet_pressemitteilungen_id=2668

3. Der Schweriner Metallbauunternehmen KGW weiht eine neue Fertigungshalle ein und wird den Standort Schwerin weiter ausbauen. Mehr Infos unter : 11_12_Fertigungshalle_KGW.pdf

Kommentar Goebel : Alle drei Vorhaben gehen zwar nicht ursächlich auf Initiativen von Frau OB Gramkow zurück, aber es ist natürlich verständlich, dass führende Politiker, die schlechte Nachrichten mitverantworten müssen, gern auch gute Nachrichten mitverantworten möchten. Positiv daran ist, dass sich Frau OB Gramkow zunehmend für Wirtschaftsthemen interessiert. Das lässt darauf hoffen, dass sich Unternehmen in Zukunft vertrauensvoll an die OB wenden.

Darüber hinaus hat Frau OB Gramkow die Grundsteuer B Erhöhung auf 500 % konkretisiert. Es ist ziemlich genau absehbar das dadurch in 2009 genau 1,784 Mio. Euro Mehreinnahmen zu Lasten der Mieter und Grundstückseigentümer in die Schweriner Stadtkasse kommen werden.

Herr Dr. Friedersdorf (Baudezernent / Die Linke) und Herr Rudolf (Fraktionssprecher / CDU) hatten in der 50. Sitzung gefehlt, waren aber zur 51. Stadtvertretersitzung wieder anwesend.

Punkt 2 wurde von den Stadtvertretern abgelehnt. Da ging es um Bewohnerparkplätze für die Robert-Blum Straße. Die Angestellten der Helios Klinik wollen sich die Parkgebühren sparen und die Anwohner der Robert-Blum Straße parken in Ihrer Verzweifelung z. T. auf dem teuren Helios Parkplatz. - Also hier halte ich es diesmal mit Herrn Dr. Haferbeck, der den Antrag gestellt hat.

Punkt 3 Satzungsänderung zur öffentlichen Ordnung wg. unkastrierten streunenden Katzen. Kein Thema was mir wirklich unter die Haut geht. Wie abgestimmt wurde ist mir entgangen, aber nachlesen kann man das bald unter http://bis.schwerin.de/si0040.php . Das Infosystem rund um die Schweriner Stadtvertretung ist qualitativ auf einem hohen Niveau und öffentlich zugänglich.

Punkt 4 Da soll jetzt Frau OB Gramkow auf Betreiben des Ortsbeirates mit dem Land MV verhandeln, ob es Geld für pflegende Veränderungen im Park Friedrichsthal rund um das Jagdschloss gibt. – Ein ungepflegter Park mit Jagdschloss, das werde ich mir mal ansehen.

Punkt 5 Die OB wird beauftragt, der FIT GmbH etwas Dampf zu machen, dass die Soldaten und Polizeisportverbände in Zukunft in Stern Buchholz schwimmen gehen, damit in Lankow keine 3 Kinder pro Woche abgewiesen werden müssen. (Die Erwachsenen kommen z. T. mit dem Bus)

Punkt 6  finde ich eher bitter, da werden die Abwasserentsorgungsgebühren der SAE die ja unter Leitung von Herrn Klöbzig steht um 28% erhöht. An dieser Preisschraube hat man aber auch jahrelang nicht gedreht. Dabei geht es um die Entsorgung von Niederschlagswasser, d. h. Regen. (Da hatten wir ja auch „viel zu lange“ eine Rohr-Baustelle am Nordufer Pfaffenteich !?)

Punkt 8 fand ich interessant, da wird die Beräumung des alten Brauereigeländes an der Hafenkante am Ziegelsee angegangen um dieses attraktive Seegrundstück wieder nutzen zu können, und eine fußläufige Verbindung zwischen der Schelfstadt und dem Stadthafen am Ziegelinnensee zu ermöglichen. (Wie schon so häufig gesagt, im Städtebau wird hier in Schwerin sehr vieles richtig gemacht, zum Teil sogar vorbildliche Lösungen geschaffen.)

Punkt 9 Da wurde der zu eng definierte Bebauungsplan geändert, um die Grundstücke besser vermarkten zu können. Jetzt dürfen mehr Häuser mit „Walmdächern“ gebaut werden. Aha.

Punkt 10 Endlich hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die Anschlussstelle an die Autobahn 14 bei Plate bzw. Stern Buchholz genehmigt, und dafür die Kostenübernahme erklärt. Das Amt für Verkehrsmanagement Schwerin legt nun 3 mögliche Trassenführungen vor, die von der Anschlussstelle bis ins Industriegebiet Schwerin Süd (Ex Göhrener Tannen) führen. Die Kosten für die Stadt werden zwischen 3,65 bis 6,24 Mio. Euro liegen. (Es müssen auf einer Strecke von ca. 2,2 Km, die über den alten Truppenübungsplatz verläuft wahrscheinlich diverse "Kampfmittel" geräumt werden) Das Thema ist alles andere als einfach. Ich habe mir die Vorplanungen ca. 1 Stunde angesehen, und bin mir sicher, dass die Bewohner von Stern Buchholz auch gerne etwas dazu sagen wollen. Deshalb finden Sie hier mehr Informationen unter : Varianten_BAB_Zubringer_A14_Stern_Buchholz.pdf (5,5 MB !)

Punkt 11 Hier ging es um die Feststellung der Jahresrechnung 2007 der Stadt Schwerin und die Entlastung des (damaligen) Oberbürgermeisters N. Claussen für das Haushaltsjahr 2007. Da meldete sich Herr Steinmüller von den „Unabhängigen Bürgern“ zu Wort, und erinnerte noch einmal an die Mehrkosten für Beutel, Aubachbrücke, Straßenbeleuchtung nur bis 23 Uhr und den Kirmesplatz in Krebsförden. – Frau OB Gramkow wies darauf hin, dass sie diese Themen noch auf Anfrage des Innenministeriums abarbeiten muss. Dem früheren OB Herrn Norbert Claussen wurde durch eine Mehrheit der Stadtvertreter Entlastung erteilt.

Punkt 12 Aufgrund der Buga 2009 und der großen Freilichtbühne wird für die Lutherstraße, Lischstraße, Burgseestraße und den Jägerweg die Bewohnerparkzone L neu eingerichtet.

Punkt 13 Der Antrag der unabhängigen Bürger auf eine „temporäre“ Anwohnerparkzone für den Zeitraum der Buga 2009 in der Weinbergstraße, im Schleifmühlenweg, Lennéstraße und Schlossgartenallee wurde zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen. (das kostet viel Geld !)

Punkt 14 Herr Meslien von der SPD will ein großes Fass aufmachen und Mehrkosten die sich für SGB II Empfänger für Unterkunft und Heizung aus der Energiepreissituation ergeben aus der Stadtkasse bezahlen lassen. Herr Dr. Friedersdorf spricht von zur Zeit 77 Härtefällen. Die Stadtvertreter verweisen den Antrag in die Ausschüsse. (um irgendwie Zeit zu gewinnen.)

Punkt 15 Dem Jahresabschluss 2007 der Kita GmbH Schwerin wird einstimmig zugestimmt, dem Aufsichtsrat wird Entlastung erteilt. (Die Kita GmbH hat 241 T Euro an Gewinn erwirtschaftet!)

Punkt 16 Dem Jahresabschluss für 2007 der Buga 2009 GmbH wird auch einstimmig zugestimmt. Ende 2007 lag die Buga mit minimaler Abweichung im Plan. Die Bilanz, GuV Rechnung und die Bewertung der Prüfer liegen mir vor. Sieht alles sauber aus. Danke Jochen.

Punkt 17 Die SPD Fraktion will den Stundensatz der 1 Euro Jobber auf 1,80 bis 2,50 Euro pro Stunde erhöhen. Der Antrag wird in die Ausschüsse verwiesen. (um Zeit zu gewinnen.) Einige Kommunen machen das, weil 1 Euro Jobber laut Rechtssprechung keine Fahrtkosten erstattet bekommen. Einen finanziellen Deckungsvorschlag macht Herr Meslien (SPD) aber nicht.

Punkt 18 Die Einrichtung zusätzlicher Stellplätze für Fahrräder am Marienplatz wird in die Ausschüsse verwiesen. Auch hier hat Herr Meslien von der SPD den Antrag gestellt.

Punkt 19 Der Wiedereröffnung des 1995 geschlossenen Haltepunktes Friedrichsthal konnte die Stadtvertretung zustimmen. Die Argumentation des Ortsbeirates überzeugte die Stadtvertreter.

Punkt 20 Der Antrag, dass die OB eine Büroleiterin und einen Pressesprecher aus dem Bestand des Verwaltungspersonals im Stadthaus zu wählen hat wurde gleich zu Beginn der Sitzung von Herrn Horn zurückgenommen. Antragsteller Herr Horn (UB), Herr Meslien (SPD)

Punkt 21 - Zielvereinbarungen für die Budgets der Fachbereiche. Hier entwickelte sich eine rege Diskussion. Auf der einen Seite der Themenführer Herr Horn (UB) mit den Grünen und der CDU im Schulterschluss, auf der anderen Seite Frau Gramkow und Herr Niesen. – Heraus kommt, dass die Stadtverwaltung Zielvereinbarungen für einzelne Budgets in naher Zukunft definieren muss. Aber die Entscheidung geht denkbar knapp aus : 16 dafür, 14 dagegen und 5 Enthaltungen. – Kommentar Goebel : Wie kann die Politik steuern wenn sie keine Inhalte vorgeben darf ? – Aber vorher festgelegte Inhalte machen auch unflexibel und die Verwaltung müsste schon eine gute Glaskugel haben, um die Zukunft exakt voraussehen zu können. Aber die Grundrichtung stimmt. Die Zielvereinbarungen sollten dort Anwendung finden, wo die Politik schon seit längerem aus berechtigten Gründen umsteuern will und muss, aber keinen richtigen Zugriff auf das Tagesgeschäft der Verwaltung hat. – Ein besonders schwieriges Thema.

Nach Ende der Sitzung habe ich Frau OB Gramkow noch einmal auf den Aktionsplan Sauberkeit und Ordnung in Schwerin angesprochen. Frau OB sagt mir, dass dieser Aktionsplan vom Dezernenten Herrn Junghans erarbeitet wird. – Herrn Junghans treffe ich in der Rathaustür an. Er bestätigt die Aussage von Frau Gramkow. – Relativiert aber, dass er nur die „Zusammenführung“ mache und die Verfolgung der Graffiti Ordnungswidrigkeiten selbst bearbeite. Den Rest mache die SDS (Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin) die von Herrn Klöbzig geleitet wird. Die SDS wiederum vergibt die Reinigungsaufträge an die SAS (Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH). Das klingt alles kompliziert was ? – Ist es auch. – Immerhin bietet Herr Junghans mir einen Gesprächstermin zwischen Weihnachten und Neujahr an, den ich gern wahrnehmen werde. Den „Aktionsplan“ kann er mir aber erst ab 20 Januar 2009 zeigen, wenn er der Stadtvertretung vorliegt und damit öffentlich ist. – Von der SAS, also dem ausführenden Unternehmen habe ich ein sehr hohe Meinung. - Die SDS sitzt aber in Krebsförden, und manchmal habe ich den Eindruck, dass die SDS sich einen „Dreck“ um die Schweriner Innenstadt kümmert. Auf jeden Fall wird dort nach allen Regeln der Kunst gemauert und es ist noch „nie“ ein Brief beantwortet worden den ich geschrieben habe. Andere öffentliche Stellen in der Stadt und Stadtverwaltung antworten.

Herzlichen Dank an Frau Mareike Wolf die diesmal ein CD für die Presse vorbereitet hatte auf der man alle öffentlichen Anträge und Unterlagen, die auch den Stadtvertretern zur Verfügung stehen, einsehen konnte, um zu verstehen über was die Stadtvertreter im Detail entscheiden. Das nächste Mal bereite ich mich über das BIS vor und bringe einen Labtop mit zur Sitzung.

Stand der Dinge : Mittwoch, 17. Dezember 2008, 11:01 Uhr, von V. Goebel

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Foto der Sitzungsteilnehmer der 51 Stadtvertretersitzung Schwerin.
Stadtvertreter während der Abstimmung.
Publikum links. (Jugendliche vom Buschclub)
Publikum rechts. (Jugendliche vom Buschclub)

123. Bericht v. d. 50. Stadtvertretersitzung Schwerin. - Haushalt 2009 beschlossen !


Hier die wesentlichen Fakten in einer Zusammenfassung :

-          Aktionsplan Sauberkeit und Ordnung erst im Januar.

-          Haushalt der Landeshauptstadt für 2009 beschlossen.

-          Grundsteuer steigt f. Mieter & Hausbesitzer um 34%.

-          Der Buschclub verliert, die Schulsozialarbeit kommt.

-          Die OB bekommt Pressesprecher/in und Büroleiterin.

-          Teilsanierung der Heinrich Heine Schule beschlossen.

-          Alexandra Vogel gibt Ihr Stadtvertretermandat auf.


Diesmal konnte ich einen Platz auf der viel zu kleinen Pressebank ergattern und musste nicht wie sonst auf den Knien mitschreiben. – Insgesamt eine sehr gelungene Stadtvertretersitzung. Seit Frau Gramkow im Amt ist sei die sachliche Professionalität wieder hergestellt und selbst Ihre politischen Gegner müssen offen zugestehen, dass die Arbeit im Hauptausschuss von der besseren Atmosphäre profitiert. Aha. Das erklärt auch die durchaus vorzeigbaren Erfolge in der Schweriner Kommunalpolitik. Der städtische Haushalt für 2009 wurde endlich mal wieder rechtzeitig aufgestellt und auch beschlossen. - Das bedeutet in erster Line Planungssicherheit.

Im Publikum saßen zahlreiche Kinder und Jugendliche. Der „Buschclub“ auf dem Dreesch, auch als „Brücke“ bekannt, muss zum Ende des Jahres schließen weil es eine Umschichtung von Sozialarbeiterangeboten zu denen man kommen muss, hin zur Schulsozialarbeit geben wird. Die Schulsozialarbeit geht aktiver auf die Kinder mit Problemen zu und ist direkt an den Schulen angesiedelt. Die Kinder vom alten Buschclub sollen jetzt zu den nahen, benachbarten Jugendclubs gehen. So ist Kommunalpolitik, notwendige Umschichtungen werden umgesetzt.

Stadtvertreterin Alexandra Vogel (CDU) hat ihr Studium erfolgreich beendet und Arbeit gefunden. - Leider in einer anderen Stadt und gibt deshalb Ihr Stadtvertretermandat auf. Wir danken Frau Vogel ganz herzlich und wünschen Ihr alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Als Ersatz für Frau Vogel kommt Karin Hoffman aus dem Kreisvorstand der CDU. Personelle Veränderungen auch bei der SPD. Herr Hans-Joachim Hacker geht als stellvertretender Fraktionsvorsitzender nach Berlin! - Für ihn zieht Bernd Schulte in die Stadtvertretung ein.

Frau OB Gramkow räumt ein, mit dem Aktionsplan Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit noch nicht fertig geworden zu sein, und verspricht, im Januar den Aktionsplan für ein sauberes und sicheres Schwerin endlich vorzulegen. - Das die Arge Mittel für die Finanzierung des KOSD gerade auslaufen macht Ihr die Sache natürlich auch nicht leichter.

Frau OB Gramkow übernimmt die Projektverantwortung für die 850 Jahr Feier Schwerins und räumt auch hier eine Verspätung ein. - Bei der großen Anzahl der Beteiligten ist eine Planung allerdings auch nicht gerade einfach, es wird ja auch einen schöne Feier erwartet. 

In der Aussprache zur Antrittsrede der Oberbürgermeisterin (49. Sitzung) spricht Herr Ehlers für die CDU. Die CDU gönnt der OB den Pressesprecher und die Büroleiterin (Tanneberger) und kündigt eine eher „konstruktive“ Zusammenarbeit an, wenn Frau Gramkow wirklich die Oberbürgermeisterin von Schwerin, und nicht die OB der Linken sein will. Herr Ehlers mahnt noch die Kreisfreiheit an und auch seine anderen Argumente sind seit Jahren schon bekannt.

Herr Böttger spricht für die Linken, stellt sich hinter die OB und Ihr 7 Punkte Programm, will aber weiterhin Politik machen und nicht bloß Mehrheitsbeschaffer sein. Er mahnt mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen 2009 daran die NPD aus der Stadtvertretung Schwerin rauszuhalten. Dafür gibt es auch richten Applaus vom sämtlichen Stadtvertretern.

Herr Meslien spricht für die SPD, bringt aber nur viel äh, äh hervor und ist offenbar viel zu jung um eine politische Rede zu halten. Von seiner Kritik an den beiden Stellenbesetzungen ist kein Wort mehr zu hören. Er nutzt nur 90 sec seiner 9 Minuten Redezeit und sagt schlicht : „Packen wir es an“. (Wie kann man nur so „die Hosen voll“ haben. - Hallo Herr Meslien !?)

Herr Horn spricht für die Unabhängigen Bürger, lobt den weiblichen Charme der OB und führt das deutlich verbesserte Klima auf Frau Gramkow zurück. - Auch er wiederholt seine Kritik an der Neubesetzung der beiden Stellen im OB Büro nicht. Er möchte das Punkt 7, die „Erarbeitung eines Leitbildes für Schwerin“ deutlich mehr Gewicht erhält. (Krömer Thema)

Herr Strauss spricht für Bündnis 90 / Die Grünen und stellt Kultur und Tourismus in den Fokus, mahnt die Verbesserung der zum Teil „ghettomäßigen“ Zustände im Mueßer Holz an und sichert der OB eine faire und kooperative Zusammenarbeit von Seiten der Grünen zu.

Damit haben sich alle Gruppen zur neuen OB Gramkow positioniert. – 15 Min. Pause !

Die Journalisten von SVZ, NRD und ob-sn.de nutzen die Pause, um sich beim Glühwein zu besprechen. Aus einem Glühwein wurden dann 2, aber es war auch ordentlich kalt draußen!

Die Journalisten von Presse, Funk und Fernsehen waren sich auch einig, dass die Stadt wieder einen Pressesprecher brauche und das es so wirklich nicht weitergehen könne. - Frau Mareike Wolf kam auch noch dazu, und ermahnte betont freundlich das die Sitzung jetzt weitergehe.

Vor Beginn der Haushaltsdebatte stellt jemand eine Kiste Äpfel auf den Tisch im Gang. Das gefällt mir. „An apple a day keeps the doctor away!“ - Ja, Äpfel fördern das Denkvermögen.

Thema Haushalt : (Wieder eine Aussprache - beim Thema Haushalt auch ganz unumgänglich)

Frau Renner spricht für die CDU und sieht den Zoo und das PPP Projekt der Sporthalle im Lamprechtsgrund im Vordergrund, freut sich über die lebendige Schweriner City, meint damit sicherlich den Weihnachtsmarkt und das Mitternachtsshopping. Da ist ja auch etwas passiert. Sie fordert 100.000 Euro mehr für die SDS und mahnt, auch Grünflächen außerhalb des Buga Vorhabens weiter zu pflegen. (Thema Sauberkeit und Ordnung). Sie macht sich auch für ein „Stadtgeschichte Museum“ stark und sieht 50.000 Euro als notwendige Summe für den Start. Die CDU wendet sich aber ganz vehement gegen die von Dezernent Niesen vorgeschlagene Grundsteueranhebung um 34% ! (Damit sind Mehreinnahmen von 1,1 Mio. Euro geplant.) Die Schweriner CDU wird dem Haushalt 2009 aus genau diesem Grund nicht zustimmen.

Herr Horn spricht für die UB und betitelt den Haushalt mit dem Motto „Augen zu und durch“. Seine Fraktion wird sich bei der Abstimmung enthalten und dem Haushalt nicht zustimmen. Er ist sehr unzufrieden mit den „unterlassenen Sparanstrengungen“ des Finanzdezernenten.

Frau Henning spricht für die SPD und äußert ihren Respekt gegenüber der neuen OB. - Frau Henning macht sich dafür stark den Haushalt zu beschließen, um die vertraglichen Pflichten der Stadt nicht zu gefährden. (Mitte des Jahres wird viel Geld für den Lamprechtsgrund fällig)Sie macht sich besonders für die Sanierung der Heinrich Heine Schule stark, und gibt dem Vorschlag zur Grundsteuererhöhung mit Schmerzen die Zustimmung Ihrer Fraktion. Ihr Appell an die Landesregierung lautet „Dieses Land MV soll ich für seine Landeshauptstadt engagieren!“ (Der Ruf nach vernünftiger Mittelzuweisung vom Land wird immer lauter.)

Herr Dr. Haferbeck / Grüne verleiht seiner Verwunderung darüber Ausdruck, dass die Haushaltsberatungen dieses Jahr so professionell gewesen seien. Niemand hätte irgendwelche Luftschlösser gebaut und der Haushalt sei trotz vieler Unvorhersehbarkeiten zügig zustande gekommen. Die Grünen stimmen dem Haushalt unter Bauchschmerzen zu. „Mit diesem Haushalt wird die größte freiwillige Leistung der Stadt Schwerin finanziert – die Buga!“ „In diesem Haushalt stecke immer noch eine Stadt mit Flair und Lust“. Aber auch er mahnt den dringenden Finanzierungsbedarf vom Land an. Er spricht auch die Notwendigkeit von Eingemeindungen offen an, ist sich sogar ganz sicher, dass es so weit kommen wird.

Frau Sembritzky spricht für die Linken und lobt auch die ruhige Beratung des Haushaltes und das der Sozialbereich nicht angetastet worden sei.

Herr Lasch spricht noch einmal für die SPD und freut sich, dass im Bereich der freiwilligen Leistungen „kein einziger Verein oder freier Träger gestorben ist“.

Herr Güll von der FDP lobt den Fleiß der Stadtverwaltung und kritisiert die Situation der städtischen Eigenbetriebe. (Direkt hinter mir sitzt Herr Dr. Wolf und guckt ganz beschäftigt.)

Frau Gramkow bedankt sich für die Zustimmung zum Haushalt und verkündet mit fast zerbrechlicher Stimme nicht ohne Pathos einen Verwaltungshaushalt von 299 Mio. Euro der „sich sehen lassen kann“ und einen Vermögenshaushalt von 71 Mio. Euro der eine „Investitionsförderung enthalte die sich so manche Stadt wünschen würde“.

Herr Niesen begründet den Haushalt noch einmal und spricht von einem strukturellen Defizit von 35 Mio. Euro in 2009. (+57,7 Mio. Euro Altfehlbetrag) - „Seit 10 Jahren hoffen wir auf mehr Geld vom Land“ - „Mit den Etatentscheidungen der Stadtvertretung festigen wir unsere Ausgangssituation bei den erneut anstehenden Gesprächen mit dem Land.“ - „Zur Beseitigung der hochdefizitären Situation seinen Landesmittel unbedingt notwendig !“

Fazit Goebel : Um nicht brutal bei den freiwilligen Leistungen der Stadt sparen zu müssen hat die Stadtvertretung die Grundsteuer B um 34% erhöht und damit in ersten Schritt 1,1 Mio. Euro Mehreinnahmen und im zweiten Schritt weitere 1,1 Mio. Euro Mehreinnahmen generieren.

Die Schweriner Grundbesitzer und Mieter finanzieren somit das überteuerte soziale System in Schwerin. Politik von ganz links. Das ist leider schon beschlossene Sache.

Die Sanierung der Heinrich Heine Schule, im Wesentlichen Dach und Fenster kommt nach einer schwierigen Diskussion über die Finanzierung durch. (Gut so, das passt in die Zeit.)

Das Personalbedarfskonzept der Stadt kommt durch, die Zuwendungen für die Fraktionen bis zur Kommunalwahl 2009 auch. Der Videoüberwachung an der Berthold Brecht Schule wird zugestimmt, die Feuerwehr in Warnitz bekommt aber noch keine neue Küche. Es werden überplanmäßige Ausgaben von 635.000 Euro im Bereich Jugend durchgelassen und die Entgeltordnung für die Benutzung der Hallenbäder abgestimmt. Vor dem Hintergrund der anstehenden Kommunalwahl gibt es noch eine Entscheidung zur Größe der Wahlbezirke um auch hier Planungssicherheit zu schaffen. - Dann ist die 22:00 Uhr Grenze erreicht und der nicht öffentliche Teil der Sitzung beginnt. – Wie so häufig ist der Geschäftsführer der Buga gerade jetzt eingetroffen. Ich frage mich warum „seine Sachverhalte“ immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten werden müssen ?  So, so. - Nächstes Jahr geht es bei Punkt 14 der Tagesordnung weiter. Da geht es dann um Bewohnerparkplätze, den Park in Friedrichsthal, die Ergänzungen zur Satzung zur öffentlichen Ordnung und die „Schwimmhallensituation“ !

Es scheint so, als seinen die wilden Zeiten um Lea Sophie vorbei, und die professionelle Arbeitsatmosphäre ist wieder zurück. - Ein guter Weg um Vertrauen zurück zu gewinnen.

Hoffentlich nimmt Herr Gröckel von der SVZ auch die heißen Zitronen zu sich die man Ihm spendiert hat um seine restliche Erkältung zu bekämpfen. Und hoffentlich haben Sie lieber Leser eine schöne Weihnachtszeit und freuen sich auf das neue Jahr. - Das XL BUGA Jahr 2009 !

Stand der Dinge : Dienstag, 09. Dezember 2008, 17:06 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel




Nachtrag : Lesen Sie dazu bitte auch den SVZ Artikel "Mieter stopfen Haushaltsloch", den Artikel "Jugendarbeit vor Neuanfang" und den Artikel "Weniger Geld vom Land" vom Top Journalisten Mathias Gröckel der kommunalpolitisch tatsächlich den besseren Durchblick hat.

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Herr Güll / FDP spricht.
Frau OB Gramkow spricht.
Blick in den Ratssaal am Markt während einer Beratungspause.
Pressebank, SVZ, Stadt SN, NDR TV, NDR Radio. (ob-sn.de fotografiert)
Blick auf das Baugrundstück. Mit im Bild der Katalog.
Werbetafel für das Wohnen am Stadthafen Schwerin.
Uferkante Ziegelinnensee vor dem Baugrundstück.
Blick von der Promenade über den Ziegelinnensee zur Innenstadt.
Verkaufsprospekte der Sparkasse Schwerin.

122. Qualitätvolle Wohnarchitektur. Eine respektvolle Kurzkritik am Bauvorhaben H1.

Die Architekten Stutz & Winter legen mit dem Projekt „Hafenterrassen Schwerin“ eine sehr erfreuliche und bemerkenswerte Planung für das „Wohnen am Stadthafen“ vor. Dabei handelt es sich um 2 große kubische Gebäude, die neben Ihrem attraktiven Erscheinungsbild auch ein sehr gutes A zu V Verhältnis aufweisen. Wenig Außenfläche im Vergleich zum Volumen. Da wird ökonomische Vernunft mit moderner Architektur verknüpft. - Das ist schon vorbildlich.

Für dieses Vorhaben haben der Projektentwickler Herr Gunnar Behrens (imeg Immobilien / HH) und die Architekten Henryk Stutz & Jens Winter aus Schwerin sich zusammengefunden.

Die örtliche Sparkasse und einige namhafte Unternehmen, wie z. B. Wesemeyer Haustechnik, Grambow & Widmer Küchen und die Werbeagentur Next Level aus Schwerin arbeiten mit. Es gibt einen Showroom mit Model und Einrichtungsbeispielen in der Mecklenburgstr. 13, einen wirklich ausgesprochen bemerkenswerten Katalog mit 38 Seiten und eine vernünftige Website zu diesem Bauvorhaben. - Baubeginn soll voraussichtlich im 2 ten Quartal 2009 sein.

Angeboten werden 2 x 14 anspruchsvolle Eigentumswohnungen zwischen 105 und 150 qm die mit durchaus wohl gelungenen Grundrissen ausgestattet sind. Die Preise liegen zwischen 219.000 und 352.000 Euro (incl. 19 % MwSt.). Daraus ergeben sich Quadratmeterpreise von 2.040 und 2.320 Euro ! – Da werden also schon ganz ordentliche Preise aufgerufen. Es wird nicht viele Schweriner geben die sich eine Wohnung im H1/2 werden leisten können. Zu den Listenpreisen kommen noch die Aufpreise für die Interieurpakete (bis zu 28.000 Euro) und der Tiefgaragenstellplatz für 13.000 Euro bzw. der Außenstellplatz für 6.000 Euro. – Nicht zu vergessen die diversen Kaufpreisnebenkosten wie z. B. Notarkosten, Grundbucheintragung, Grunderwerbssteuer, Grundsteuer, etc.. – Wer nicht so viel Eigenkapital hat sollte auch noch die Kapitalkosten, d. h. Zinsen dazu addieren. – Besser hinsetzen, damit Sie nicht umfallen !Die Küche und den Kamin (besser Ofen mit Fenster) müssen Sie auch noch selbst kaufen.

In der Gestaltung der Gebäude nimmt Architekt Henryk Stutz Bezug auf die Architektur des berühmten Schweizer Architekten Le Corbusier / Charles-Edouard Jeanneret-Gris. - Alles in weis mit schwarzen Kunststofffenstern ( Angabe aus dem Katalog - Räusper !!! ) als wesentliche Kontrastfarbe. Der vorgelegte Entwurf zeigt allerdings noch eine weitaus schöne Kontrastfarbe „holzorange“ ! Die Akzente mit Holz im Bereich von Erkerfassade, Fenster und Sonnenschutz geben den Gebäuden erst Ihre ganz eigene Note. - Aber Vorsicht, hier steckt der Teufel im Detail. Wenn das Holz nicht jährlich mit einer Lasur gepflegt wird; was so gut wie nie passiert, wird aus dem „holzorange“ binnen kurzer Zeit ein grau. - Schlicht und einfach grau. - Schauen Sie sich nur mal an was mit der Holzfassade im Klöresgang / Schwerin passiert ist. – Bitte vermeiden Sie dieses Problem !

Hier in Schwerin werden „gehobene Eigentumswohnungen“ zumeist für 1.800 Euro / qm angeboten. Für das H1 werden im Durchschnitt 20% mehr aufgerufen. Das ist viel für ein Gebäude ohne ein erkennbares, vernünftiges Dach. Da kommt wahrscheinlich nur braune Teerpappe und ein bisschen Kies zum Einsatz. Beim Dach wurde eindeutig schon gespart. – Bei der Andeutung einer vernünftigen Promenade mit modernen Laternen wurde allerdings nicht gespart. Katalog und Website zeigen eine überarbeitete Fläche zum Wasser hin. Aber wer baut das, wer bezahlt das ? - Als Kunde würde ich dazu ein paar Fragen stellen wollen. Sie können auch für 1261,33 Euro pro qm eine Neubauwohnung in der Hafenstr. beziehen. (auch ASSW)

Die einfachen schwarzen Geländer der zahlreichen Balkone aus Handlauf, Obergurt, Stehern und Untergurt sind noch viel zu transparent angelegt. Wenn das so bleibt, sitzen die häufig etwas älteren Wohnungseigentümer hinter Ihren bodentiefen Fenstern wie auf dem Teller. Auf dem Präsentierteller. Das führt dazu, dass jeder von Ihnen eine individuelle Lösung für seine Situation im Baumarkt sucht. Und genauso sieht das dann nach ca. 2 Jahren aus. Ich kann mir denken, dass Architekt Stutz sich über dieses Detailproblem noch einmal so seine Gedanken machen wird. - Oder ist das gewollt ? - Vis à vis, von Angesicht zu Angesicht.

Warum sind die Preise für die Wohnungen „nach Süden“ und „nach Norden“ genau gleich ?

Wie schon oben beschrieben. Alles gut man muss schon sehr viel richtig machen damit so wenige kleine Ungänzen übrig bleiben, ich wünsche mir deutlich mehr Projekte von dieser Qualität hier in Schwerin. Ich hätte mir das Projekt H1/2 auch gar nicht angesehen, wenn es mich nicht wirklich interessiert hätte. – Jetzt haben die Kunden das Wort. Wer kauft sich eine Wohnung ? Der Verkauf läuft jetzt ca. 1 Monat. Es gibt eine Handvoll Interessenten und ein erster Kaufvertrag für eine Wohnung ist laut Auskunft der Sparkasse in Vorbereitung. - Gut so. Die wenigen Problemchen von denen ich gesprochen habe kann man abarbeiten. Ich zumindest würde gern dort wohnen. Die Architektur gefällt mir. - Der Seeblick auch.

Stand der Dinge : Montag,  07. Dezember 2008, 11:05 Uhr von Dipl. Ing. V. Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zu imeg Immobilien Hamburg
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Ing. Goebel mit dem H1 Katalog. Baugrundstück im Hintergrund.
Modell der Gebäude und Freiflächengestaltung im Showroom.
Werbebild im Showroom der Sparkasse / Mecklenburgstr. 13 / Schwerin
Typische Dachkante von Le Corbusier an einem Haus in der Weissenhofsiedlung.
Architekt Le Corbusier
Betriebsbereiter Kran im Stadthafen Ziegelinnensee / Schwerin.
Link zum Architekturbüro ASSW / Schwerin
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin

121. Ansteckende Schmierereien. Graffiti erhöhen die Bereitschaft zu Ordnungswidrigkeiten (dpa Meldung aus der SVZ)

Graffiti tragen nicht unbedingt zur Verschönerung eines Viertels bei. Eine Studie zeigt jetzt, dass die Schmierereien außerdem das Verhalten der Menschen negativ beeinflussen. Wissenschaftler der Universität Groningen in den Niederlanden konnten in Feldversuchen nachweisen, dass allein die Anwesenheit von Graffiti die Zahl der Menschen mehr als verdoppelte die stahlen oder Abfälle auf die Straße warfen.

Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Menschen Normen oder Gesetze übertreten, wenn sie beobachten, dass auch andere Regeln verletzen, schreiben die Wissenschaftler um Kees Keizer im US-Fachjournal „Science“. Der Effekt sei nicht auf gesellschaftliche Normen begrenzt, sondern gelte auch für polizeiliche Verordnungen. Graffiti und Müll erhöhen die Bereitschaft zum Stehlen. Die Wissenschaftler führten sechs Feldversuche durch. In einem Fall beobachteten sie Menschen in einer Straße eines Shopping-Viertel, wo viele Fahrräder parken. Mal waren die Wände sauber, mal wurden sie beschmiert – wobei es sich um einfache Graffiti handelte und nicht etwa um kunstvolle Bilder. An den Fahrradlenkern wurden Werbezettel (Flyer) befestigt.

Dann beobachten die Wissenschaftler das Verhalten der Leute, wenn sie ihr Rad wieder abholten. Einen Mülleimer gab es in der Straße nicht. Die Forscher stellten einen deutlichen Unterschied fest :  Waren die Wände sauber, warfen 33 Prozent der Radfahrer den störenden Flyer auf die Straße. Gab es Graffiti, waren es hingegen 69% - mehr als doppelt so viele.

Keizer und Kollegen konnten auch nachweisen, dass Graffiti und Müll die Bereitschaft zum stehlen erhöhen. Aus einem Briefkasten ließen sie einen Umschlag heraushängen, in dem sich sichtbar ein 5-Euro-Schein befand. Das Ergebnis : Waren der Briefkasten und seine Umgebung sauber, stahlen 13% der Passanten den Umschlag mit dem Geld. Das taten aber doppelt so viele, wenn der Briefkasten mit Graffiti beschmiert war (27 Prozent) oder Müll herumlag (25 Prozent).

Die wahrscheinlichste Interpretation für diese Ergebnisse ist, dass ein Fehlverhalten (Graffiti oder Abfall auf der Straße) ein weiteres Fehlverhalten (Stehlen) fördert, in dem es das Ziel eines ordnungsgemäßen Verhaltens abschwächt, schreiben die Forscher.

In einem weiteren Versuch stellten die Wissenschaftler einen Zaun am Fußgänger-Haupteingang eines Parkplatzes auf, ließen aber eine Lücke von 50 Zentimetern Breite. An den Zaun hängten Sie ein Durchgangsverbotsschild – wer sein Auto abholen wollte, musste 200 Meter weiter zum nächsten Eingang laufen. Ein zweites Schild untersagte es, Fahrräder am Zaun festzumachen. Die Forscher untersuchten zwei Szenarien: Mal waren vier Räder in einem Abstand von einem Meter vom Zaun – also „ordnungsgemäß“ – geparkt, mal waren die Räder am Zaun angeschlossen. Auf hier zeigte sich deutlich, dass ein Regelbruch einen weiteren auslösen kann: Waren die Räder richtig geparkt, schlüpften nur 27 Prozent der beobachteten Menschen durch die Lücke im Zaun. Das taten jedoch 82 Prozent der Leute, wenn die Räder falsch geparkt waren.

Wissenschaftliche Erkenntnis : Wehret den Anfängen. Die Ergebnisse stützen die sogenannte „Theorie des zerbrochenen Fensters“, wonach Anzeichen von ordnungswidrigem Verhalten – wie zerbrochene Fenster, Graffiti oder Müll – weitere Vergehen und Kleinkriminalität nach sich ziehen.

Für politische Entscheidungsträger und die Polizei ergibt sich eine klare Botschaft, schreiben Keizer und seine Kollegen: Im Kampf gegen die Ausbreitung von Unordnung sind frühes Erkennen und Einschreiten von zentraler Bedeutung.

Und was macht der Schweriner Ordnungsdezernent Junghans (CDU) - Nichts, gar nichts !

Stand der Dinge : Mittwoch, 03. Dezember 2008, 10:56 Uhr, von Dipl. Ing. V. Goebel

Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Über 80 Meter hoher Bohrturm (Windischeschenbach).
120. Ing. V. Goebel veröffentlicht einfach die technische Zeichnung der Koaxialsonde.

No more secrets ! - Was in vielen Unternehmen als "Betriebsgeheimnis" nur wenigen Personen zugänglich ist, können Sie hier öffentlich einsehen !? - Es macht keinen Sinn, eine Technologie geheim zu halten, von der die ganze Menschheit profitieren soll. Ich möchte das wir offen über ein Verfahren sprechen können das sich gerade erst entwickelt. - Hier geht es um Technik, Politik, Steuergelder und Umweltschutz. Diese Themen sind von zu großer Bedeutung um sie Einzelnen zu überlassen, die im Wesentlichen nur eine einzige Motivation haben : "Geld, Geld, Geld" - Die letzten Gespräche mit einem Investor/Developer haben mir klargemacht, dass "Strom aus tiefer Geothermie" ein Thema ist, auf dem mit Sicherheit ein starkes "öffentliches Interesse" liegt.

Die vorliegende CAD Zeichnung zeigt das "tiefe heiße Herz" eines Geothermiekraftwerkes, die so genannte "Wärmeentzugssonde". Es handelt sich dabei im Wesentlichen um ein intelligent zusammengestelltes Rohrbündel, welches in das Bohrloch eingeführt wird, und oben an eine Generatorturbinenline zur Stromerzeugung angeschlossen ist. Der Grundgedanke ist einfach, "Es wird Wasser durch tiefe, heiße Erdschichten geleitet und dabei soweit erhitzt, dass Dampf entsteht, "heißer Nassdampf" um genau zu sein.

Es beginnt bei der "Bohrlochfassung", ein großes rotationssymetrisches Bauteil, welches durch spanabhebende Bearbeitung liegend in einer Karusselldrehmaschine hergestellt wird, und aus nicht rostendem Edelstahl der Legierung 1.4401 besteht. Damit wird das Bohrloch oben sauber gefasst und ortsfest stabil definiert. Diese "Bohrlochfassung" enthält Sacklochbohrungen mit metrischen Gewinden, um den "Verschlußdeckel mit den Befüllflanschen" aufzunehmen.

Der "Verschlußdeckel" ist auch aus Edelstahl der Legierung 1.4401. Dieses mittig vertikal teilbare Bauteil dichtet die Sonde nach oben ab und erlaubt über die Befüllflansche den Wasserrücklauf in die Geothermie-Bohrung. Der Verschlußdeckel weist horizontale Dichtflächen zur Oberfläche der Bohrlochfassung auf und hat zudem vertikale Dichtflächen zum Isolationsrohr. Wichtig, es darf keine "Kältebrücke" zwischen "Verschlußdeckel" und "Förderrohr" entstehen.

Das eigentliche "Rohrbündel", also die "innere Verrohrung" der Wärmeentzugssonde besteht im Kern aus einem "Förderrohr" mit Durchmesser 120 mm. (1.4401 / t=3mm) - Keine Angst, da kommt sehr viel heißes Wasser raus, etwa 252 Liter pro Sekunde, bzw. 907.000 Liter pro Stunde. Wer hier Zweifel hat sollte sich noch einmal "Bernoullis Gesetz" ganz in Ruhe ansehen. Unten am Förderrohr ist die Rohrwandung so zu lochen, dass der Kies nicht durchkommt und oben die Schaufeln der Generatorlinie zerstören kann. Die Lochung soll mind. 10x mehr Fläche als das Rohrinnere (r x r x 3,14) aufweisen, weil sich die Lochung durch die umgebende Kiesschüttung kapazitiv erwartungsgemäß verkleinert. (Zufluß offen halten, siehe Zeichnung)

Das "Förderrohr" ist von einem "Isolationsrohr" (auch 1.4401 / t=2,5 mm) umgeben, um den aufsteigenden Nassdampf von ca. +200°C gegen Wärmeverluste zu schützen, die im indirekten Kontakt zu dem kälteren absteigenden Rücklaufwasser von ca. +70°C sehr wahrscheinlich wären. - Also eine "Rohr in Rohr" Anordnung, dass sogenannte "Koaxialrohrprinzip". Übrigens ein Vorschlag der gar nicht von mir, sondern in 2005 von Dipl. Ing. Lutz Hillebrand aus Hagen, während eines Arbeitsbesuches im Südpazifik mir gegenüber geäußert wurde. Das Koaxialrohr wird auch von dem in der Schweiz tätigen deutschen Bergbauingenieur Hans Hildebrand favorisiert. Ing. Hildebrand hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Geothermie. (Geohil)

Förderrohr und Isolationsrohr werden durch WIG Schweißen unter Einsatz von "Formiergas" zum "Wurzelschutz" miteinander verschweißt. Das Rohrbündel darf "weder krumm noch starr" werden. Es muss elastisch genug auf den tatsächlichen Verlauf der Bohrung reagieren können!

Das "Isolationsmaterial" im "Isolationsrohr" besteht aus hochtemperaturfesten "Glasfasern". Die Wärmeleitzahl des SiO2/SiC Dämmstoffes liegt bei 0,02 W/mK. Der schlechte Wärmeleiter "Luft" hat eine Wärmeleitzahl von 0,2 W/mK. - Achtung, der Isolationswerkstoff "Contherm MP 1000" muss im Isolationsrohr durch "dichtschweißen" gekapselt werden, da er durch Feuchtigkeit leicht zerstört wird. Wer sich die Zeichnung genau ansieht, erkennt aber, dass diese "Kapselung" ja auch von Anfang an vorgesehen ist. Das Isolationsmaterial wird in "geteilten" Formteilen bestellt.

Am Rohrbündel sind "Abstandshalter" aus Edelstahl 1.4401 angeschweißt. Das Rohrbündel muss in die Bohrung passen, sich selbst zentrieren und auch einer "verlaufenen" Bohrung folgen können. Die Abstandshalter dürfen nicht an der Bohrungswandung kratzen, sondern müssen mit möglichst wenig Reibung an der Bohrungswand entlang gleiten. Die genaue Bemessung der Abstandshalter ist naturgemäß erst nach der erfolgten Geothermie-Bohrung möglich. Achtung - nur eine offene Bohrungswandung gewährt den Wärmeübergang. Alle Ausbrüche und Ausspülungen die über die Betriebszeit entstehen weil "steter Tropfen höhlt den Stein" sind herzlich willkommen. Dadurch erweitert sich die Wärmetauscherfläche und die Leistung des Geothermiekraftwerkes steigt. (Also, dann und wann Kies nachschütten bitte.)

Das Rohrbündel ist von einer Kiesschüttung umgeben, damit das absteigende Rücklaufwasser nicht einfach so nach unten fließt, sondern über Kontaktberührung, Drehen und Bewegung genug Wärme mitnimmt. Der Kies erhöht die "Wärmetauscherfläche" signifikant. Achtung, er darf aber nur ca. 40 Volumen % des "Ringraumes" einnehmen, damit die Wassermenge innerhalb der Sonde bei einem Wert von 907.000 Liter bleibt. - Es sind oberirdische, empirische Versuche mit dem Kies notwendig um eine Sorte, bzw. Sieblinie zu bestimmen die die 40% Anforderung erfüllt. - Findet sich kein Kies der die Anforderungen erfüllt, sind speziell ausgeformte Graugußelemente zum Einsatz zu bringen, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit bei einem geringem Volumen in einer technisch genau bemessenen "Schüttung" mit sich bringen.

Der Nassdampf steigt im Förderrohr wieder nach oben weil das in "kommunizierenden Röhren" nun einmal so ist. Weil das Förderrohr in einem Verhältnis von 1 zu 12,71 zum Aussenring steht und der Wasserdruck durch die Erhitzung von 1 bar auf 15,5 bar angestiegen ist, kommt ordentlich Dampf aus dem Förderrohr und triebt die erste Generatorturbinenlinie direkt an. Ohne Wärmetauscher ! Dahinter ist schon einiges vom Dampf wieder kondensiert. Das entstandene Wasser ist aber immer noch sehr heiß, und kann durch eine Kalina oder OCR Anlage noch 2x weiter zur Stromerzeugung genutzt werden, bevor es zu simplen Heizzwecken durch die Gewächshäuser auf dem gleichen Firmengelände geleitet wird. Bei Abkühlung auf +70°C ist die Rücklauftemperatur erreicht, und es wird wieder in den Aussenring der Wärmeentzugssonde eingespeist, um die Sonde nicht zu überfordern. - Die Strom- und Wärmegewinnung in einer solchen Anlage ist gemessen an der Lebensdauer eines Menschen "ewig". Berücksichtigt man die aktuelle Gesetzgebung und die Preise am Energiemarkt verdient ein GTKW mit 4 Sonden im Laufe von 30 Jahren ca. 336 Mio. Euro, ohne jemals mit Gas oder Kohle beliefert werden zu müssen. Eine "sichere Technologie", eine "Klimaschutztechnologie", eine "Zukunftstechnologie", eine "grundlastfähige, dezentrale Energiequelle", eine "Grüne Technologie", ein Verhaben, dass weitestgehend von rationaler Vernunft geprägt ist.

Die technische Zeichnung ist für Sie in 3 versch. Maßstäben als Download verfügbar :

- Koaxialsonde_Geothermie_S_Ing_V_Goebel.jpg / 470x3441 pixel / 324 KB / (s. oben)

- Koaxialsonde_Geothermie_M_Ing_V_Goebel.jpg / 1000x7322 pixel / 940 KB / Web

- Koaxialsonde_Geothermie_XL_Ing_V_Goebel.jpg / 2117x15500 pixel / 3 MB / Print

Wer macht mit ? - Diese Zeichnung muss vor allem von Physikern und anderen beteiligten Wissenschaftsdisziplinen geprüft werden. Ich werde ein paar Universitäten anschreiben und mich mit der Zeichnung an die großen Ingenieur Büros der Geothermiebranche wenden.

Wer macht mit ? - Das Vorhaben muss politisch "durchkommuniziert" werden. Ich werde die Zeichnung den mir bekannen Politikern zusenden. Versenden Sie die Zeichnung an die Politiker die Ihnen bekannt sind. - Ja, wir brauchen Planungen und Technologien für unsere Zukunft.

Wer macht mit ? Das Vorhaben braucht mehr als 26,74 Mio. Euro Startkapital. Ich fahre bald nach Frankfurt um einen Wagniskapitalgeber zu finden der 14 % Zinsen interessant findet. Wer hilft mir dabei die beiden CAD Zeichnungen und die GuV Rechnung weiter voranzutreiben ?

Stand der Dinge : Montag, 01.Dezember 2008, 09:28 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel



Nachtrag vom 08 Dezember 2008 : Prof. Dr. Horst Rüter aus Dortmund schreibt mir : " Soweit ich das erkennen kann handelt es sich bei Ihrem Konzept um eine traditionelle Erdwärmesonde" - Das werte ich als ein Lob. - Immerhin ist Prof. Dr. Horst Rüter Präsident von Harbourdom, Senior Advisor von KMS Technologies, Professor an der Ruhruniversität Bochum, Vize-Präsident des Bundesverbandes Geothermie, Mitglied im Präsidium der Deutschen Geophysischen Gesellschaft und Mitglied im Präsidium der Alfred-Wegner Geounion Foundation.

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Link zum Bundesverband Geothermie e.V.
Technische Zeichnung einer Koaxialsonde. Thema Tiefe Geothermie zur Stromerzeugung. Ing. Volker Goebel / Schwerin.
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Detail Koaxialsonde. (Auf Klick zur Vergrößerung)
Detail Koaxialsonde. (Auf Klick zur Vergrößerung)
Detail Koaxialsonde. (Auf Klick zur Vergrößerung)

Nachtrag 08 Dez. 2008 : Auf Anregung eines Lesers habe ich einen Teil der Koaxialsonde noch in 3D gezeichnet. Die Skizze ist stark vereinfacht und bezieht sich auf die Maße in der Mitte der Sonde, d. h. gezeigt wurde ein Meter in 3.500 Metern Tiefe. – Trotzdem habe ich eine Person mit ins Bild gestellt, damit man erkennt, welche Dimensionen Sonde und Bohrloch haben. Die Kiesschüttung ist aber in Wirklichkeit deutlich kleinteiliger auszuführen. Ich musste die „Strausseneier“ einzeln einzeichnen und positionieren, ein Vorgang der schon viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ich hoffe Sie können sich jetzt eine gute „räumliche Vorstellung“ davon machen, wie ein Meter Sonde im Schnitt aussieht. Kompliziert sein kann ja bekanntlich jeder. Gute Ideen sehen aber häufig sehr einfach aus. – Dipl. Ing. Volker Goebel

Hier die 5 Einschätzungen von europaweit anerkannten Fachleuten aus der Tiefen Geothermie :



Sehr geehrter Herr Goebel

Vielen Dank für die Zustellung der Unterlagen zur Koaxialsonde bzw. zum Geothermiekraftwerk.

Wir kennen diese Technologie und haben uns schon mehrfach damit befasst. Die Idee ist faszinierend, in der Realität jedoch noch nicht umgesetzt. In Fachkreisen herrschen dazu auch einige Vorbehalte und Zweifel. Dazu zwei Aspekte:

· Eine 7000 m tiefe Bohrung ist kein alltägliches Vorhaben und es sind dazu noch viele Fragen offen. Wie und ob der Einbau einer funktionierenden Koaxialsonde in diese Tiefe gelingt ist ungewiss.

· Ob langfristig eine genügende Wärmeentnahme (Temperatur und Wassermenge) möglich ist, wird stark angezweifelt.

Wir empfehlen Ihnen, vor dem Aufgreifen einer solchen Projektsidee bei qualifizierten Fachleuten eine Zweitmeinung dazu einzuholen. Dies zu Gunsten einer zukunftsgerichteten, erfolgreichen Entwicklung der Nutzung der Tiefengeothermie.

Für weitere Angaben stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Roland Wyss, Leiter der Geschäftsstelle

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GEOTHERMIE.CH

Schweizerische Vereinigung für Geothermie SVG
Société Suisse pour la Géothermie SSG

Zürcherstrasse 105

CH-8500 Frauenfeld

Tel.    +41 (052) 721 79 02
Fax     +41 (052) 721 79 01
mailto:info@geothermie.ch
www.geothermie.ch


Dr. Roland Wyss GmbH

Geologische Beratungen

Zürcherstrasse 105

CH-8500 Frauenfeld

Tel.   +41 (052) 721 79 00
Fax    +41 (052) 721 79 01
mailto:info@rwgeo.ch
www.rwgeo.ch

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Lieber Herr Goebel

Die Tiefe Erdwärmesonde entspricht ja im Groben den bekannten Konstruktionen, also auch die Ausstattung mit einem isolierten Innenrohr. Die bisherigen Sonden (Prenzlau, Aachen und Arnsberg) gehen allerdings nur 2-3 km tief, bei Temperaturen <100 Grad. In Arnsberg sind mit dem isolierten Innenrohr Probleme aufgetreten. Es wurde (vorübergehend) durch ein Stahlrohr ersetzt.

Diese Sonden haben, wie ich ja schon mal geschrieben habe Entzugsleistungen von ca. 200 kWth. Da Sie 10MWel haben wollen und auch bei 200 Grad der Wirkungsgrad nicht >15% sein wird bräuchten Sie eine Entzugsleitung von weit über einem GWth. Dies scheint mir auch bei einer 7km/200 Grad Bohrung völlig unrealistisch. Ich selbst bin allerdings nicht in der Lage so etwas zu modellieren, da ich keine geeignete Software dazu habe.

Bei den Finanzen scheinen mir die Bohrkosten zu niedrig. Sie werden doppelt so hoch sein (mindestens). Das Ergebnis wäre dann wohl immer noch ok, denke ich.

Der kritische Punkt sind also nicht die Bohrkosten sondern die zu erzielende Entzugsleistung. Die sollten Sie mal irgendwo berechnen lassen (GFZ, GGA, GTN). Nach allen Erfahrungen haben eben 'geschlossene Systeme' wie Sie ja eines anbieten keine ausreichende Entzugsleistung um an eine Stromerzeugung zu denken.

Best regards/ Meilleures salutations/ 祝顺安/ Mit den besten Grüssen,

Horst Rüter

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Prof. Dr. Horst Rüter

Schürbankstrasse 20a

44287 Dortmund

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Sehr geehrter Herr Goebel,

Persönlich würde ich mich auch als begeisterter Geothermie-Fan bezeichnen, allerdings Aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre auch etwas geläutert.

Stromerzeugung aus Geothermie in Deutschland! Ist eine Zukunftsvision die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu gering Effektiv ist. Daneben sind erhebliche Risiken in einem solchen Projekt die Sie in Ihren Kosten gar nicht abdecken können.

Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg bei der Suche nach Investoren, falls planerische Fragen auftauchen stehen wir Ihnen gerne im Engeneering Bereich zur Seite.


Mit freundlichen Grüßen
Simone Walker-Hertkorn

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systherma
Planungsbüro für Erdwärmesysteme GmbH
Am Haag 12
72181 Starzach-Felldorf
Tel: (0 74 83) 9 28 99-0
Fax: (0 74 83) 9 28 99-25
simone.walker-hertkorn@systherma.de
www.systherma.de

Sitz: Starzach-Felldorf
HRB 620 - R
Steuer-Nr. 86118/57002
Gerichtsstand: Tübingen
Geschäftsführer: Dr. Simone Walker-Hertkorn


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Guten Tag Herr Goebel,

Ihre Anfrage ist über die Homepage von GEOTHERMIE.CH zu uns gelangt. Die Firma Geowatt AG ist seit Jahren im Bereich Tiefe und Untiefe Geothermie tätig (www.geowatt.ch).

Aus unserer Erfahrung beurteilen wir die Realisierbarkeit der Fördertemperatur mit dem von Ihnen beschriebenen Verfahren als eher unwahrscheinlich. Wir empfehlen Ihnen, dies auf jeden Fall nachrechnen zu lassen.

Gerne würden wir Ihnen eine Offerte für ein Gutachten zur geothermischen und bohrtechnischen Realisierbarkeit unterbreiten.

Freundliche Grüsse
Sarah Signorelli

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Dr. Sarah Signorelli Tel. +41 (0)44 242 14 54
GEOWATT AG Fax +41 (0)44 242 14 58
Dohlenweg 28 Email signorelli@geowatt.ch
CH-8050 Zrich URL www.geowatt.ch
Donnerstag und Freitag abwesend
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Hallo Herr Goebel,
Danke für die Zusendung. Bei mir ist gerade Land unter. Sie kennen das ja wahrscheinlich, der Ansturm vor Jahresende. Ich komme erst nach Weihnachten dazu mich intensiver mit Ihrer Idee zu beschäftigen und das auch nur, wenn es mehr Informationen zu folgender Fragestellung gibt:
Der große Nachteil geschlossener bzw. halboffener Sonden ist, dass die Wärme im Untergrund nicht so schnell nachströmt. Sie kühlen die Umgebung der Sonde schnell aus und die Wärme fließt konduktiv zu. Das ist physikalisch einer der langsamsten Vorgänge überhaupt. Die Leistung, die Sie aus Ihrer Sonde ziehen können ist damit sehr limitiert und die Anlage nicht wirtschaftlich. Nur, wenn Sie eine Antwort zu dieser Fragestellung haben, ist Ihr Konzept wirtschaftlich sinnvoll.
Auch Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest.
Viele Grüße,
Horst Kreuter

Dr.-Ing. Horst Kreuter
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GeoThermal Engineering GmbH (GeoT)
Baischstr. 7
D - 76133 Karlsruhe
Telefon: +49 721 570 44 6 88
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E-Mail: kreuter@geo-t.de
Web: www.geo-t.de
Skype: Horst.Kreuter
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Geschäftsführer: Dr.-Ing. Horst Kreuter, Registergericht Karlsruhe HRB 10969

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Nachtrag : Einer der Geothermie-Experten, eine Frau, tröstet mich und macht mir neuen Mut:

Guten Tag Herr Goebel,

so negativ würde ich das ganze nicht sehen. Vielleicht bietet sich bei Ihnen ein anderes System an. In der Geothermie gibt es ja verschiedene Methoden die Erdwärme zu nutzen.

Lassen Sie doch eine Machbarkeitsstudie machen, in der abgeklärt wird, wie die Geologie bei Ihnen aussieht und was für Nutzungen sinnvoll umgesetzt werden könnten.
Solche Studien haben zum Beispiel die beiden Schweizer Städte Zürich und St. Gallen dazu bewogen, Tiefbohrungen in Angriff zu nehmen. Dabei geht hauptsächlich darum den Untergrund erst mal zu erkunden. Zielsetzung von beiden Projekten ist in erster Linie die Wärmeversorgung.

http://www.stadt-zuerich.ch/internet/ewz/home/medien/medieninformationen/
2008/24_10_2008__zuercher.html



Freundliche Grüsse
Sarah Signorelli

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Dr. Sarah Signorelli Tel. +41 (0)44 242 14 54
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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Hochverdichteter mineralischer Dämmstoff der das "einschweißen" übersteht und auch bei hohen Temperaturen sehr gute Wärmedämmwerte aufweist.
Nachtrag vom 15 Dezember 2008 : Obwohl die 5 Expertenmeinungen aus Deutschland und der Schweiz meine Zuversicht erheblich gedämpft haben, möchte ich dem geneigten Fachpublikum doch noch den Dämmstoff "Contherm MP 1000" für geothermische Koaxialsonden vorstellen :

Auf der Suche nach einem Dämmstoff der hochtemperaturfähig ist, bin ich auch Contherm MP 1000 gestoßen. Hauptsächlich wird dieser Dämmstoff unter Cerankochfeldern eingebaut. Aber er ist auch voller guter Eigenschaften für den Einsatz in einer geothermischen Koaxialsonde.

Da der Dämmstoff schon während der Produktion hoch verdichtet wird, eignet er sich gut für die Wärmedämmung des Förderrohres einer Wärmeentzugssonde, die über die gesamte Länge sehr hohe Drücke aus der Wassersäule heraus ertragen muss. - Am Fußpunkt bei 7.000 Metern liegt ein Druck von ca. 700 bar aus der Wassersäule auf die Mantelfläche des Isolationsrohres an. Da ist es von großer Bedeutung, dass der Dämmstoff sich nicht mehr stark komprimieren lässt.

Contherm MP 1000 "steht" bis 1.000°C, leistet seine besten Dämmwerte aber bei +200°C. Das ist genau die Temperatur, die das Wasser im Förderrohr der Koaxialsonde haben soll/wird. Mit einer Wärmeleitzahl von 0,02 W/mK leitet Contherm MP 1000 Wärme um den Faktor 10 schlechter als der schlechte Wärmeleiter Luft mit seiner Wärmeleitzahl von 0,2 W/mK.

Der vorgeschlagene Dämmstoff ist mit 230 gr/dm3 auch ausgesprochen leicht. Das ist von ganz großer Bedeutung um die Anhängelasten, die aus der ständig länger und schwerer werdenden Koaxialsonde, die ja während der Fertigung als Rohrbündel im Bohrloch hängt, nicht unnötig allzu groß werden zu lassen. Die Anhängelasten sind hier ein ganz ernstes Thema.

Als Ingenieur der Fertigung denkt, ist mir auch wichtig, dass das Dämmmaterial beim Verweißen des "kapselnden Isolationsrohres" nicht abbrennt. Das Contherm MP 1000 ist aufgrund seines mineralischen Characters nicht brennbar und wird nur alle 6 Meter einen kleinen partiellen Schaden nehmen, wenn der Ring Deckel, der das Isolationsrohr schließt, und die Verbindung mit dem Förderrohr herstellt, WIG geschweißt werden muss. Im Bereich der Schweißnaht treten dann sehr hohe Temperaturen auf. (Das Isolationsrohr muss wasserdicht geschweißt werden!)

Nachteil des eben noch so hoch gelobten Dämmstoffes ist der Preis des Vormaterials, der mit ca. 2.500 Euro pro Kubikmeter von der Fa. Contherm angegeben wird. - Aber so ist das nun einmal. Ein Material mit herausragenden Eigenschaften hat auch einen herausragenden Preis.

Herr Wohlleben von der Fa. Contherm hat sehr gut beraten, klug gefragt, Lösungen für die Verarbeitung anskizziert und ein Muster mit Datenblatt versandt. - Danke Herr Wohlleben.

Stand der Dinge : Montag, 15. Dezember 2008, 12:14 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Standort der Bohrung ES1a/89 westlich von Schwerin.

Nachtrag vom 22. Dezember 2008 : Herr Dr. Obst vom LUNG MV sendet das Schichtverzeichnis der bereits bestehenden geothermischen Tiefbohrung ES1a/89 westlich von Schwerin. Das Schichtverzeichnis gibt detailliert Auskunft über die geologischen Ausgangsbedingungen im Raum Schwerin und liegt auf 8 Seiten als „SVZ_ES1a89_Schwerin.pdf“ zum Download vor.

Wer will findet hinter der Skizze unten eine zusätzliche, von Ing. Goebel erstellte Zeichnung, die aus nur einem „ Blatt “ besteht. - Da ich kein Geologe bin, werde ich die Daten nicht öffentlich bewerten oder interpretieren. Durch die Informationen zur Geologie wird der Zusammenhang rund um das geplante GTKW MV4 SN vollständiger. (Download auch hier, Achtung ca. 4 MB)

Informationen zu den Bohrungsdurchmessern, dem heutigen Zustand und dem Eigentümer der Bohrung werde ich bald beim Bergamt erfragen. - Ansprechpartner ist dort Herr Triller (03831-612111). - Vielleicht brauchen wir ja gar nicht neu zu bohren und können die Koaxialsonde in ein bestehende Tiefbohrung einbauen ?

Schichtverzeichnis geothermische Tiefbohrung ES1a/89 bei Schwerin. (Auf Klick zur Vergrößerung)
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zur Website des Bundesverbandes Geothermie e.V.

119. Ein entschlossenes Kurzplädoyer für die Stromerzeugung aus Erdwärme.

Warum haben wir über Jahrzehnte so viele Milliarden für die Atomenergieforschung und die Wehrtechnik ausgegeben, und uns nicht gleichermaßen für die Erforschung und Nutzung der Erdwärme stark gemacht ? Wir sitzen doch förmlich auf dieser Energie! Wussten Sie z. B. das 99% der Erde heißer als 1.000°C ist ? – Hier in Mecklenburg-Vorpommern gab es zumindest ernsthafte Versuche die Energie der Erde nutzbar zu machen. In Waren, Neubrandenburg und Neustadt-Glewe. Diese 3 Ansätze sind mit den technischen Möglichkeiten der DDR von vor über 30 Jahren realisiert worden.

Warum hat man 1989 die 7.000 Meter Bohrung ES1a/89 abgeschlossen aber nicht genutzt ? Lag es an den schwierigen "Wendezeiten" oder an fehlenden Konzepten ? Auf diese Frage brauche ich eine Antwort! Jetzt sind wir fast 20 Jahre weiter, seitdem hat sich viel getan auf dem Feld der tiefen Geothermie. In Neuseeland z. B. feiert das GTKW Wairakai schon seinen 50 zigsten Geburtstag und ein neues Geothermiekraftwerk mit 100 MW elektrischer Leistung ist ans Netz gegangen. Dort hat man es allerdings auch leichter und muss bei weitem nicht so tief bohren. - Google z. B. investiert 10 Mio. in die Geothermie um diese Technologie nach vorn zu bringen. - Schauen Sie doch selbst mal bei www.geothermie.de vorbei um sich zu informieren.

Ich arbeite weiterhin „öffentlich im Internet“ an der technischen Konzeption einer einfachen Wärmeentzugssonde für geologische Standartsituationen, weil ein neues Geothermiekraftwerk in der BRD öffentliche Fördermittel aus Steuergeldern (EU, Bund und MV) erhalten wird. Eine ganze Reihe von Rahmenbedingungen für das erste deutsche 10 MW Geothermiekraftwerk, welches in industriellen Dimensionen Strom erzeugt, werden noch von der Politik bestimmt. Es handelt sich auch deshalb um ein öffentliches Thema, weil die Vergütung für Strom zu ca. 50% von der Öffentlichkeit auf Grund des Erneuerbare Energien Gesetzes gezahlt werden wird. (Alle Kunden des Stromnetzbetreibers Vattenfall müssen dafür zahlen.) Außerdem sind Bergrechte nach dem Landesbergrecht MV involviert. Es geht um den technologischen Durchbruch bis zum Heißdampf zur Stromerzeugung. – Wer macht mit, wer engagiert sich mit mir um die bisherige Situation der Nutzung von „brackigen Warmwasser“ mit neuen technischen Konzepten endgültig zu überwinden.

Mein nächster Termin ist im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow. Ich werde mich über die Daten der Bohrung ES1a/89 informieren und faktisch dort wieder anfangen wo die Forschung zur tiefen Geothermie in der DDR zu Wendezeiten aufgehört hat. Sichere Erkenntnisse über den Aufbau des Bodens gehören unbedingt in die nächste, weiter entwickelte, technische Zeichung der Wärmeentzugssonde.

Stand der Dinge : Montag, 24. November 2008, 15:24 Uhr von Dipl. Ing. V. Goebel

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Link zum Bundesverband Geothermie e.V.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wie man in NZ aus Heißdampf Strom herstellt.
zur Website von Frau Dipl. Ökonomin Angelika Gramkow / MdL / Die Linke / Schwerin
zur Website von Herrn Dr. Gottfried Timm / Theologe / MdL / SPD / Schwerin
zur Website von Herrn Dipl. Wirtschaftler Hans Peter Kruse / vormals UB / parteilos / kandidiert für die CDU / Schwerin
zur (neuen) Website von Herrn Frank Peter Krömer / UB / parteilos / Schwerin
zur Website von Herrn Andreas Helms / parteilos / Schwerin
Gramkow

Kommunal- politisch sehr aktiv

Dr. Timm

Kommunal- politisch sehr still
geworden

Kruse

Kommunal- politisch sehr still
geworden

Goebel

Kommunal- politisch weiterhin kontinuierlich aktiv

Krömer

Kommunal- politisch sehr still
geworden

Helms

Kommunal- politisch nicht mehr aktiv. Hat auch seine Website aufgegeben

zur Website von Herrn Fred Kriebel / parteilos / Schwerin bzw. Godern
Kriebel

Kommunal- politisch nicht mehr aktiv. Hat auch seine Website aufgegeben

118. Was machen die 7 OB Kandidaten Kommunalpolitisch 2 Monate nach der Wahl ?

Frau Gramkow ist sehr aktiv. Sie hat am 27 Oktober 2008 Ihr neues Amt als Oberbürgermeisterin angetreten. Sie hat ein Grußwort für die Hauspost und für die Website der Stadt veröffentlicht. Es gab auch ein ganzseitiges Interview in der SVZ. Frau Gramkow hat am Grab der Schweriner Blumenfrau Bertha Klingberg Blumen niedergelegt und am 11.11 um 11:11 die Schlüssel der Stadt an den Karnevalsverein übergeben. - Es gab aber auch richtige Politik, so konnte zum Beispiel der erste Kommunal-Kombi Arbeitsplatz gefeiert werden. Allerdings hat Ex Sozialstaats- sekretär und Baudezernent Dr. Friedersdorf in dieser Sache den Hut auf. - Zur Zeit verspielt Frau Gramkow Ihre Glaubwürdigkeit indem Sie 2 perönliche Mitarbeiter neu einstellen will anstatt wie angekündigt massiv Personal in der Stadtverwaltung abzubauen. - Frau Gramkow hat ihre parteipolitisch gelagerte Website gelöscht um jetzt die weitgehend unparteiische Bürgermeisterin aller Schweriner/innen sein zu können. 100 Tage Schonfrist muss ich Ihr schon zugestehen bevor ich mir Ihre Amtszeit genauer ansehe.

Herr Dr. Timm ist kommunalpolitisch sehr, sehr still geworden und ist im Landtag MV zum neuen Vorsitzenden des Innenausschusses bestimmt worden. - Gut so, das war notwendig um den tapferen Wahlverlierer nicht politisch ins Aus gleiten zu lassen. Also wieder Landesebene und Innenausschuss, dass kann ein ehemaliger Innenminister sicher auch ganz gut meistern.

Herr Kruse ist kommunalpolitisch ganz still geworden. - Genau das hatte ich schon während des Wahlkampfes vermutet. Er ist halt Unternehmer gewesen und jetzt Unternehmensberater, er war ja noch nie Politiker und wird wahrscheinlich auch nie einer werden. - Muss er ja auch nicht.

Herr Goebel ist kommunalpolitisch weiterhin kontinuierlich aktiv. - Er besucht hin und wieder die Sitzungen der Stadtvertretung, holt Fa. Hako nach Schwerin um das Thema saubere Innenstadt mit der Vorführung von Kommunalreinigungsmaschinen weiter nach vorn zu bringen. Kürzlich wurde Ing. Goebel wurde von einem Investor / Developer aus Süddeutschland angesprochen und hat 2 Wochen bei der Standortsuche in Schwerin beraten. - Es gab auch einen Termin im Stadthaus, ein Vertreter des Investors war hier in Schwerin wurde aber von Ing. Goebel als zu leicht befunden. - Wirtschaftspolitik ist gar nicht so einfach. - Was nützt es wenn wir hier den "roten Teppich" ausrollen und der Interessent den Aufwand nicht wert ist ? - Ing. Goebel hat seine Vorschläge zum Geothermiekraftwerk mit diversen Zeichnungen präzisiert und wartet jetzt auch einen besseren Investor der langfristige, realistische Vorstellungen mitbringt. - Herr Goebel wurde von der Zeitung seiner ExHeimatstadt Hagen angesprochen, ob er nicht dort zur OB Wahl antreten möchte und wurde den Zeitungslesern in seiner Ex Heimatstadt trotz Dementi als geheimer Kandidat für die OB Wahl vorgestellt."Ideen und Mut hat der Mann jedenfalls."

Die letzte Entfernung von Aufklebern an den Laternen in der Innenstadt und Schelfstadt liegt auch schon wieder 6 Monate zurück und es sind wieder zahlreiche Aufkleber zu entfernen !

Herr Krömer ist kommunalpolitisch so still geworden das ich gar nichts dazu sagen kann.

Herr Helms ist kommunalpolitisch nicht mehr aktiv und hat auch seine Website aufgegeben.

Herr Kriebel ist kommunalpolitisch nicht mehr aktiv und hat auch seine Website aufgegeben.

2 Monate nach der Wahl ist gut erkennbar wer tatsächlich Kommunalpolitik macht !

Stand der Dinge : Donnerstag, 13. November 2008, 10:31 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
verkleinertes Monitorfoto das einen Ausschnitt aus der GuV Rechnung des GTKW zeigt. Auf Klick zur Excel Tabelle.
117. Gewinn- und Verlustrechung über 30 Jahre für ein 10 MW Geothermiekraftwerk

Auf Basis seiner technischen Konzeption legt Dipl. Ing. Volker Goebel nun eine Gewinn- und Verlustrechnung mit Bezug auf den Abschreibungszeitraum von 30 Jahren in Form einer Excel Tabelle vor. - Sie können die GuV Berechnung mit Stand 12. November 2008 hier einsehen.

Die gute Nachricht vorweg. Über einen Zeitraum von 30 Jahren erwirtschaftet das GTKW MV4 einen Gewinn von 366 Mio. Euro aus Strom- und Wärmeverkauf. Ein Renditeobjekt für das sich seriöse Wagniskapitalgeber mit Technikverstand sicher sehr interessieren werden.

Weil eine Vorschau auf die nächsten 30 Jahre immer eine Antizipation (Annahme) ist, liste ich hier für Sie ein paar Parameter auf, auf denen die vorliegende GuV Rechnung basiert :

- Stromproduktion aus 200°C Heißdampf 10 MW permanent (365 Tage pro Jahr)

- Wärmeproduktion aus 160°C Heißdampf 8 MW permanent (365 Tage pro Jahr)

- Vergütung für Stromeinspeisung aus dem EEG 2008 (z. Z. 0,23 € / kWh)
- nimmt bis 2021 linear auf Marktpreis von 0,13 € / kWh im Jahr 2021 ab.
- (Der Gesetzgeber wird den "technol. Durchbruch" nicht ewig fördern)

- Vergütung für Wärmeeinspeisung nur 0,03 € / kWh (Markt z. Z. 0,04 bis 0,06)
- um den holl. Gemüse- und Zierpflanzenproduzenten einen Anreiz zu geben.

- Zinssatz 14 % auf die 26,73 Mio. Euro Startkapital. - Wir sprechen hier von
- " Wagniskapital " weil es ja immer noch ein technisches Restrisiko gibt !

- Der dreimalige Erwerb von Bergrechten für jeweils 10 Jahre ist eingepreist.

- Berechnungszeitraum 30 Jahre (Abschreibungszeit FA) obwohl ein GTKW
- gemessen an der Lebenszeit eines Menschen eigentlich ewig produziert.

- 6 Monate Totalausfall aus Generatorturbinenschaden ist mit eingerechnet.

- Die Bauzeit wurde mit 5 Jahren bis zur vollen Kraftwerksleistung angesetzt.

Insgesamt ein sehr vorsichtiger und sehr zurückhaltender Berechnungsansatz.

Das eingesetzte Wagniskapital von 26,73 Mio. Euro armortisiert sich mit Zinsen von 14 % innerhalb von 8 Jahren. - In den folgenden 22 Jahren ist das G-Kraftwerk eine "Cash Cow" die durchschnittlich 15 Mio. Euro Gewinn vor Steuern abwirft. Es macht also durchaus Sinn für Kapitalgeber sich für diese Technologie zu interessieren.

Jetzt ist es Zeit die technische Zeichnung zur Bohrung und Verrohrung in CAD auf einem hohen Niveau erneut zu zeichnen. Mit Geologie, mit Temperaturen, Drücken, Volumenströmen und allen technischen Details die über den Erfolg mitentscheiden. Die Struktur des Bodenaufbaus am Standort, hier in Schwerin aus der Bohrung ES1a/89 gehört mit in diese technische Zeichnung.

Jetzt ist es Zeit den oberirdischen Teil des GTKW´s und seiner beiden Wärmeabnehmer in einer 2 ten technischen Zeichnung weiter bis in gewisse Details hinein zu entwickeln und zu zeichnen.

Paralell zu den beiden Zeichnungen muss eine Unterlegung der GuV Berechnung mit Werten aus konkreten Angeboten erfolgen, um die Zahlen noch genauer zu definieren und zu hinterlegen.

Ich gehe davon aus, dass zu Beginn des Jahres 2009 die zwei wesentlichen CAD Zeichnungen und die gereifte GuV Berechnung vorliegen. - Dann ist es Zeit, mit den "vernünftigen Unterlagen" nach Frankfurt am Main zu reisen und mit verschiedenen Kapitalgebern zu sprechen. Es geht um ein Startkapital von ca. 26,73 Mio. Euro.

Stand der Dinge : Mittwoch, 12 November 2008, 10:33 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wärmekreislauf. Draufsicht auf das GTKW mit den beiden Anbaubetrieben.
GTWK mit angedeuteten Bohrungen.
Seitenansicht GTKW MV4 SN mit verkürzt eingezeichneten Bohrungen.
116. Geothermiekraftwerk mit seinen Wärmeabnehmern. (Wärmekreislaufsystem)

Hier finden Sie eine erste Prinzipskizze des GTKW MV mit zwei möglichen Wärmeabnehmern die auch wirklich Wärmebedarf haben. - Gewächshäuser zur Gemüse- und Zierpflanzenproduktion.

Die Gesamtanlage produziert 10 MW elektrischen Strom, und speist ca. 8 MW an Wärmeleistung in einen Heizkreislauf für die Gewächshäuser ein. - Vorteil : die Wärme muss nicht über weite Strecken transportiert werden und das GTKW erhält das Wasser mit einer hohen Rücklauftemp. von ca. 70°C zurück, die die Leistungsfähigkeit der 4 Wärmeentzugssonden sehr unterstützt.

Das Oberflächenwasser, Regenwasser wird in 4 unterirdischen Betonzisternen gesammelt und steht dann den Anbaubetrieben für die Gemüse- und Zierpflanzenproduktion zur Verfügung. Die gesamte "Produktionsanlagenkonzeption ist sehr ökonomisch und gleichzeitig sehr ökologisch."

Die Bohrungen mit einer Teufe von 7.000 Metern lassen sich aufgrund ihrer Abmessungen und ihrer Schlankheit in so einer Zeichnung nicht maßstäblich darstellen. - Gezeichnet sind nur 300 Meter. Es handelt sich um eine Prinzipskizze die dem ersten richtigen Entwurf vorgeschaltet ist.

Stand der Dinge : Montag, 10. November 2008, 10:50 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Gemüseanbau, GTKW, Zierpflanzenanbau.
Link zum Gewächshaushersteller Rabenstein.(Produktionsgewächshäuser)
zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Geothermiekraftwerk mit Gewächshäusern als Wärmeabnehmer.
Detailblick auf den Kopf einer Wärmeentzugssonde.
Blick auf die GTKW Einrichtungen auf dem Gelände.
Perspektivischer Blick auf das Geothermiekraftwerk mit seinen Wärmeabnehmern.
Erste grobe Darstellung der Produktionsanlage im Industriepark Schwerin Süd. (grob maßstäblich) Für eine genauere Darstellung warte ich auf ein aktuelleres Luftbild.
Wärmeleistung des GTKW MV SN nutzen um Gewächshäuser zu beheizen.
115. Ein guter Vorschlag zur Nutzung der ca. 8 MW Wärmeleistung des GTKW MV4 SN

Nicht immer auf die Stadtwerke und das Fernwärmenetz schielen. Die Stadtwerke wollen ja für die Wärmeleistung nur einen symbolischen Preis bezahlen, das macht keinen Kühlschrank voll.

Wenn der Heißdampf über die Generatorturbinenlinie gelaufen ist und 10 MW elektrischen Strom erzeugt hat, ist der Dampf immer noch ca. 160°C heiß, und wer Strom erzeugen will darf seine Wärmeentzugssonde nicht zu weit abkühlen. Das Wasser muss mit ca. 70°C wieder nach unten. Das Rückwasser aus dem Fernwärmenetz wäre aber bei weitem nicht mehr so heiß und damit nicht wirklich zuträglich für das GTKW MV4 SN.

Um die Wärmeleistung ökonomisch und ökologisch vernünftig zu nutzen, sollten wir die 1,5 Jahre Planungs- und Bauzeit des GTKW nutzen, um einen Gemüse- und einen Zierpflanzenproduzenten aus den Niederlanden anzusiedeln. - Die Niederländer sind in diesem Bereich Marktführer und dehnen Ihre Vertriebsnetze immer weiter über die Landesgrenzen aus. Warum nicht auch Teile der Produktion näher bei den Kunden ansiedeln !? - Wenn wir günstige Wärme anbieten, wird er kommen, der Holländer, der eine Tomate fast ohne Erde züchten kann.

Die Wärmeleistung des GTKW lokal, vor Ort nutzen und nicht mit hohen Leitungsverlusten erst einmal quer durch die Stadt SN pumpen. - Das Schweriner Fernwärmenetz hat einfach keine wirklichen Bedarfe. Der Holländer hat wirkliche Bedarfe. - Ich kenne einen Unternehmer der mit seiner Blumenzucht (vor allem Weihnachtssterne ;-) aus Süddeutschland nach Neustadt-Glewe umgesiedelt ist, um die Energiekosten für die Heizung der Gewächshäuser zu verkleinern. Es gibt also schon erfolgreiche lokale Praxisbeispiele an denen wir uns hier orientieren können.

Stand der Dinge : Samstag, 08. November 2008, 10:33 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel / SN

zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wärmeleistung des GTKW MV SN nutzen um Gewächshäuser zu beheizen.
Wärmeleistung des GTKW MV SN nutzen um Gewächshäuser zu beheizen.
90 Mio. Euro Invest hat der Developer gesagt, ich fange an über diese Zahl nachzudenken. Die Zahl ist mir irgendwie zu glatt, zu politisch. - Wenn ich an meine Erfahrung mir Developern aus New Zealand und Frankfurt nachdenke, fällt mir wieder ein, dass die Developer gern mit viel zu hohen Zahlen anfangen um zu blenden, um von einem "großen Kuchen" zu sprechen, von dem viele dann ein Stück abhaben wollen. Die "große Zahl" gehört zur "Blendfassade" des typischen Developers der seine Bedeutung, seine "Kompotenz" herausstellen will. Ein wesentlicher Grund für die große Zahl ist darin zu suchen, dass "Fördermittelanträge" sich sehr häufig prozentual am Gesamtinvest orientieren. - Hinterher prüft ja niemand nach, was das Bauvorhaben wirklich gekostet hat. - Deshalb : " Vorsicht vor der ersten "großen Zahl" des Developers."

Als ich in 2007 mit dem HDR GTKW unterwegs war hat man mir immer Zahlen von ca. 8 bis 10 Mio. Euro für die 7.000 Meter Bohrung mit großem Durchmesser unten genannt. - Geht man mal von 4 Bohrungen aus, sprechen wir über ca. 36 Mio. Euro Bohrkosten. - Dazu braucht es die inneren Verrohrungen, ein paar Genehmigungsgebühren, ein erschlossenes Grundstück, das Generatorturbinenhaus, einige Pumpen, eine bißchen Elektrik und einige Leitungen die die 4 Sonden miteinander vernetzen. Ich hätte auch gern noch eine VA Rohrschlosserei, Sozialräume, und ein paar Büroräume auf dem GTKW Gelände. - Aber sollen diese Einrichtungen ganze 54 Mio. Euro kosten ? - Wohl kaum !

In der nächsten Woche werde ich mal ein paar XXL Bohrfirmen in Deutschland, Amerika und in Südafrika anrufen, und mir "Hausnummern" geben lassen, um in das Kostengerüst für ein 10 MW GTKW mit 4 Wärmesonden einzusteigen. Dann wird man sehen was von der "großen Zahl" zu halten ist. - Ein typischer Developer ist ja keine große Baufirma. - Das sind meist nur ein Dutzend überaus charismatischer Menschen, die in einer Luxusimmobilien sitzen und über die Finanzen nachdenken. Da gibt es keine F&E Abteilung und den schönen Bagger, der auf der Startseite als "Imagebildchen" gezeigt wird, besitzt der Developer in der Regel auch nicht.

Grundsätzlich haben Developer aber Ihre Bedeutung. Sie kennen die aktuellen Markttrends, die erfolgreichen Konzepte, haben im wesentlichen den politisch / planerischen Raum im Blick und sind ganz darauf ausgerichtet das Geld mit dem Projekt zusammenzubringen. Auch notwendig. Schauen Sie sich nur meine Bilder und Texte an. Ich entwickele mich auch zusehends zu einem Developer. - Wirtschaftspolitik, Konzepte für Industriegebiete, Bauplanung, Geschäftsführung.

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
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Erste Handskizze für eine "Einloch - Wärmeentzugssonde" von Dipl. Ing. Volker Goebel
114. Eine deutliche, konstruktive Kritik an den GTKW Vorstellungen der Globus AG

Sehr geehrter Herr Ing. Weidemann, sehr geehrter Herr Seiffert. - Das wird wohl nichts werden mit Ihrem Geothermiekraftwerk hier in Schwerin. Wir verkaufen hier kein Land an Leute die nur 2,50 Euro/qm zahlen wollen. Da müssten Sie schon eine "0" dranhängen ! - Für Ihre 2,50 Euro bekommen Sie hier eine Tasse Cappucino am Pfaffenteich und dürfen nach 10 Minuten wieder aufstehen und weitergehen ! - Wenn Sie hier in einem voll erschlossenen Industriegebiet Land kaufen wollen, für ein Bauvorhaben, dass faktisch gar keine sozialversicherungspflichtigen Dauerarbeitsplätze schafft, müssen Sie schon deutlich mehr Geld in die Hand nehmen ! - Die hiesige Scholle mit Fernwärmeeinspeisungspunkt in Sichtweite ist nämlich deutlich mehr wert.

Überhaupt finde ich Ihre "Renditevorstellungen" so arg übertrieben, wie das in der Finanzwelt offenbar mittlerweile üblich ist. Innerhalb von 1-2 Jahren werden Sie das eingesetzte Kapital nicht zurückbekommen, es gibt schlicht und einfach keine Wertschöpfungsprozesse im Bereich Energieversorgung die das ermöglichen würden. Die Kapitalamortisation würde mindestens 4,5 Jahre ab Inbetriebnahme dauern, wenn die vollen 10 MW Leistung auch zustande kämen, oder vielleicht sogar 8 Jahre, wenn die Leistung des Geothermiekraftwerks hinter den Berechnungen zurückbleibt. Ich hasse diese "Heuschreckenmentalität". Man sieht ja mittlerweile sehr gut, wohin die realisieren Vorstellungen der Finanzwelt führen, in die Krise, in die Rezession ! Natürlich ist das EEG nur ein Gesetz und kann binnen dieser 6,5 bis 8 Jahre geändert werden. Dann sinkt die Vergütung für Strom aus tiefer Geothermie in einem ersten Schritt vielleicht von 23 cent/kWh auf 18 cent/kWh weil der Gesetzgeber der Gesamtheit der Stromkunden die Subventionen für die EEG Anlagen Betreiber nicht länger zumuten darf/will, weil es dann vielleicht nicht nur eine, sondern vielleicht sogar schon 20 EEG Anlagen gibt, die aus Geothermie-Heißdampf Strom erzeugen. - Der einzige Weg dieser Logik zu entkommen ist als erster in den Markt einzusteigen. - Der frühe Vogel fängt den Wurm !

Die technischen Vorstellungen Ihres reisenden Ingenieurs sind überhaupt nicht gefestigt und auch nicht realistisch. Ihre Vorstellung mit einem ungedämmten Rohr-In-Rohr System flächen- bündig mit der Bohrung in den Berg zu gehen sind völlig praxisfremd. An der Stelle X mit dem Durchmesser 0,72 Meter mit einem Rohr von 0,7 Metern Durchmesser anzukommen wird niemals funktionieren, weil eine Bohrung in der Praxis nicht "gerade" ist. Die Bohrung verläuft, wird korregiert, verläuft, wird korregiert etc.. Daraus ergibt sich eben kein gerades Bohrloch mit einer lotrechten Achse. Ihr reisender Ingenieur denkt ja in "Gummi" und hat leider überhaupt keine Vorstellung davon, welche Schrumpfspannungen sich beim Wolfram Inert Gas Schweißen von Edelstahlrohren unter Formiergas zum Wurzelschutz ergeben. Wenn das Bohrloch nicht gerade ist und die Verrohrung auch nicht gerade sein kann, muss man eine Konstruktion wählen, wie ich das in der Zeichnung oben dargestellt habe. Ein Förderrohr, das von einem konisch gestuften Isolationsrohr umgeben ist. Die Bohrung "steht" und die Wandungen sind schon eine Spülung aus dem Bohrprozess gewohnt. Sollte es tatsächlich mal eine horizontal permeable Schicht im Boden geben, wo Systemwasserverlust wahrscheinlich ist, wird dieser Bereich mit Beton, der im Schleudergussverfahren eingebracht wird, lokal wie gezeichnet abgedichtet. Werfen Sie jetzt bitte Ihre kindlichen Vorstellungen von Tiefbohrungsgeometrien und "Gummi" - Edelstahlrohren auf den Kompost und orientieren Sie sich vernünftigerweise an der Zeichnung oben.

Hier mal ein paar von Ing. Goebel berechnete technische Grundwerte, aus denen sich eine funktionierende Wärmeentzugssonde zur Heißdampfgewinnung zusammensetzen lässt :

- geot. Bohrung, Durchmesser oben 0,8 Meter, unten 0,35 Meter, Teufe 7.000 Meter.

- Förderrohr für Heißdampf, Durchmesser 120 mm außen, t=3 mm, Edelstahl 1.4401

- Isolationsrohr, Durchmesser 290 mm oben, 180 mm unten, t=2,5 mm, 1.4401

- Die Dimensionierung können Sie mit einer speziellen Software überprüfen.

- Isolationsmaterial "Glasfaserformteile", (SiO2/SiC), Wärmeleitzahl 0,02 W/mK
- spezifisches Gewicht 230 kg/dm³ (im Vergleich: Wärmeleitzahl Luft 0,2 W/mK)

- Abstandshalter aus Rohren mit Halbkugeln vom Durchmesser 100 mm am Kopf

- eine Kiesschüttung die genau auf 40 Volumenprozent eingestellt werden muss

- Die Zeichnung muss auch den Schichtaufbau des Bodens aus einer Referenz-
- bohrung, in diesem Fall der ES1a/89 (T=7.000 Meter, nördlich von SN) enthalten

Die Aussenringkapazität muss in einem Verhältnis von "12,71 zu 1" zur Kapaziät des Förderrohrs stehen. - Das Wasser kommt ja auch mit ca. 1 bis 2 bar rein und mit ca. 12 bis 15 bar wieder als Heißwasser raus. - Diese Verhältnisse sind von Bedeutung.

In diese geothermische Wärmeentzugssonde passen 907.000 Liter Wasser, die je nach Inputtemperatur wahlweise in 1 oder 2 Stunden zu Heißwasser von ca. 180 bis 200°C erhitzt werden . Der Volumenstrom liegt deutlich über 100 Liter pro Sekunde. 907.000 Liter / Stunden ergibt 252 Liter pro Sekunde. - Das ist reichlich Leistung !

Bezeichnenderweise hatte Ihr reisender Ingenieur auch keine Zeichnung dabei, aber hat sich mit Interesse meine Zeichnung angesehen! - Während der zahlreichen "Handytelefonate" zwischen Ihm und mir seit dem 21.10.2008 bis 04.11.2008 wurde mir immer klarer, dass sie überhaupt keine gefestigte technische Vorstellung von der Verrohrung in Ihrem Kraftwerk besitzen und deshalb über Land fahren um sich das Know-How zusammenzusuchen. - Ich will auch nicht mehr von Ihrem Ingenier von seinem Funktelefon angerufen werden. Aus dieser amateurhaften Handy-Kommunikation haben sich hier 2 kapitale Missverständnisse ergeben. "Luhmen" anstatt "Lohmen" und Abstand zwischen den Bohrungen "500 Meter" anstatt "50" Meter. - Ich mache mich hier in Schwerin nicht gerade beliebt, wenn sich fundamentale Grundstücksabmessungen so dramatisch verändern. Wenn Sie eine Standortanfrage haben machen Sie das in Zukunft bitte schriftlich. Kaufmännisch nennt man das eine "Anfrage". Das steht dann z. B. "Wir benötigen für den Bau eines Geothermiekraftwerkes mit 4 Wärmeentzugssonden eine Fläche von ca. 20.000 qm in unmittelbarer Nähe zu einem Einspeisepunkt für Strom- und Fernwärme." - Das ist ein einziger Satz der alles klarstellt. Ich verbitte mir jegliche Anrufe auf dem Funktelefon wo dann in meinem Know How rumgestochert wird, während der Anrufer nach Developer Manier ständig um den heißen Brei herumredet, immer wieder verbale Nebelkerzen zündet und versucht mich in seinem Sinne zu manipulieren.

Sie sind nach eigener Aussage bereits seit 2 Jahren in der Sache 10 MW Geothermiekraftwerk unterwegs, und können doch nur ein armseliges Heftchen zum Thema Lohmen mit ein paar Gemeinplätzen, ein paar dürftigen Berechnungen und eine geradezu kindlichen daumengroßen Mini-Skizze vorweisen. Vielleicht sollten Sie Ihren reisenden Ingenieur einfach mal wieder zurück zu seinen Gummimatten schicken, und jemand mit der Sache betrauen der sich sehr viel länger mit dem Thema beschäftigt, der nicht zu faul zum zeichnen ist, der rechnen kann und der zudem über die notwendige Entschlossenheit verfügt, die man für den technischen Durchbruch zum Heißdampf aus Erdwärme benötigt, und der genau das Quentchen Genie besitzt, dass man braucht um die Grenzen der Technologie ein wenig weiter zu Gunsten der Menschheit zu verschieben. Mit einer ausgeprägten "Angestelltenmentaliät" ist das doch gar nicht zu leisten. (Achtung : Peter Prinzip)

Vergessen Sie mal für einen Moment Ihre Suche nach dem Generalunternehmer der Ihnen und Ihren privaten Kapitalgebern eine "Versicherung" gibt, dass das Kraftwerk auch 10 MW leistet. Den haben Sie in den letzten Jahren nicht gefunden und den werden Sie auch jetzt nicht finden. Denken Sie mal wieder wie ein ganz normaler mittelständischer Unternehmer. Auch der kauft die Bohrung(en) vertraglich zugesichert ein. Investiert aber selbst in die Entwicklung der inneren "Verrohrung", weil das der Kern der Sache ist, und baut Know How mit seinen eigenen Mitarbeitern auf. Mitarbeitern die bei Ihm bleiben und das Know How dort zusammenhalten. Keine gemieteten Subunternehmen, die sich nach dem "Job" wieder in alle Richtungen verteilen.

Wenn Sie wirklich noch etwas leisten wollen in Ihrem Leben, um die hässlichen Einkaufzentren der Vergangenheit ein bißchen zu entschuldigen, dann investieren Sie ein bißchen von Ihrem eigenen Geld in die Neugründung dieser mittelständischen Firma die sich mit der Verrohrung beschäftigt, und aus dieser Position heraus einen technischen Durchbruch leistet, der zu einer Wende am Energiemarkt führt. Wenn Ihre Firma die Fähigkeit entwickelt hat dem Boden unter unseren Füßen Wärme durch Heißdampf zu entziehen um Strom zu erzeugen, dann haben Sie etwas geleistet. Dann wird es ein "Seiffert Verfahren" geben und Sie bekommen 3 bis 5 Zeilen im Lexikon, eine eigene Seite auf Wikipedia und vielleicht wird irgendwo eine Büste aufgestellt die an Ihre Person erinnert. Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten und geben Sie Ihrem Leben einen Sinn.

Aber wahrscheinlich wird es anders kommen. - Leute wie Sie, die sich hinter "Imagebildchen" verstecken die an höchste Werte appellieren, sind in aller Regel einfach nur aalglatt und hetzen dem genialen Entwicklungsingenieur, der darauf gehofft hatte, endlich mal auf einen Investor zu treffen, der mehr als nur schnelles Geld im Kopf hat, und noch etwas sinnvolles mit den letzten Jahren seines Lebens anzufangen, diverse Anwälte auf den Hals. - Aber wenn Sie nur etwas von der Ehre besitzen die Sie so gern für sich in Anspruch nehmen, dann kommen Sie mit einem kleinen Koffer voller Geld nach Schwerin, gründen mit mir eine Firma die Ihren Sitz im hiesigen Technologiezentrum nimmt, und beauftragen mich damit für das "Seiffert Verfahren" einen technologischen Durchbruch durchzuführen. Dann werden wir uns mit der Zeit auch in Stil- und Renditefragen positiv annähern. - Bisher haben Sie mich nur richtig ärgerlich gemacht.

Und wenn sie das nächste Mal jemanden 2 Wochen für sich arbeiten lassen, der Termine mit den lokalen Institutionen zustandebringt und Standortfragen für Sie bearbeitet, dann sagen Sie bitte einfach mal "Danke", bringen mir eine Pralinenschachtel mit und fragen nach, ob meine Rechnung schon fertig ist. So Herr Seiffert und jetzt sind Sie am Zug. Anwälte oder Firmengründung?

Stand der Dinge : 07 November 2008, 11:20 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel.



Nachtrag vom 11 November 2008 : Frau Ehrlich von der EGD Entwicklungsgesellschaft Bad Doberan hat bei mir angerufen und noch einmal die gewünschten Standortparameter bei mir abgefragt. - Vielleicht finden Sie ja im Kreis Bad Doberan (südöstlich von Rostock) was Sie wollen und verärgern dort nicht die Leute. /// Hintergrund : Ich hatte am 29.10.2008 auf Hinweis des Wirtschaftsministeriums MV die zuständige landeseigene Stelle"Invest in MV" angesprochen und Frau Tennstedt eine schriftliche Standortanfrage mit Parametern und geologischer Karte zukommen lassen. Dort ist die zu erwartende Temperatur im Boden noch einmal um 10% höher als hier in Schwerin. Frau Tennstedt hat an die zuständige Stelle im Kreis Bad Doberan die EGD weitergereicht. Exact 2 Wochen später hat sich Frau Ehrlich von der EGD bei mir gemeldet. Man "sucht jetzt für Sie nach einem Wärmeabnehmer der ca. 8 MW Wärmeleistung braucht". - Das Gebiet südöstlich von Rostock ist noch etwas besser geeignet als Schwerin, und vielleicht haben Sie aus den Gesprächen mit den Schwerinern schon genug gelernt, um den Menschen im Kreis Bad Doberan mit "geänderten eigenen Vorstellungen" etwas entgegenzukommen. Hier noch die Kontaktdaten der EGD Entwicklungsgesellschaft Bad Doberan mbH, August-Bebel-Str. 3, 18209 Bad Doberan, Tel.: +49 (38 2 03) 60 - 0, Website : http://www.egd-doberan.de

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Ing. Goebel am 05.11.2008 bei der Besichtigung des von der Stadt Schwerin angebotenen Gewerbegrundstücks das dem Ing. des Investors gut gefiel.
Weil das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) nur die Frage der Stromeinspeisung und Vergütung für Strom aus Geothermie regelt, aber nicht die Wärmeabnahme, hier ein paar Fakten zur Situation in Schwerin.

Bisher versorgen 2 moderne 100 MW Gaskraftwerke die Stadt Schwerin mit Strom und beliefern das umfangreiche Fernwärmenetz in Kraft- Wärmekopplung mit Strom und Heizwärme. Beide Kraftwerke sind nur zu etwa 40 % ausgelastet. Diese Versorgungsstruktur ist gut und richtig angelegt, weil beim Ausfall eines Kraftwerkes das andere Kraftwerk hochgefahren wird, damit ca. 60.000 Schweriner Bürger immer zuverlässig mit Heizwärme versorgt werden können. Redundant.

Mit dem 10 MW Geothermiekraftwerk der Globus Alternative Energies GmbH & Co. KG käme ein weiterer Anbieter hinzu, der das Angebot an Energiekapaziät um etwa 5% steigern würde, aber nicht von den Weltmarktpreisen für fossile Energieträger abhängig ist und dessen Anlage auch keine CO2 Emissionen verursacht. Das ist Stand der Planung. - Mit der tatsächlichen Einspeisung ist aber frühestens in 1,5 Jahren, also Mitte 2010 zu rechnen. (Bis dahin verbraucht die Baustelle nur Strom und ist zahlender Kunde der Stadtwerke Schwerin.) Sobald das 10 MW GTKW ans Netz geht, sinkt die Auslastung der beiden bestehenden Kraftwerke um ca. 10% weil das EEG den erneuerbaren Energien eine bevorzugte Stellung einräumt! - Für die Nutzer der Fernwärme ergibt sich aber die Situation, dass bis zu 10% Ihrer Heizkostenrechnung stabil bleiben und nicht mehr von den Preissteigerungen auf dem Erdöl- und Gasmarkt abhängig sind. – Ein erster Schritt hin zur Kostensenkung und den CO2 Zielen der Bundesregierung, die einen Anteil von 30% erneuerbarer Energien bis 2030 vorsieht, um die CO2 Emissionen zu reduzieren.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert dem Anbieter von Strom aus Geothermie genau 23 cent/kWh wenn die Anlage vor 2016 ans Netz geht, und die Wärme genutzt wird. Für die Stadtwerke Schwerin besteht Anschluß- und Vergütungspflicht aus dem EEG heraus.

Die Stadtwerke Schwerin verkaufen den Strom aus der EEG Anlage sofort weiter an einen der vier großen Netzbetreiber, in diesem Fall Vattenfall, der die 23 cent /kWh an die Stadtwerke Schwerin bezahlt und die Differenz zwischen Marktpreis und EEG Einspeisungspreis auf alle Kunden seines Netzes umlegt. – Schwerin entsteht also kein Nachteil aus dem EEG GTKW.

Was die Wärmeleistung des GTKW MV4 SN von ca. 6 bis 8 MW angeht, werden die Stadtwerke nur einen minimalen Vergütungsbetrag zahlen wollen, damit dem EEG genüge getan ist. Da die Wärmeabnahme nicht im EEG geregelt ist, ist der Betreiber der EEG Anlage ganz auf den "Goodwill" der Stadtwerke Schwerin angewiesen. Nur die Geschäftsführer Herr Dr. Wolf und Herr Beneke können darüber Aussagen machen. - Im Winter wird diese Wärmeenergie gebraucht, im Sommer nicht.

Das Geothermiekraftwerk wärmt zwischen 400.000 Liter und 907.000 Liter Wasser pro Stunde auf ca. 180°C bis 200°C auf, je nachdem wie die Anlage gefahren wird. Grundsätzlich wird von Seiten der Stadtwerke ein Rücklauf aus dem Fernwärmenetz der Stadt Schwerin als möglich, bzw. unproblematisch betrachtet, es muss aber im Detail noch die Leitungskapazität am neuen GTKW SN Standort Babenkoppel in Schwerin Süd geprüft werden. Die Betreiber des GTKW MV4 SN sind sich der bevorzugten Bedingungen aus dem EEG wohl bewusst und werden sich entsprechend für den Standort Schwerin durch Sponsoring von gemeinnützigen Aufgaben verdient machen müssen. Der Geschäftsführung der "Globus Alternative Energies GmbH & Co. KG" wird immer sehr an einer engen und kooperativen Zusammenarbeit mit den örtlichen Stadtwerken interessiert sein müssen. Die noch einzusetzende Geschäftsführung hat diesen Sachverhalt jederzeit zu berücksichtigen um nicht die 3 cent/kWh für Strom zu verlieren die an die Wärmenutzung gekoppelt sind. (Das EEG ist ein merkwürdiges Gesetz besonders Anlage 4)

Bei der Wärmeabnahme nicht immer auf die Stadtwerke schauen, besser einen Wärmeverbraucher ansiedeln. Kopje Coffee ?
Hallo Herr Dr. Wolf. - Ich bin es schon wieder Ing. Goebel. - Neues Projekt, neue Chance ? Frieden ?
zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Link zur Landeseigenen Wirtschaftsförderungsstelle Invest in MV / Standort Schwerin
Entwicklungsgesellschaft Kreis Bad Doberan. (Südlich von Rostock)
Deckblatt des Programmheftes zum Geothermiekongress 2008 zeigt eine typische Baustellensituation.
Das Bild oben zeigt eine typische Baustelle eines Geothermiekraftwerkes und ist dem Programm- heft zum intern. Geothermiekongress in Karlsruhe (vom 11 bis 13 November 2008) entnommen.
Aufwändig hergestelltes (gerendertes) Vorschaubild zum Geothermiekraftwerk der Hochtief AG in Aying. (Klasse gemacht)
So kann ein Geothermiekraftwerk aussehen. Vorschaubild der Hochtief AG z. GTKW in Aying. Ich nehme an das Strom & Wärme unterirdisch zur dahinterliegen Siedlung abgeführt werden. (Das Bild ist nur ein Beispiel, so schön und ökologisch kann und sollte ein GTKW aussehen.)

113. Kurze ökonomische Betrachtung eines Geothermiekraftwerkes das 10 MW Strom und ca. 6 - 8 MW Wärme erzeugt.

Sieht man sich das Erneuerbare Energien Gesetz (Bmu) des Jahres 2008 genauer an, lässt sich folgender Verkaufspreis für Strom aus Geothermie ermitteln : Grundvergütung 0,16 cent/kWh plus eine Zusatzvergütung von 0,4 cent/kWh für Anlagen die vor dem Jahre 2016 in Betrieb genommen werden, plus eine Zusatzvergütung von 0,3 cent/kWh für Anlagen, die Strom in Kombination mit Wärmenutzung erzeugen, macht : 16 + 4 + 3 = 23 cent/kWh Vergütung)

Die Vergütung ist als Anreiz deshalb so hoch angesetzt, weil es bisher in Deutschland nur minimale Stromeinspeisungen aus Geothermiekraftwerken gibt, und das technische Risiko, beim Bau einer solchen Anlage die 10 MW Leistung gar nicht zu erreichen deshalb entsprechend hoch ist. Der Gesetzgeber will den entwickelnden Unternehmen in diesem Bereich also ganz deutliche ökonomische Anreize geben, damit diese Technologie entwickelt wird. Für Strom aus heutigen Windenergieanlagen wird z. B. nur noch zwischen 5,02 und 9,2 cent/kWh vergütet.

Der Strom und die Wärme „müssen vom nächstgelegenen Netzbetreiber“, dass sind hier die Stadtwerke Schwerin eingespeist werden. - Die 23 cent/kWh Vergütung an den/die GTKW Betreiber sind 5,89 cent mehr, als die Stadtwerke Schwerin zur Zeit ihren Kunden als Netto Arbeitspreis (17,11 cent/kWh) berechnen. – Wer zahlt diese 5,89 cent/kWh drauf, der Bund ? Das ist eine Frage die die Stadtwerke Schwerin wohl am besten beantworten können. Bitte.
Das EEG lässt ja deutlich erkennen, dass eine Anschlusspflicht des Netzbetreibers besteht !

Schaut man sich überschlägig die Erlössituation eines 10 MW Geothermiekraftwerkes aus dem Stromverkauf an, ergibt sich folgende erste Erlösvorschau :

10 MW Kraftwerk = 10.000 kW (liegen permanent an)

10.000 kW x 8.760 h/Jahr = 87.600.000 kWh /Jahr

87.600.000 kWh x 0,23 €/kWh = 20.148.000 € pro Jahr  

90 Mio. € Invest : 20,148 Mio. €/Jahr = 4,47 Jahre (Amortisationszeitraum)

Dies ist nur eine erste grobe Betrachtung, die jedoch nur die Erlöse aus dem Stromverkauf einbezieht, und die Erlöse aus Wärmeverkauf sowie die abzuziehenden Betriebskosten und Steuern etc. noch nicht berücksichtigt. - Das Kapital amortisiert sich also in ca. 4,5 Jahren !

Nach der Generatorturbine liegt immerhin noch ca. 140°C Dampf an, der bis runter zu ca. 70°C noch im ziemlich großen Fernwärmenetz der Stadt Schwerin verwendet werden kann. Welche Vergütungen für diese Art von Wärmeenergie gezahlt werden ist mir zur Zeit noch unbekannt.

Der Bau eines Geothermiekraftwerkes, das mit 4 Wärmeentzugsonden bis zu einer Tiefe von 7.000 Metern arbeitet ist weltweit noch nie realisiert worden ! Es gibt lediglich eine Anlage die bis zu 3.000 Meter tief reicht und Wärme, aber keinen Strom produziert, weil dort warmes Wasser, aber auf Grund der geringen Tiefe noch gar kein generatorfähiger Heißdampf gefördert wird. – Insofern stellt das 7.000 Meter Geothermiekraftwerk hier in Schwerin einen wichtigen technisch, wissenschaftlichen Großanlagenversuch dar, der eine gewisse Aussicht auf Erfolg hat. Das technische Risiko, dass das für Schwerin geplante 10 MW Geothermiekraftwerk hinter den Planungserwartungen zurückbleibt ist also relativ groß. – Wenn es der Globus AG aber gelingt hier in Schwerin, aus einer typischen geologischen Standartsituation die geplanten 10 MW in Form von generatorfähigem Heißdampf zu gewinnen, wird die ganz große Weltöffentlichkeit auf Schwerin und die Globus Development AG schauen, weil ein Menschheitstraum endlich wahr geworden sein wird. – Die CO2 freie Strom- und Wärmegewinnung im industriellen Maßstab aus Erdwärme. Ein Verfahren, das dann mittelfristig der gesamten Menschheit zur Verfügung stehen wird, und die Preise sowie die Einsatzarten der fossilen Energieträger stark verändert. – Eine echte Energiemarktwende !

Im nächsten Artikel werde ich mich mit dem Verlauf der Gespräche und Ortsbegehungen von Mittwoch 05.11.2008 und der Situation der Investoren- und Fördergelder für das GTKW MV 4 SN befassen. (Mögliche Anteile vom Investor, dem Bund und vom Land MV)

Stand der Dinge : Donnerstag, 30 Oktober 2008, 14:15 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Auszug aus dem EEG. § 28 Geothermie, Vergütung für Strom aus Geothermie.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Auszug aus dem EEG. § 5 Anschlusspflicht.
zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Hallo Herr Dr. Wolf. - Ich bin es schon wieder Ing. Goebel. - Neues Projekt, neue Chance ? Frieden ?
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Link zum Investor, der Globus Development AG in Buttenheim.
Link zur IHK zu Schwerin die immer hilft wenn Unternehmen mit komplexen Themen nach Schwerin kommen. Danke.
Schwerin, Stadt der Seen und Wälder. Direkt zwischen Hamburg und Berlin. Die symphatische Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Ministerpräsident Herr Sellering.

112. Die Globus Development AG kommt zu Gesprächen nach Schwerin und prüft hier den Standortvorschlag Schwerin Süd (Industriegebiet Babenkoppel I und II).

Nach Prüfung von 3 möglichen Standorten für das Bauvorhaben Geothermiekraftwerk der Globus Dev. AG wurde am Dienstag 28.10.2008 mit Unterstützung der IHK zu Schwerin ein gemeinsamer Termin mit der Stadt Schwerin, den Stadtwerken, der Globus AG und Ing. Goebel gefunden, an dem wieder die IHK in beratender Funktion teilnimmt. –  Der neue Industriepark Schwerin Süd (Industriegebiet Babenkoppel) wurde wegen seiner unmittelbaren Nähe (ca. 1 Km) zum bereits vorhandenen Fernwärmeeinspeiseanschlusspunkt, am Gas-Heizkraftwerk der Stadtwerke Schwerin, als erster Standortvorschlag nach Buttenheim kommuniziert. – Noch im Verlauf des Tages hat sich der Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende der Globus AG, Herr H. W. Seiffert sehr erfreut über den Standortvorschlag und die gesamte Entwicklung des Schwerin Kontaktes zum Thema „Strom- und Wärmegewinnung aus tiefer Geothermie“ geäußert. - Danke sehr.

Bei dem vereinbarten Erstgespräch am 05.10.2008 im Stadthaus geht es darum, mehr über das Vorhaben Geothermiekraftwerk MV 4 der Globus Development AG zu erfahren, gemeinsam den vorgeschlagenen Standort in Augenschein zu nehmen und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. – Das Wirtschaftsministerium MV erhält von der Projektleitung Schwerin ständig Informationen und wird über die Entwicklung des kommunalen Kraftwerk-Bauvorhabens weiter auf dem Laufenden gehalten. - Alle Beteiligten freuen sich z. Z., dass nach z. T. jahrelangen Vorarbeiten nun „Topf und Deckel“ scheinbar gut aufeinander passen und das kapitalstarke Unternehmen Globus AG aus Süddeutschland „das Fleisch und die Knödel“ zur Baustelle mitbringt. – Wir beginnen nun gemeinsam „an einer guten Suppe zu kochen“ die uns in Form von Strom- und Wärme aus Erdwärmenutzung in wenigen Jahren hier in Schwerin ein ganzes Stück unabhängiger vom Auf- und Ab der Gaspreisentwicklung macht und den Aktionären der Globus AG eine gute marktfähige Kapitalrendite ermöglicht. Das mittlerweile vierte Geothermiekraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern hat bereits einen ersten Arbeitstitel „GTKW MV4“ – Glück auf sagt man, wenn Bergbauarbeiten anstehen. - Der Weg ist noch lang, deshalb wünsche ich allen Beteiligten eine ruhige Hand, und das wir die Kraft finden, ca. 2 bis 3 Jahre „zu glauben, zu vertrauen und gemeinsam erfolgsorientiert zu arbeiten, bevor wir endlich wissen, messen und einspeisen.“

Stand der Dinge : Mittwoch, 28 Oktober 2008, 08:55 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel / Schwerin

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Auf Anregung von Herrn Seiffert setze ich hier einen "Merker".
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Kernunternehmen ist der Bau- und Projektentwickler Globus Development AG in Buttenheim.
Tochterunternehmen Globus Asset Property Management.
Tochterunternehmen, Globus Alternative Energies.
Zusammenfassung von mindestens 5 Unternehmen unter dem Dach der Globus Group.
Das Kernunternehmen und unser Geschäftspartner ist die Globus Development AG, eine Aktiengesellschaft mit Sitz in 96155 Buttenheim / Süddeutschland. - Die Globus Asset Property Management hat sich über die Jahre dazuentwickelt. - Die Globus Alternative Energies kommt offenbar gerade dazu. - Zusammengefasst werden die Unternehmen in der Globus Group zu der auch eine kleine Firma gehört, die Elastomerprodukte für die Deutsche Bahn fertigt. Aus dem Kanada Engagement der Globus AG hat sich eine weitere Bautätigkeit und ein Unternehmen zur Klärung von Abwassern ergeben. - Die Globus Dev. AG basiert auf dem Wirken des seit 1969 im Bau- und Projektgeschäft tätigen Firmengründers und Firmeninhabers Heribert W. Seiffert der dem Unternehmen heute als aktiver Aufsichtsratsvorsitzender vorsteht. Vorstand der Globus Development AG ist Frau Petra Seiffert. Nach einer ersten Auskunft, die die IHK zu Schwerin eingeholt hat, ist das Unternehmen seit Jahren finanziell in guter Verfassung. - Ein "würdiger" Geschäftspartner dessen Interessen und Vorgaben wir sehr ernst nehmen müssen. - V. Goebel
Blick auf Schwerin. Der Standort für das Geothermiekraftwerk MV4 SN befindet sich im Süden der Stadt.
Genordetes Luftbild aus Google Earth zeigt den Standort des GTKW MV4 SN und die unmittelbare Nähe zum Fernwärmeanschluß und Stromeinspeisungspunkt am Gasheizkraftwerk der Stadtwerke Schwerin.
Ausschnitt aus der geothermischen Karte MV, Bereich Schwerin und südliche Umgebung.

111. Technische und kaufmännische Entwicklungen im Thema tiefe Geothermie mit Bedeutung für Schwerin, das südliche Schweriner Umland und die Region Rostock.

Liebe Leser. Einigen von Ihnen werden sich noch erinnern, dass ich im Herbst 2007 meine seit vielen Jahren (5) vorhandenen und geradezu tief bohrenden Gedanken zu Thema „Strom- und Wärmegewinnung aus tiefer Geothermie“ endlich einmal weitgehend aufgeschrieben und unter " http://www.volker-goebel.de/Geothermiekraftwerk_SN.html " im Internet veröffentlicht habe. (Stand der Technik 2007, tiefe Geothermie, HDR, GTKW MV4 und eine gut auffindbare Spur.)

Am Dienstag, den 21.10.2008 hat mich dann endlich der Anruf eines Ingenieurs erreicht, der für "eine große Firma aus Süddeutschland", die seit mehr als 30 Jahren erfolgreich Bauprojekte entwickelt, einen besonders geeigneten Standort für ein 10 MW Geothermiekraftwerk der 3 ten Generation sucht. (Der Ingenieur des Investors wurde von Herr Dr. Obst (LUNG MV) auf mich hingewiesen und hat mich dann über den Namen und das Thema im Internet gefunden.)

Ja, es geht um tiefe Geothermie, um ein Geothermiekraftwerk, dass 10 MW Strom und eine bisher noch nicht genau spezifizierte Summe an Wärme erzeugen soll. (ca. 6-8 MW) - Nein, es ist kein HDR Kraftwerk ! Das HDR Verfahren hat in Basel zu einem Erdbeben der Stufe 3,2 geführt ! (Die Bohrung wurde dort zu nah an der Stadt unter starken Wasserdruck gesetzt, um dass Gestein zu einem großen Wärmetauscher "aufzuklüfen / zu cracken") Ja, Schwerin ist als Standort sehr interessant. - Sandboden, kein Fels im Untergrund, da ist gut bohren bis 7.000 Meter. Viel mehr Platz hier als in Süddeutschland, Schwerin liegt auch nicht in den Bergen sondern 38 Meter über N.N., hier ist es eben, wir haben viel Wasser und eine sehr gute geothermische Tiefenstufe (pro 100 Meter Teufe wird es ca. 3,3°C wärmer im Boden) und dazu reichlich Tiefbohrungen aus der roten Zeit (ES1a/89), die den geologischen Aufbau der hiesigen Scholle hinreichend belegen. – Standortvorteil Schwerin / MV. (7.000 Meter / 231°C bei 36 bar)

Die wohl aktuellste Entwicklung ist das Vorhaben des deutschen Bergbauingenieurs Hans Hildebrand und seiner Firma Geohil mit nur einem Bohrloch zu arbeiten und die Papierfabrik in Perlen, das liegt in der Schweiz, mit Heißdampf in industriellem Maßstab zu beliefern. (Das Vorhaben wird sich aber ca. 1 Jahr nach hinten verlagern, weil es bei der Finanzierung hakt.)

Ing. Hildebrand hat über 25 Jahre Berufserfahrung in der Geothermie, und ist zur Zeit / bald mit der Realisierung eines Menschheitstraumes beschäftigt. Heißdampf durch Erhitzung von Wasser in großer Tiefe zur Stromerzeugung zu erschließen und nutzbar zu machen. Den Aufbau seiner Bohrung sehen Sie unten. - Den Aufbau der Verrohrrung innerhalb der Bohrung auch. Für die Inbetriebnahme ist das Jahr 2011vorgesehen. Wenn Ing. Hildebrand es schafft, ist er der Erste.

Geothermiekraftwerke verursachen keine CO2 Emissionen, da keinerlei fossile Brennstoffe verbrannt werden und liefern nach der ersten Erschließung über viele Jahrzehnte auf gleich bleibendem Niveau elektrischen Strom und Wärmeenergie. Da hilft auch die Schweizer Politik.

Es besteht eine realistische Chance, dass wir hier in Schwerin auch bald damit beginnen ein Geothermiekraftwerk der 3 ten Generation zu bauen. Der Ingenieur, der den Auftrag hat, ein GTKW in MV für die kapitalstarke Firma aus Süddeutschland zu projektieren, kommt Anfang November am 05.11.2008 nach Schwerin. - Nun bitte ich die hiesige Stabsstelle für kommunale Wirtschaftsförderung der Stadt Schwerin mit mir das „Industriegebiet Schwerin Süd (Göhrener Tannen oder Babenkoppel)“ auf seine geothermische Eignung mit Fernwärmenetzanschluß hin zu prüfen. – Die Standortförderer der IHK prüfen bitte den Raum südlich von Schwerin bis hin zur A24, und Invest in MV prüft bitte die Möglichkeiten von der geologischen Anomalie südöstlich von Rostock Gebrauch zu machen. – Faktenwissen, geologische Karten und den Kontakt zum Ingenieur des Investors gibt es bei mir. – Wir haben ab heute genau 1 Woche Zeit unsere 3 MV Standorte für den Besuch des Ingenieurs des Investors einer ersten Tauglichkeitsuntersuchung für die Nutzung als Standort eines Geothermiekraftwerkes MV 4 zu unterziehen. - Ing. Goebel steht wie immer zur Verfügung, weil ich der Projektleiter des GTKW MV 4 SN bzw. HRO werden möchte. In dieser Sache bin ich als Politiker und Entwicklungsingenieur jederzeit ansprechbar. Gern würde ich mit Ihnen auch den Geothermiekongress in Karlsruhe vom 11 bis 13 November 2008 besuchen.

Stand der Dinge : Montag, 27 Oktober 2008, 08:51 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Geothermieseite von Ing. Goebel
Geplante Bohrung mit innerer Verrohrung für das GTKW in Perlen.
Geplante innere Verrrohrung für die 7.000 Meter tiefe Bohrung des GTKW in Perlen / Schweiz. (Geohil System)
Die geplante innere Verrohrung der 7.000 Meter GTKW Bohrung in Perlen. - Das Wasser wird über die blauen Rohre (in verschiedene Höhen ?) nach unten geführt. - Das erwärmte Wasser steigt über ein wärmeisoliertes Rohr (Thermoskannenprinzip) in der Mitte wieder nach oben.

Die Rohre sind nur deshalb farbig, damit Sie als Leser das Prinzip besser verstehen. In der Wirklichkeit sind alle Rohre aus hochwarmfestem Edelstahl. Die Konstruktion ist nahezu 7.000 Meter lang und muss im Bohrloch hängend Stück für Stück unter dem Krangerüst in vertikaler Lage zusammengeschweißt werden. - WIG Schweißen mit Formiergas als Wurzelschutz in vertikaler Zwangslage an einer konischen, hängenden Konstruktion von 7 Km Länge. Das ist eine technische Herausforderung die erst einmal geleistet werden will. Auch das einführen der sich langsam verlängernden komplexen Koaxialverrohrung in das konische Bohrloch ist eine technische Herausforderung. "Ich bin gerne bereit mich mit diesen Problemen zu beschäftigen."

Nachtrag : Der Firmeninhaber und Aufsichtsrat der Globus AG fordert zu Recht eine eigene, stark vereinfachte Verrohrung für das GTKW MV4 in Schwerin ! - Die ist eine neue sehr vernünftige Zieldefinition, der sich die Ingenieure des Entwicklerteams annehmen werden. Erst einmal kommt die „Pflicht“, über die „Kür“ können wir uns schon bei der zweiten Bohrung in Schwerin Süd unterhalten. Wichtig ist erst einmal "Strom und Wärme" zu erzeugen. - Die Effizienz weiterer "Sonden" kann man später immer noch verbessern. - V. Goebel nach Telefonat vom 28.10.2008 mit F. W. Seiffert.

Die wirkliche Herausforderung der tiefen Geothermie liegt unbestreitbar in der Bohrtiefe. - Die Skizze oben ist wie so häufig völlig unmaßstäblich, und verharmlost die tatsächliche technische Herausforderung. - Stellen Sie sich mal eine Bohrung vor, die 7.000 Meter tief ist, oben einen Durchmesser von 0,6 Metern aufweist und unten einen Durchmesser von 0,31 Metern. Ich habe mir das mal in CAD maßstäblich aufgezeichnet. - Dann sieht die Skizze schon ganz anders aus.
Ein Klick auf die Karte für zum Verfasser. Dem LUNG MV. Die Legende zur Karte finden Sie hier.
Titelseite des Schweriner Kuriers Nr. 40 vom 04 Oktober 2008. (Auf Klick zur gerade noch lesbaren Auflösung)
Bald geh´n wir übern See

BUGA GmbH baut "Schwimmende Brücke" zwischen Marstall-Halbinsel und Franzosenweg.

Lange schwebte sie (zumindest planungstechnisch betrachtet) in der Luft und drohte im Nebel des Schweriner Sees zu verschwinden, nun aber findet die "Schwimmende Brücke" doch noch Halt an den Uferrändern. Dank der jüngsten Bundesgartenschau-Finanzspritze des Landes in Höhe von rund drei Millionen Euro (Schweriner Kurier berichtete) kann die Buga GmbH ihre bislang nur papierenen Pontonbrücken-Pläne in die Praxis umsetzen. "Nach einem Behördengang ohnegleichen haben wir den Bauauftrag für die Brücke vor kurzem auslösen können", erklärte BUGA-Geschäftsführer Jochen Sandner gegenüber der SK-Redaktion.

Gemäß nunmehr genehmigtem Bauplan werden Bundesgartenschau-Besucher ihren Weg über das Wasser geradeaus gehen - direkt von der Eiche bei der "Kirche am Ufer" auf der Marstallwiese bis zum "Garten am Ufer" auf dem Gelände des Schlossbucht-Segelclubs. Bögen oder Wellenformen sind nicht mehr vorgesehen, wohl aber - rund 50 Meter vor der Marstallhalbinsel - eine 25-Meter-Brücke auf der Brücke. Die sei vor allem notwendig, um den Wasserfahrzeugen der Weißen Flotte auch während der Bundesgartenschau die Ausübung ihres Berufsschiffsverkehrs zu ermöglichen, hieß es. Der Schweriner See liege zwar innerhalb des Gebietes der Landeshauptstadt, bringe ordnungsrechtlich als Bundeswasserstraße aber besondere Regeln mit sich. (Seite 3/ HdeB)

Einzige bisher öffentlich zugängliche Zeichnung. Quelle : Website des Schweriner Kuriers.
Die CAAD Zeichnung oben, ist die einzige bisher öffentlich zugängliche Zeichnung, die den Schwimmsteg mit Brücke zeigt, der tatsächlich gebaut werden soll ! - Stand : Oktober 2008 (Quelle: Website des Schweriner Kuriers. Gefunden unter http://www.schwerinonline.de)
Im Blick

Brückenkosten "überschaubar"

Schwimmendes BUGA-Vorhaben

Während die Weiße Flotte ungehindert unterm Bauwerk durchdampfen wird, müssen weniger flotte Brückengänger erstmal wieder runter : Für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer oder Kinderwagenschieber ist vor den schwimmenden Stufen zunächst Schluss. Sie sollen das Hindernis mit einem Bötchen umschiffen. Für diesen Shuttle-Service müssen die beförderungsbedürftigen BUGA-Besucher nichts berappen, wohl aber die Veranstalter. Was diese Dienstleistung kostet und wer sie erbringen wird, ist noch unklar. Die Umschiffung wurde soeben öffentlich ausgeschrieben.

Demgegenüber ist die Zeit des Redens und Rätselns über die Gestaltung des temporären Wasser-Weges beendet. Schnurstracks geht es 340 Meter über insgesamt 18 Pontons unterschiedlicher Länge von diesseitiger Pflanzenpräsentation zur jenseitigen Gartengruppe. Geländer geleiten entlang des vier Meter breiten Gehwegs, den weder Schling- noch andere Pflanzen gegrünen sollen. Nicht Gärtner, sondern Statiker bestimmen hier das Geschehen : " Pro Quadratmeter können acht Personen getragen werden, über die gesamte Wegstrecke", beschreibt der BUGA-Geschäftsführer Jochen Sandner das Ergebnis deutschen Sicherheitsdenkens.

Zufrieden ist Sandner auch mit den Kosten:"Wir bezahlen für die schwimmende Brücke rund 1,3 Millionen Euro". Brücken-Bauer ist die Clement Yacht Harbour Systems GmbH, ein auf Konstruktion und Fertigung von Sportboothäfen und Schwimmstegen spezialisiertes Unternehmen aus Rostock. "Eine überschaubare Summe bei unserem nun auf gut 74 Millionen Euro gedeckelten Gesamtetat", findet Sandner. 80 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen aus M-V. Die Investitionen belebten nicht nur aktuell die Binnenwirtschaft, sondern würden Schwerin mit Seepromenade, Sanierungen und Rekonstruktionen der historischen Residenz-Sichtachsen langfristig nützen.

Was langfristig mit den Pontons der BUGA-Brücke geschehen soll, scheint hingegen weitgehend ungeklärt. Einige sollen nach der Gartenschau vom Schlossbucht-Segelclub übernommen werden, als Wellenbrecher und Ersatz für marode Altanlagen. Den Rest wolle er nach BUGA-Ende der Stadt Schwerin übereignen, so Sandner. Es gebe verschiedene Überlegungen zur Weiterverwendung. Diese könnten derzeit jedoch noch nicht genauer benannt werden, kommt der BUGA-Geschäftsführer bei konkreter Nachfrage ein wenig ins Schwimmen.

Hendrik de Boer

Leserbrief von Dipl. Ing. Volker Goebel / Schwerin.
zu : "Bald geh´n wir übern See" (SK vom 4.10.08, Seite 1 und 3)

Mit jahrelanger Verspätung legt die Buga 2009 GmbH jetzt die Planung für den Schwimmsteg mit Brücke vor - eine einfältige, gedankenlose und geradezu primitive Schwimmstegkonstruktion. Kein Wunder, weil das Projektteam nicht die erforderlichen Kompetenzen hat. Jochen Sandner ist Kunsthistoriker, Nonno Schacht Vegetationskundler und Reinhard Henning leider ein Tiefbauingenieur. Den für das Projekt erforderlichen Hochbauingenieur hat die Buga 2009 GmbH in ihrer sehr arroganten Haltung, selbst einmal "Pontifex Maximus" zu spielen, gar nicht erst mit dieser Aufgabe betraut! Drei Fachleute, deren Kompetenzen in ganz anderen Bereichen liegen, haben hier eine völlig amateurhafte Minderleistung abgegeben, die den Steuerzahler 1,3 Millionen Euro kostet und nach nur 172 Tagen Buga endlich wieder abgebaut wird. Was wohl die anderen Bieter der europaweiten öffentlichen Ausschreibung dazu sagen, das der Hersteller aus Rostock einfach so 30 Prozent mehr Geld bekommt? (...) Diese Rechtsverletzung kann uns noch mehr Steuergeld kosten. (...) -gekürzt -

Dipl. Ing. Volker Goebel

Vorschaubild zum Schwimmsteg mit Brücke auf dem Schweriner See. (Auf Klick hohe Auflösung)
110. Kurze berechtigte Kritik am Schwimmstegentwurf der Buga 2009 GmbH der von Fa. Clement GmbH in Rostock erarbeitet wurde !?

Wie würden Sie reagieren wenn man Ihnen "die Butter und die Wurst vom Brot nehmen würde"?

Als Schweriner Dipl. Ing. für Hochbau / Fachrichtung Architektur und Note 1,0 im Fach Ingenieur- hochbau hatte ich nicht einmal die Gelegenheit am Architektur Wettbewerb um dieses Bauwerk teilzunehmen, weil es keinen Architekturwettbewerb gab. - Ich habe in 2007 und 2008 mehrfach versucht einen Gesprächstermin mit dem Buga Geschäftsführer Herrn J. Sandner zu erhalten, aber dort wurde gemauert, und ich habe nie einen Gesprächstermin erhalten. - Offenbar sind meine Zusendungen der Entwicklungsschritte zu einem eigenen Vorschlag zum Thema vom nicht ausreichend qualifizierten 3 Mann Projektteam einfach überhaupt nicht verstanden worden.

Hier können sie den Leserbrief in der ungekürzten Fassung lesen. - Weil diese 4 Männer mich sehr wütend, sehr traurig und sehr arbeitslos machen, nehme ich auch kein Blatt vor den Mund und spreche mich hier ganz deutlich aus, ohne an Schuldzuweisungen und Kritik zu sparen :

Mit jahrelanger Verspätung legt die Buga 2009 GmbH jetzt die Planung für den Schwimmsteg mit Brücke vor. (Schweriner Kurier Nr. 40 vom 04 Oktober 2008) – Eine einfältige, gedankenlose und geradezu primitive Schwimmstegkonstruktion. - Kein Wunder, weil das Projektteam nicht die erforderlichen Kompetenzen hat. Jochen Sandner ist ein Kunsthistoriker, Nonno Schacht ein Vegetationskundler und Reinhard Henning leider ein Tiefbauingenieur. - Den für das Projekt erforderlichen Hochbauingenieur hat die Buga 2009 GmbH in ihrer sehr arroganten Haltung, selbst einmal „Pontifex Maximus“ zu spielen, gar nicht erst mit dieser Aufgabe betraut ! Drei Fachleute, deren Kompetenzen in ganz anderen Bereichen liegen, haben hier eine völlig amateurhafte Minderleistung abgegeben, die den Steuerzahler 1,3 Mio. Euro kostet und nach nur 172 Tagen Buga endlich wieder abgebaut wird. - Was wohl die anderen Bieter der europaweiten öffentlichen Ausschreibung dazu sagen, dass der Hersteller aus Rostock einfach so 30% mehr Geld bekommt? Da wird sicherlich noch ein Bieter klagen ! Diese Rechtsverletzung kann uns noch mehr Steuergeld kosten.

Jahrelang hat die Buga GmbH eine schöne, organische, geschwungene Form in Ihrer Werbung kommuniziert. Gebaut werden soll jetzt aber eine gerade Linie !? Daran sieht man, wie weitgehend das Projektteam sich verkalkuliert hat. Eine gerade Autobahn für eine Gartenbauausstellung !? Das ist einfach lächerlich. – Das kommt davon, wenn man sich frühzeitig auf nur einen Hersteller festlegt, und die Ausschreibung ganz auf die Standardelemente dieses Herstellers hin formuliert, in der Hoffnung, der Hersteller wird es schon irgendwie richten. - Herausgekommen ist eine fantasielose Billigkonstruktion aus 30 Jahre alten technischen Ideen, die niemanden wirklich erfreut. - Ob die Brücke mit ihren mehr als 18 Stufen ohne Zwischenpodeste so überhaupt genehmigungsfähig ist bezweifele ich nun. Ein Blick auf die Zeichnung zeigt, dass das Behindertenproblem bisher noch nicht gelöst ist. Auch die Nachnutzung der Pontons ist leider immer noch ungelöst. Geschäftsführer Jochen Sandner will sie der Stadt Schwerin schenken. - Soll die doch dann sehen was sie daraus macht !? Und das Kabinett um Herrn Dr. Ringstorff hat sich von diesem veralteten Konzept voller Löcher überzeugen lassen. Das ist ein weiterer Skandal !

Hier wurde eine große und einzigartige XLChance vertan, Schwerin um eine dauerhafte und würdige fußläufige Verbindung zu bereichern. Ein touristisch sehr wichtiges „Alleinstellungsmerkmal“, dass unsere Stadt jahrzehntelang hätte nutzen können. Jetzt sind es nur noch weniger als 180 Tage bis zur Buga und jede Änderung würde das gesamte Projekt gefährden. - Die Buga hat für Schwerin so viele wichtige und wertvolle Veränderungen gebracht. Dafür können wir dankbar sein. Ob man dem unglücklichen Projektteam Sandner, Schacht und Henning aber die völlig unterbelichtete Minderleistung zum Thema „Schwimmsteg mit Brücke“ verzeiht, ist ja noch offen. Es gibt da einen sehr guten Vorschlag eines bekannten Schweriner Hochbauingenieurs, den die Buga GmbH in ihrer Arroganz aber ausgeschlagen hat. Anfang 2008 war eine gute Lösung greifbar. Jetzt müssen wir mit dem Mist leben den sich das Projektteam allein, ohne Wettbewerb, und ohne die erforderlichen Fachkompetenzen von einem Rostocker Hersteller spät hat zusammenschustern lassen. Ich bin jedenfalls tief enttäuscht. Ich habe Hochbau studiert und wurde im Fach Ingenieurbau zu Recht mit 1,0 benotet. Schon als Student habe ich für Mercedes-Benz innovative Ingenieurbauwerke gebaut. Die drei alten Männer die hier allein entschieden, haben nie Hochbau studiert. Es tut niemals gut außerhalb des erlernten Fachgebietes besonders sensible Bauvorhaben anzugehen, für die es keine gebauten Vorbilder gibt. Das konnte nur schlecht werden. Sandner, Henning, Schacht, Clement – Ihr seit mittlerweile alle vier alt und geht deshalb keine technischen Risiken mehr ein. Vor 30 Jahren wart Ihr innovativ und mutig. - Jetzt seid Ihr alt xxxxgewichtig und selbstzufrieden. Damit bringt Ihr die Stadt und die jetzigen Ingenieure um Ihre Chancen. Weil Ihr auf den alten technischen Lösungen der Vergangenheit beharrt, stehlt Ihr der Stadt Schwerin und den jetzigen Ingenieuren Gegenwart und Zukunft zugleich. Ihr solltet Euch wirklich schämen ! - Für Eure bitter böse Ignoranz und zutiefst traurige Einfallslosigkeit. Ihr habt hier einfach Eure Macht missbraucht und Euch damit schuldig gemacht. Ihr müsst alle drei zurücktreten und der kalte Wolf, der das alles hat geschehen lassen vielleicht auch. Geht in Rente, verreist mal wieder, gönnt Euch noch ein paar schöne Jahre - anderswo.

Aber das schlimmste ist, Ihr habt die Buga 2009 verraten – als ob Ihr nicht wisst was eine Gartenschau ist, dass es dabei um Pflanzen und Grün, um Organisches und Poetisches geht. Das es darauf ankommt eine zarte, schöne Geschichte zu bauen die beseelt ist, die glücklich macht.

Stand der Dinge : Freitag, 17 Oktober 2008, 11:30 Uhr, Dipl. Ing. Volker Goebel / Schwerin

Entwurf Schwimmsteg mit Brücke von Dipl. Ing. Volker Goebel. (Auf Klick zur besseren Auflösung).
Wenn Sie sich meine CAAD Zeichnungen anschauen, erkennen Sie den Entwurf einer Brücke zwischen den beiden Ufern recht gut. - Im Bereich der technischen Details war ich aber ganz bewußt sehr zurückhaltend. So geben die Zeichnungen nicht her, wie mit dem Spalt zwischen zwei Pontons umgegangen wird, wie die Geländer montiert werden, wie die Gründung an den Ufern im Detail erfolgt und wie das Zugseil und den drei Schwimmern mit dem Schwimmsteg verbunden ist. - Ich wollte einfach nicht alle technischen Details öffentlich machen. Aber die Detailzeichnungen zu diesen Themen sind alle vorhanden. Es gibt neben der Arbeitsplattform im Netz eine Akte. Die Detailzeichnungen sind in der Akte, die ich gern zum Gespräch mit Herrn Sandner und Herrn Clement mitnehmen wollte. Aber beide Herren waren sich so sicher, dass sie keine Vorschläge von mir bräuchten, dass ich bei beiden niemals einen Gesprächstermin bekommen habe. Im Gegenteil, man hat mir mit Landgerichtsklagen und Rechtsanwälten so weit wie möglich finanziell geschadet und versucht den konstruktiven Kritiker mundtot zu machen.
So soll er aussehen, der dauerhafte Schwimmsteg.
Als ich Herr Sandner bei einer IHK Veranstaltung zur Buga 2009 am 15 Okt. 2008 diese 5 Fragen vorgelegt habe, hat er nicht geantwortet, sondern sich demonstrativ zurückgelehnt und in einer Broschüre geblättert. - Das IHK Publikum war schon ein wenig erstaunt über dieses Verhalten !

Ich bin mittlerweile zur der Auffassung gelangt, dass sich die Stadtvertretung von Schwerin mit diesem Vorgang beschäftigen sollte. - Nur mit Akteneinsicht lassen sich folgende Fragen klären :

- Sind die vergaberechtlichen Vorschriften für öffentliche Bauvorhaben beachtet worden ?

- War die europaweite, öffentliche Ausschreibung rechtzeitig und inhaltlich korrekt formuliert ?

- Wie wurde sie von den möglichen europaweiten Auftragnehmern im Detail beantwortet ?

- Warum hat sich die Buga 2009 GmbH offenbar so ausschließlich an die Fa. Clement GmbH
- aus Rostock gebunden ? - 1. Auf welcher Basis wurden 2. welche Mehrkosten bewilligt ?

- Warum wurde jahrelang mit einer interessanten und einer Gartenschau angemessenen
- Form geworben (Kurvenform) und dann aber eine sehr einfache gerade Form gebaut ?
- Hat der Auftragnehmer die Vorgaben aus der Ausschreibung damit überhaupt erfüllt ?

- Gab es jemals einen richtigen Gestaltungs-Wettbewerb zum Schwimmsteg mit Brücke ?

- Wird der temporäre Schwimmsteg mit Brücke noch zu den Investitionen der Buga gezählt ?

- Belaufen sich die Kosten für das Bauvorhaben wirklich auf " Rund 1,3 Millionen Euro " ?

- Welche Ingenieure waren involviert ? - War ein Hochbauingenieur maßgeblich beteiligt ?

- Gibt es wirklich eine Baugenehmigung für diese Konstruktion ? Wer hat die ausgestellt ?
- Wurde das Bodengutachten beachtet und die 18 Stufen Frage aus der LBO beachtet ?

Es ist notwendig die Akten einzusehen, um diese Fragen wirklich beantworten zu können. Weil die Buga 2009 GmbH nun "so spät dran ist" werden sich leider keine Änderungswünsche mehr umsetzen lassen. Aber wie es zu dem peinlichen Ergebnis kam ist sicher aufklärungsbedürftig.

Die Bundesgartenschau als Ganzes ist für Schwerin gut, richtig und wichtig. - Ich bin Mitglied im Förderverein der Buga, weil für mich schon Ende 2007 ganz deutlich wurde, dass sich fast alles außer den Themen Schwimmsteg mit Brücke und Säulenhalle gut entwickeln wird. - Beides sind Hochbauvorhaben. - Wichtige Hochbauprojekte, die die Buga GmbH offenbar überfordert haben.

Für die Buga, für Schwerin. - von Volker Goebel (Ingenieur, Politiker und Bürger in Schwerin)

Nachtrag vom 04 November 2008 : Die Wählergruppe der Unabhängigen Bürger (Mitglieder der Stadtvertretung Schwerin) haben sich die Mühe gemacht einige der oben genannten Fragen in Form einer Anfrage an den Baudezernenten Herrn Dr. Friedersdorf zu stellen. - Die Antwort der Buga 2009 GmbH und des Baudezernenten trafen bei mir am 04 November 2008 per Email ein. - Alles ist gut, alles hatte formal seine Ordnung. - Das muss ich jetzt glauben weil die neue Oberbürgermeisterin Frau Gramkow das unterschrieben hat. Irgendwann muss man sich anpassen, "die Wahrheit zur Seite legen und glauben was alle glauben wollen" damit man nicht zu sehr gegen den Strom schwimmt. - Da wir ja jetzt eh nichts besseres als das NVA Wasserüberquerungsgerät Bauart 08/15 Schwerin bekommen füge ich mich in dieses Schicksal.

Ich mag die Buga 2009 weil sie wichtig für die Stadt Schwerin ist - also muss ich Euch den Mist durchgehen lassen. - Es hat mich eine Menge Kraft gekostet Euch etwas über Architektur und Bauen beizubringen. Ich kann nur hoffen das Ihr genau soviel daraus gelernt habt wie ich. VG

Ein Leser, immerhin jemand der Maschinenbau an einer Universität studiert hat schreibt mir :

Titel des Leserbriefes : NVA-Wasserüberquerungsgerät 08/15 Bauart Schwerin

Hallo Herr Goebel,

warum so grantig? Schwerin bekommt was es verdient, einen Triumph der
DDR-Ingenieurskunst, die Überführung der Plattenbauweise ins maritime
Element. - Und das für weniger als 8000,- € pro Tag oder nur 0,72 € pro
geplanten Besucher. Ob die geplanten Besucher sich aber auch an die
gute alte Tradition des 98,99 %tigen Erscheinens halten?

Wenn ich mir den Plan auf der BUGA-Website so anschaue, scheint mir
sowieso eine ganz große Chance vertan worden zu sein, warum wurde
nicht ein nach innen gewölbter Bogen projektiert, welcher mit seinem
Scheitel die Schlossinsel berührt. - Ach egal, in einem so abgekarteten
Spiel kann man nie gewinnen.

Kopf hoch Herr Goebel und lieber das Reinigungskonzept weiter vertieft.

Mit freundlichen Grüßen

U. Fehlau




Sehr geehrter Herr Fehlau

Vielen Dank für Ihren kritischen und humorvollen Leserbrief. Ich teile Ihre
Auffassungen aus dem oberen Absatz und habe auch den von Ihnen so
trefflich vergebenen Namen schon in den nächsten Artikel übernommen.
Gern würde ich am Reinigungskonzept für die Innenstadt weiterarbeiten.

Aber Buga und SDS sitzen beide im Stadtwerkehaus und haben auch den
gleichen Geschäftsführer ! - Die seit einem Jahr laufenden Reinigungsar-
beiten mussten eingestellt werden weil die Stadtkasse wegen der Buga
leer ist. 1. Ich musste meine Reinigungsfirma schließen. 2. Ich durfte nicht
am Schwimmsteg mit Brücke mitarbeiten. 3. Meine politischen Aktivitäten
für eine saubere Innenstadt werden nicht umgesetzt, weil die Stadtwerke
sehr großen Summen Geld nur für ihre eigenen Projekte einsetzt und die
Sauberkeit in der Innenstadt SN trotz Zuständigkeit stark vernachlässigt.

Mit freundlichen Grüßen

V. Goebel

Leitartikel im Lokalteil vom 21 Oktober 2008. Auf Klick zum gerade noch lesbaren Foto des Artikels.
Dieses XL Meisterwerk des " Nachnutzungsjournalismus " können Sie auch auf der Website der SVZ ganz in Ruhe lesen. (Leitartikel aus dem Lokalteil vom 21 Okt. 2008)

Deutliche, berechtigte Kritik am lokalen Leitartikel der Schweriner Volkszeitung.

„Die gute alte Tante SVZ“ berichtet in der Lokalausgabe von Dienstag, 21 Oktober 2008 über die Ponton-Brücken Pläne der Buga 2009 GmbH. Leider ein sehr sehr schwacher, und überaus opportunistischer Leitartikel, mit dem die SVZ sich brav in das nunmehr leider unvermeidbare Schicksal der Schweriner Stadtentwicklung fügt. (Information ? Das ist ja fast wie vor 1990 !)

Frau Ramünke-Hoefer knüpft dort an, wo Journalist Hendrick de Boer vom Schweriner Kurier aufgehört hat. Bei der wichtigen „Nachnutzung“. Das Beste an der Brücke scheint offenbar die „Nachnutzung“ zu sein. - Sehr traurig. Die SVZ war von beiden Seiten immer informiert, erspart sich und ihren Leser/innen aber die gesamte inhaltliche Auseinandersetzung ! - Sagt kein Wort zu der nun für immer verlorenen Chance, einen guten und würdigen Schwimmsteg mit Brücke als dauerhaftes touristisches Alleinstellungsmerkmal und sinnvolle, schöne, notwendige, fußläufige Infrastrukturergänzung für Schwerin zu bekommen. Sagt kein Wort zur Form und Gestalt und schenkt Ihren Leser/innenn eine heile Welt in der nicht die Sache, sondern Ihre „Nachnutzung“ in der „angedachen“ Art und Weise schön geredet wird. - Offenbar verbietet sich jede Kritik an den Minderleistungen der hiesigen Stadtwerke. Auch der Baudezernent und noch amtierende OB sagt nichts zur Sache, aber äußert sich detailliert und spekulativ zu „zahlreichen angedachten Nachnutzungsideen“.

Herr Sandner sagt gar nichts mehr zu der Sache, für die er schon so häufig kritisiert wurde. Pressesprecher Gert Steinhagen spricht mit der SVZ und führt als Argument gegen einen dauerhaften Schwimmsteg mit Brücke das Problem des „ kärcherns “ an ??? Gemeint ist wahrscheinlich die jährlich Reinigung an der Kante zum Wasser, wo sich typischerweise ein Pflanzenbewuchs durch Algen ansiedelt. Ein „Kärcherproblem“ !?

Da reicht die Fantasie der „172 Tage Denker“ wieder einmal nicht um sich eine „dauerhafte touristische Weiterentwicklung rund um das Schloss“ vorzustellen. - Zugänglichkeit, echte Erlebnisse und schöne Blicke sind das Wesentliche im Tourismus. Schwerin, die Stadt mit dem Schloss, dem „Spazierweg über das Wasser“, der historischen Altstadt und dem großen Dom. Das sind Dinge die man wirklich erleben kann. Der Spaziergang über das Wasser, von einem freundlichen Schweriner Brückenwart betreut, der für ca. 1,20 Euro eine Tageskarte und ein Lächeln verteilt. (Touristen wollen auch Menschen erleben die etwas zur Sache sagen können.)

Und weil dieser Arbeitsplatz mit Tickets ausstellen nicht ausgelastet ist, kann er auch bei Bedarf das Behindertenboot fahren und natürlich den Schrubber kreisen lassen. Es gibt nämlich gar kein „Kärcherproblem“. Es gibt nur ein „ Eckdrift Denkblockadenproblem “. (beim Thema saubere Innenstadt übrigens auch. Die SDS mauert und hat noch nie einen Brief beantwortet oder einen Termin mit Herrn Klöbzig zugelassen. – Diese Unternehmensgruppe und Ihre Finanzströme werde ich mal ganz in Ruhe gesondert ansehen müssen. Das ist offenbar eine verschworene Gemeinschaft die alles schön "unter der Decke hält." - Der "Stadtwerkereport" kommt noch.)

Ein paar Worte kann man ja schon zum Entwurf der Gruppe: Buga 2009 GmbH / SN und Fa. Clement GmbH / Rostock sagen. Zum Beispiel die Kostensteigerung von 800.000 Euro auf 1.300.000 Millionen Euro. – Satte 62,5 % - Dafür wird man normalerweise gefeuert ! – Ganz Toll.

Die „primitive, gedankenlose, einfältige Autobahn Konstruktion“ passt so gar nicht zu einer Bundesgartenschau, aber sehr genau zu den technischen Möglichkeiten der Fa. Clement. - Die genauso biedere Brücke im Steg schwimmt ja gar nicht, sie ist aufgeständert, aber bietet nun immerhin etwas mehr Stehfläche auf der Aussichtsebene an. Das mehr als 18 Stufen in Folge ohne Zwischenpodest nicht zulässing sind ergibt sich aus den Vorschriften nach DIN 18065 und DIN 24530, den Unfallverhütungsvorschriften UVV und den Landesbauordnungen, demnach erhalten geradläufige Treppen mit mehr als 18 Stufen ein Podest ! - Das die Freibordhöhe von ursprünglich 60 cm auf jetzt 80 cm angehoben wurde ist allerdings gut gemacht. - Dann bleiben die Füße trocken.

Wahrscheinlich wird uns das „NVA Wasserüberquerungsgerät 08/15 Bauart Schwerin“ auch in seiner primitiven Form viel Freude machen und besondere Erlebnisse auf dem See ermöglichen. Trotzdem ist weiterhin Grund zur Vorsicht geboten, da nahezu alle statisch wirksamen Befestigungen des eigentlichen Schwimmstegs durch Ketten erfolgen werden, die für die Benutzer unsichtbar, unter dem Schwimmsteg, im Wasser an Bodenankern befestigt werden müssen. Anfang 2008 war man aufgrund eines Bodengutachtens noch der Auffassung, dass man im modderigen Seegrund, hin zum Ufer Franzosenweg, so gar nichts statisch nachweisbar wird befestigen können, und nur der Bereich nahe dem Marstallufer überhaupt gründungsfähige Qualitäten hat. Es erfüllt mich deshalb mit einer gewissen Sorge, zu lesen, die Pontos seien „absolut kippsicher“, „auch wenn alle Besucher plötzlich beschließen, nur auf einer Seite zu gehen“. Eine ähnliche Formulierung hatte ich in einem Leserbrief und in einem Brief an alle Minister des MV Kabinetts verwendet. - Ein Gerade bildet ja im Vergleich zu einer S-Kurve eine nahezu perfekte Kippachse aus, und ein interessantes Ereignis, dass jeder sehen will, kann schnell dazu führen, dass die Besucher sich tatsächlich aus Neugierde mehrheitlich nur auf einer Seite des Stegs aufhalten. Aber offenbar konnte man das Schifffahrtsamt in Lauenburg und die untere Naturschutzbehörde in Schwerin trotzdem nach „einem Behördengang ohnegleichen“ davon überzeugen, das die Konstruktion sicher genug für eine temporäre Nutzung / Zulassung sein wird. (Es sinken immer die unsinkbaren Schiffe, z. B. Titanic, Gustlof)

Und warum war das alles so dramatisch ? - Weil Fa. Clement mit seinen Ponton-Elementen nur geradeaus kann. Weil man dort nicht bereit war für die Aufgabe in Schwerin die Produktion auf kleinere Pontos umzustellen die sich auch in S-Kurvenform miteinander „verschrauben“ lassen. Es mussten weiterhin die Standard Pontons sein, die typischerweise mit Stahlseilen verbunden werden, weil nur diese Standard Pontons für die „Nachnutzung“ geeignet erschienen? – Mein Gott, warum soll denn die Nachnutzung einer Sache denn wichtiger sein als die Sache selbst !?

Leute, Leute, Leute – wenn ich hier in Schwerin noch einmal einen Kunsthistoriker oder einen Vegetationskundler an einer Bauaufgabe in unmittelbarer Schlossnähe, aus dem Bereich Hochbauingenieurwesen / Wasserbau dilletieren sehe – „dann ist der Zapfen aber Dicke.“ – „Wer hier einmalige Chancen für die Entwicklung Schwerins durch mangelnde Fachkompetenzen verspielt, muss damit rechnen, dass sich jemand ernsthaft und öffentlich darüber beschwert.“

Stand der Dinge : Freitag, 24 Oktober 2008, 15:23 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel

Foto des ergänzenden SVZ Artikel im "Mantel" der Zeitung. Auf Klick zur lesbaren Vergrößerung.
Reinhard Schinke. Der erste Personalvorschlag für den Schwimmsteg aus März 2008.
Volvo Museum.
Schwedische Fahne.
CCI Website.
Typisch Schweden. Glasbläserhütte an einer Landstraße.
CCI Verwaltungsgebäude in Säffle.

109. Reise nach Schweden um die neuen Exportprodukte für Schwerin zu finden.

Einige von Ihnen werden sich vielleicht noch erinnern, dass ich mich im OB SN Wahlkampf für mehr Fertigung, für dass „Selbst definieren bzw. ranholen und die Herstellung von neuen Exportprodukten - Made in Schwerin“ ausgesprochen habe. - Weil nach der Berichterstattung über Gramkow / Gysi und Dr. Timm / Müntefering nicht mehr viel für mich zu tun war, habe ich meinen Worten Taten folgen lassen, und bin am 26 September 2008 mit einem ganz, ganz kleinem Budget nach Schweden gefahren, um die neuen Exportprodukte für Schwerin zu suchen. Es folgt ein kleiner Reisebericht mit dem Schwerpunkt Wirtschaft in Schweden und was wir für Schwerin davon lernen können. Nebenthema: Wie sehr eine gesunde Wirtschaft die Gesellschaft als Ganzes positiv beeinflusst.

Die erste gute Feststellung war. Schweden ist so nah. Kurz rüber nach Rostock und für 60 Euro auf die Fähre nach Trelleborg. Das sind ca. 4 Stunden auf dem Schiff und schon ist man da. Schweden und Schwerin sind Nachbarn, es liegt nur die Ostsee dazwischen. - Schon nach einer halben Stunde Fahrt fällt mir auf, wie viele neue große Volvos und Saabs unterwegs sind. Fast jeder in Schweden hat ein großes Fahrzeug das im Durchschnitt nicht älter als 2 Jahre alt ist. Da kann man den Wohlstand schon auf der Autobahn sehen. Schweden ist ein großes Land 450.295 km² Grundfläche (BRD 357.114 km²) mit einer kleinen Bevölkerung, nur 9.215.021 Einwohner (BRD 82.169.000 Einw.) leben in Schweden.

Bei der Annäherung an Göteburg säumen die Gewerbegebiete und Gewerbehallen den Weg. Eine überaus große Zahl von Firmen die etwas herstellt oder Handel treibt. Die Präsenz der wirtschaftlichen Aktivität ist hier ganz deutlich zu erkennen. Viel mehr Unternehmen als in Schwerin.

In Göteburg spreche ich mit einem echten Volvo Manager. Der PKW Sparte geht es schlecht, die gesamte Nachtschicht wird aufgelöst. Grund sind Umsatzeinbrüche im Verkauf von minus 20%. Der schwedische Markt ist nach 10 Jahren Wirtschaftswachstum vollständig gesättigt und auf den noch viel wichtigeren Exportmärkten brechen die Verkaufszahlen wegen des hohen Ölpreises ein. Hier ist also für Schwerin nicht zu holen. Aber für Volvo ist das kein existenzielles Problem. Denn die LKW´s, Busse und Bootsmotoren verkaufen sich nach wie vor gut und man reagiert eben flexibel mit einer Senkung der Produktion und will jetzt am unteren Ende der Modellpalette ein neues Fahrzeug anbieten. Hier sind leider fast alle anderen Fahrzeughersteller schon weiter. - In Uddevalla bin ich zu einer Betriebsbesichtigung verabredet. Die Firma Junowerken arbeitet für die Offshore Oelindustrie und Schiffswerften. Junowerken macht seit über 50 Jahren Dickblechverarbeitung. Weil die Kundenbranchen viele Bedarfe haben sind die Auftragsbücher voll. Die Firma brummt und will eine zusätzliche Nachtschicht einrichten. Technologisch wird dort sehr sauber gearbeitet, dem Arbeitsschutz für die Mitarbeiter wird hier ein sehr viel höherer Stellenwert eingeräumt, als in Deutschland. Aha. Die Arbeitspapiere und Zeichnungen sind alle in Schwedisch und Englisch. Die Firma arbeitet sehr exportorientiert und man spricht überall in der Firma englisch. Die Kunden sprechen ja auch englisch. Wenn nur 9 Mio. Menschen schwedisch sprechen tun die gut daran, auch noch in einer anderen Sprache handlungsfähig zu sein! Da hat ein kleines Land aus einer Problemsituation eine Stärke entwickelt, die dazu beiträgt, auf den Märkten der Welt gut verstanden zu werden. Die Schweden lernen wie in Deutschland ab der 5 ten Klasse Englisch, aber Sie können es auch als Erwachsene noch, weil die Spielfilme ja im original mit schwedischen Untertiteln gezeigt werden. - Das übt mehr als jede Volkshochschule !

Von Uddevalla aus geht es weiter nach Säffle. Dort hat vor vielen Jahren jemand ein „Ventil“ definiert. So etwas wie einen Absperrschieber den man in eine Rohrleitung einbaut um den Mediendurchfluss zu regeln, zu verkleinern oder auch freizugeben. Die Ansteuerung dieser Ventile kann wahlweise hydraulisch oder pneumatisch erfolgen. Eine sehr erfolgreiche kleine Exportproduktidee, die mittlerweile von 2 Generationen Schweden weiterentwickelt wurde. Die Firma exportiert 97% Ihrer Produkte und hat Tochterfirmen auf der ganzen Welt. Die Auftragsbücher sind voll, da die Kundschaft aus der Öl- und Gasbranche, aber auch die Chemiebranche gut zu tun hat und neue Anlagen baut. Hier wird richtig Geld verdient und deshalb soll eine zusätzliche Schicht eingerichtet werden. Das gesamte Exportunternehmen spricht, und noch wichtiger, denkt auch in Englisch.

Mein Weg führt über Karlstad Richtung Stockholm. Ich sehe mir jedes Gewerbegebiet entlang der Autobahn A20 an. Überall kleine vernünftige Unternehmen die etwas herstellen. Bauelemente, Wohnwagen, Fenster, Maschinenteile etc., etc.! Die Schweden fahren fröhlich in Ihren neuen Volvos, Saabs, VWs und Mercedes Fahrzeugen herum und viele haben einen Anhänger dahinter und bringen etwas von A nach B. Es fallen mir ein paar große Sägewerke auf. Holzgewinnung und Verarbeitung ist die klassische Industrie der Schweden. Man denke dabei nur an Ikea. Das typische Haus auf dem Land hat eine Fassadenverkleidung aus Holz und ist in dunkelrot (Faluröd) gestrichen. Dazu immer weiße Fenster mit Fensterkreuz für die Gemütlichkeit. Die Hausecken und die Geschosse sind häufig in weis abgesetzt. Typisch Schwedische Farben. Dazu eine schlanke Fahne in blau mit dem gelben Kreuz darauf vor dem Haus und fertig ist die schwedische Identität. Alle Häuser verfügen über sehr gute Küchen, schöne Sitzmöbel, einen XL Megaflachbildfernseher, einen weis gestrichenen Gartenzaun, sowie einen Parkplatz für ein großes Auto. Hier ist ein gewisser Wohlstand zu Hause. Das kann man offen sehen.

Früher waren die Schweden fast Kommunisten, und hatten die höchsten Steuern der Welt. Heute verdient ein Werker so ca. 150 Schwedische Kronen pro Stunde. (Also ca. 15 Euro) und zahlt darauf nur ca. 32 % Sozialabgaben. Wer mehr verdient zahlt aber auch mehr Steuern. In Schweden ist nichts übertrieben. Alles hat seine Ordnung und man kann sein Gepäck auf den Marktplatz stellen und niemand zeigt Interesse. Die Leute haben was Sie brauchen, es geht Ihnen gut. Nirgends ist Polizei zu sehen. Ich habe in 2.460 Kilometern Fahrt nur ganze 8 Polizeiwagen gesehen und bin auch nirgendwo kontrolliert worden. So als gäbe es in Schweden kaum soziale Probleme. - Das gute Gefühl durch saubere Städte zu fahren wo die Geraniengondeln an den Laternen hängen und überhaupt kein Graffitidreck oder Aufkleberdreck zu sehen sind macht mir gute Laune. - Sonntags haben alle Supermärkte geöffnet und der Schwede geht Sonntags seinen Hobbys nach. Reiten, Schwimmen und in den Städten wird abends viel gelaufen. Viele Leute gehen abends in Sportkleidung durch die Stadt in Ihr nahe gelegenes Fitnessstudio. Fast jede größere Stadt liegt am Wasser und es gibt neben dem Hafen noch eine Sportboot Marina. Das ständig präsente Wasser wirkt beruhigend.

In Stockholm empfängt mich eine große und gut brummende Stadt im Feierabendverkehr. Ich bekomme ein Bett in einem Wanderheim mitten in der Stadt auf einem weißen Segelschiff. „At Chapman“. Die Kabine teile ich mit einem Schweizer und zwei Frauen aus Schweden. Nett. Am nächsten Morgen bin zum Gespräch bei der Deutsch - Schwedischen Handelskammer in der Valhallavägen 185 und erfahre, dass es dort ca. 1.200 freiwillige Mitglieder gibt, die Handel & Wirtschaft zwischen Deutschland und Schweden betreiben. Thyssen, Schueco und Lufthansa sind auch dabei. Weil ja Herr Dr. Timm von Wirtschaft so viel Ahnung hat wie ich vom Innenministern, und Frau Gramkow gut im verteilen, verwalten und organisieren ist aber Ihr zum Thema Wirtschaft nichts anderes einfällt als eine Gesprächsrunde zu anzubieten (Ratschlag mit der Wirtschaft) bin ich aufgebrochen, um mir eine gut funktionierende Ökonomie anzusehen die keine nennenswerten sozialen Probleme aufweist. - Schweden eben.

Wir sollten alle Unternehmen in Schweden die etwas herstellen und eine englischsprachige Website haben per Post und per Email in schwedisch und in englisch anschreiben, und unser „Industriegebiet Schwerin Süd“ vorstellen. Es muss uns gelingen einige dieser Unternehmen mit einer Zweigniederlassung nach Deutschland zu holen. Dafür hissen wir auch die Schwedische Fahne. - Die Schweden können etwas herstellen und sind sehr exportorientiert. Den Heimwerkermarkt Bauhaus gibt es auch in Schweden überall. Dafür gibt es bei uns auch Ikea. Mc Donalds ist in beiden Ländern vertreten. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein. Wir müssen Fertigung ranholen, vor allem exportfähige Produkte. Für die Schweden sind wir Nachbarn und mit einer 10x so großen Bevölkerung auch ein interessanter Markt! Es wird Zeit, jemand unter uns zu finden, der gut schwedisch spricht und unsere Schweden-Initiative zu starten. Ich habe kein Problem damit, zahlreiche schwedische Firmen hier zu sehen. Die gehen gut mit Ihrem Personal um, die zahlen vernünftige Löhne und Gehälter, die haben Produkte von denen wir nur träumen.

Auf der Rückfahrt von Stockholm bin ich auch noch bei Scania und Saab vorbeigekommen. Lastwagen, PKW´s, kleine Flugzeuge und Motoren aller Art werden dort hergestellt. Obwohl die Schweden einfach viel mehr Platz haben als wir, wird dort auch gerne mal ein äußerst felsiger Berg zertrümmert, um das Gewerbegebiet zu erweitern. Die Schweden setzen sich durch, sind technisch einfach interessiert und innovativ. Setzen auf Ordnung und Sicherheit. Bleiben immer sparsam und neigen nicht zur Übertreibung. Ein kleines weltoffenes Land von dem wir lernen können.

Ich war auch beim Arbeitsamt. - Das heißt dort schon anders, nämlich „Arbeitsförmedlingen“ (Arbeitsvermittlung). Es gibt in jeder Stadt direkt in den Stadtzentren Ladenlokale, wo die freien Stellen ausgedruckt in den Fenstern hängen. Da kann man reingehen und sich direkt im Stehen beraten lassen. Da gibt es kostenlosen Zugang zu Computern die alle Stellen im Land listen. Man kann über den Ort, die Branche oder andere Kriterien suchen. Die Schweden haben keine riesige, verkrampfte und verkopfte Verwaltung des Mangels, sondern kleine Ladenlokale in denen die offenen Stellen zugänglich sind und das Personal gerne hilft. In den Fenstern hängt auch immer eine Liste, aus der zu erkennen ist, welche Berufe wenig Aussicht auf Vermittlung haben. Welche Berufe ganz gut laufen und in welchen Berufen besonders große Bedarfe bestehen. Da kann man sich immer gut orientieren weil man den Stellenmarkt direkt einsehen kann. An der schwedischen Arbeitsvermittlung kann sich das Arbeitsamt in Deutschland, dass ja mit viel zu vielen sozialen Aufgaben völlig überfrachtet ist, und seine eigentliche Kernaufgabe so schlecht wahrnimmt, dass sich viele private Arbeitsvermittlungen gebildet haben ein Beispiel nehmen. Die Schweden machen uns vor wie es geht. Dort sind Ausländer auch viel besser integriert als hier. Ein Land in dem eine pragmatische Vernunft die Geschicke der Gesellschaft sanft bestimmt. Wer in Schweden Arbeit sucht, sollte allerdings vorher unbedingt einen Sprachkurs machen und Grundkenntnisse erwerben um sich nicht dem Misstrauen auszusetzen die schwedische Identität zu ignorieren. Der Lebenslauf ist von großer Bedeutung und dem amerikanischen Vorbild nach so aufzubauen, dass die aktuellen Dinge oben stehen und die Schulbildung unten. Das eigentliche Stellengesuch, Anschreiben ist in Schwedisch zu verfassen, man darf sich aber dabei sprachlich helfen lassen. Auch in Schweden geht ohne saubere Aktenlage gar nichts. Der Schwedische Erfolg basiert auf Ordnung und einem Qualitätsanspruch.

Entweder gelingt es mir schwedische Unternehmen nach Schwerin zu holen oder ich siedele selbst nach Schweden um. - Ich möchte etwas herstellen, dass Arbeit und Wohlstand bringt und ich möchte nicht immer von vielen dummen Verwaltungsvorschriften, Technikfeindlichkeit und der Mutlosigkeit davon abgehalten werden ein wirtschaftlich und sozial lebenswertes Leben zu leben. Wir sollten die Zusammenarbeit mit den Schweden suchen und viel von Ihnen lernen. - Es ist hohe Zeit unsere Schweden-Initiative zu starten. Ein Stück Schweden nach Schwerin zu holen, damit hier Arbeitsplätze in der Fertigung entstehen die sich nicht saisonal verhalten, sondern hier auch im Winter für Wohlstand sorgen.

Ich war mit dem kleinen Motorroller unterwegs. - 2.460 Kilometer lang ! Am Samstag den 04 Oktober 2008 bin ich sehr früh aufgewacht und war schon um ca. 05:40 Uhr in Stockholm auf der Stadtautobahn unterwegs. Weil für Sonntag Sturm und Regen angesagt waren, aber der Samstag ein fast perfekter Herbsttag bei +5 °C war, bin ich den ganzen langen Weg zurück einfach durchgefahren. Im Hafen von Trelleborg musste ich glücklicherweise nur 40 Minuten auf die Fähre warten und bin dann noch nachts von Sassnitz, Rügen bis nach Schwerin gefahren. - Das war eine eher gewaltige Fahrt, bei der mich die Kälte und der Fahrtwind bis an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit gebracht haben. - Nachts um 02:15 war ich wieder hier. Stockholm-Schwerin an einem kalten Herbsttag mit dem 125 ccm Motorroller. Nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Das wir uns Schweden als gutes Beispiel nehmen kann ich nach dem Besuch allerdings wärmstens empfehlen. - Schweden Initiative starten.

Stand der Dinge : Sonntag, 05 Oktober 2008, 11:56 Uhr, von Volker Goebel.


Nachtrag 1 : Wer kennt einen Akademiker der in Schwerin lebt, sich mit der Stadt identifiziert und mit Erfahrung im Handel und/oder Fertigung hat ? (für die SN-Schweden-Initiative) Arbeitsprobe : Übersetzung des obigen Artikels ins Schwedische bitte.

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Junger Elch im Scansen Museum in Stockholm.
Reisefahrzeug auf einem Platz in Göteburg.
Reiseantritt im Überseehafen in Rostock.
Schwedische Fahnen am Eingang einer Glasbläserhütte.
Panoramablick vom Segelschiff At Chapmann auf Stockholm. (Jugendherberge) Auf Klick mehr Bilder vom Schiff und Stockholm.
Website der Arbeitsvermittlung in Schweden.
Typisches Schwedisches Haus in der Herbstlandschaft.
Vorderseite Stichwahlflyer Dr. Timm / SPD
Wegweiser an der Wismarschen Straße in Schwerin.
weitere Wegweiser zum Eingang.
Frau Schwesig, Herr Dr. Timm.
Ein gut gelaunter Sozialminister mit dem OB Anwärter.
Publikum der Veranstaltung von meinem Platz aus gesehen.
Ein Saxofon Quartett gibt dem Abend eine besondere kulturelle Note.
Herr Horn, Herr Krömer, Herr Weber.
SPD Wahlstand in der Halle vor Veranstaltung.
die noch leere Bühne vor Veranstaltungsbeginn.

108. Herr Dr. Timm hatte SPD Parteichef Müntefering nach Schwerin eingeladen.

Dienstag 23 September 2008. Der SPD Politevent findet in der Halle des Einkaufszentrums „Der Wurm“ direkt in der Schweriner Innenstadt seine Bühne. Ein Saxofon Quartett spielt auf und gibt dem Abend eine würdige kulturelle Note. Etwa 450 Menschen haben sich eingefunden. Einige sind mir namentlich bekannt. Z. B. Herr Dr. Timm, Sozialminister Herr Sellering, Frau Schwesig, Herr Holter, Herr Horn, Herr Weber, Frau Hoefer, Herr Krömer, Herr Koslik, Herr Bode, Herr Zischke und Herr Niessen. Ich sitze etwas weiter hinten im Cafe Freezer zwischen einem sehr sympathischen Rentnerehepaar und habe dort einen Tisch um etwas mitschreiben zu können.

Als erstes spricht Sozialminister Herr Sellering. „Jetzt sind nur noch 2 OB Kandidaten übrig, jetzt kommt es darauf an.“ Herr Sellering ist heute gut in Form und freut sich im OB Wahlkampf mitmachen zu können.

Dann spricht der Spitzenkandidat für den OB Posten Herr Dr. Timm. Er begründet die Verspätung von Herrn Müntefering mit den vielen Buga Baustellen und freut sich auf ein Wiedersehen mit Herrn Müntefering zur Buga. (Der Erfolg hat also viele Väter.) Dann übt er Kritik an Herrn Gysi, der Ende letzter Woche in der Fußgängerzone gesprochen hat. Der Mann wäre ja nur ganze 6 Monate in seinem politischen Leben als Wirtschaftssenator in Berlin in der Verantwortung gewesen und hätte dann hingeschmissen. Er selbst sei 8 Jahre erfolgreich Innenminister in Schwerin gewesen, ist jetzt OB SN Anwärter und möchte meisterhaft vorankommen. Es ärgert Ihn, dass immer noch ca. 9.000 Schweriner zur Arbeit aus der Stadt herauspendeln müssen. Er möchte die Bedingungen für mehr Arbeit in der Stadt selbst schaffen. Um solche Gewerbeansiedlungen zu haben müsse man die Bildungsstruktur verbessern und die richtige Anzahl von Kita Plätzen bereitstellen. Herr Dr. Timm spricht sich für kulturelle Vielfalt aus, möchte das Theater erhalten und den Sport fördern. Spricht davon, dass man die „wirtschaftliche Basis zu Grunde legen müsse.“? Als OB möchte er dem Bürgerwillen mehr Beachtung schenken. Herr Dr. Timm wehrt sich gegen den Vorwurf von Frau Gramkow, er wolle die WGS verkaufen, dass wolle er nicht, und das könne ein Oberbürgermeister auch gar nicht allein entscheiden. Es geht Ihm darum die Meinungen der Bürger und Bürgerinnen besser zu berücksichtigen. Herr Dr. Timm sagt : „Die Zeit für Neues ist angebrochen“ und spricht sich für ein soziales und demokratisches Miteinander aus.

Für diese Rede bekommt Herr Dr. Timm Applaus. Mittlerweile sind ca. 500 Gäste in der Halle. Ein sehr gemischtes Publikum. Auch viele junge Leute dabei, die bei der Veranstaltung der Linken fast vollständig gefehlt haben. Die Stimmung in der Halle ist gut. - Fast ein wenig hoffnungsvoll.

Dann spricht Herr Müntefering. Er möchte Herrn Dr. Timm helfen. In 119 Stunden würden die Wahllokale schließen. Herr Müntefering sagt : „Der soziale Staat ist auf die soziale Stadt angewiesen.“ Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sei ein ganz wichtiges Hauptthema. Als 1998/1990 ein Wirtschaftssystem in die Knie ging war das ein schwerer Schlag für die Bevölkerung im Osten. Es wird seine Zeit dauern bis das wieder geheilt ist. Er nennt das Beispiel Bayern. Die Menschen aus NRW hätten dem Agrarland Bayern Kohlen und Kohle geschickt und die Bayern hätten etwas daraus gemacht. Er ruft uns zu : „Ihr habt Großes geleistet und könnt stolz darauf sein.“ Forschung, Entwicklung und Technologie seien die Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg. Die Bundesregierung wird dafür bundesweit 3% vom Bruttosozialprodukt zur Verfügung stellen. Das wären ca. 6 Mrd. Euro pro Jahr. Deutschland sei ein Hochleistungsland und müsse auch ein Hochleistungsland bleiben um im Zeitalter der Globalisierung seinen Lebensstandart halten zu können. Neues Thema.

Anständiger Lohn. Es müsse Löhne geben, von denen man auch leben kann. Minilöhne seien nicht akzeptabel, so etwas sei sittenwidrig. Arbeit sei für die Menschen da und nicht umgekehrt. Er kritisiert scharf die zu hohen Managergehälter und spricht sich dafür aus die Lohnspreizung wieder zu verkleinern. Für den Finanzsektor hat er nur Schelte parat. Er erteilt der internationalen Geldgier eine Absage und benutzt das Wort das er nach eigener Aussage dafür erfunden hat, das Wort heißt „Heuschreckenmentalität“. Wichtig sei es die soziale Dimension zu berücksichtigen und EU weite Regeln zu finden, damit die soziale Ordnung wieder funktioniert. (Leider findet Herr Müntefering keine konkreten Bezüge zu Schwerin, er spricht zumeist von der „Stadt“.)

Erziehung und Bildung sind für Ihn von „unendlicher Bedeutung“. Er spricht davon „Nicht über Kinder zu reden die es nicht gibt, sondern etwas für die Kinder zu tun die wir haben.“ „Bei den Kindern vorne anfangen und Chancengleichheit für alle sicherzustellen.“

Für diese Rede bekommt er Applaus. Eine Motivationsrede die gut zur Lebenssituation der Menschen in Ostdeutschland passt. Herr Dr. Timm bedankt sich noch einmal bei Herrn Müntefering und übergibt einen Strauss roter Rosen. Herr Dr. Timm ermahnt uns das umzusetzen, was Herr Müntefering uns ins Stammbuch geschrieben hat. Insgesamt ein gelungener Abend an dem die SPD Ihre Politik und die handelnden Personen sehr gut in Szene gesetzt hat. Das lokale Publikum war auch zufrieden. Diesmal bin ich bis zum Ende der Veranstaltung geblieben.

Stand der Dinge : Mittwoch, 24 September 2008, 09:51 Uhr, von Volker Goebel

zur Website des Meisters
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Sonderflyer um Herrn Müntefering anzukündigen.
Herr Dr. Timm, Herr Minister Sellering, SPD Parteivorsitzender Herr Müntefering.
Herr Sellering spricht die Begrüßungsworte.
OB Anwärter Herr Dr. Timm spricht.
Blick ins Publikum.
Auch junge Leute vor Ort.
Ein nettes, gemischtes Publikum.
Herr Müntefering spricht.
Herr Müntefering spricht. Herr Dr. Timm hört zu.
Herr Müntefering spricht. Herr Sellering freut sich.
SPD Logo.
Blick ins Publikum kurz vor Ende der Veranstaltung.
Stichwahlflyer Herr Dr. Timm / SPD (Rückseite)
Gegen Hartz IV Demonstranten kommen zu jeder Sitzung der Stadtvertretung.
Leerer Demmlersaal im Rathaus am Markt vor Sitzungsbeginn.
Baudezernent und amtierender OB Dr. W. Friedersdorf spricht.
Besucherränge linke Seite. Herr Bunnemann. (steht, erster von links.)
Herr Tenkhoff mit den TV Leuten vom NDR.
Herr Tenkhoff auf den Besucherrängen rechts. Mit im Bild Herr Bode, Herr Klatt, Herr Janitz.

107. EX OB Kandidat Goebel besucht die 47. Sitzung der Stadtvertretung Schwerin.

Weil die lokale Politik ja in der Stadtvertretung beschlossen (und in den Ausschüssen gemacht) wird, habe ich an der Sitzung vom 22.09.2008 teilgenommen. Beginn 17:00 Uhr, Ende 22:20 Uhr. Im öffentlichen Teil wurden 31 Tagesordnungspunkte von den ehrenamtlich arbeitenden Lokalpolitikern und Vertretern der Stadtverwaltung straff abgearbeitet. – Darunter auch der endgültige Beschluss über den Bebauungsplan Nr. 61.08 „Block 18“, dass ist das Gelände, auf dem die Marienplatz Galerie entstehen wird. Wegen dieser Entscheidung waren mehr Besucher und mehr Presse und TV als sonst anwesend. Zu Beginn der Sitzung waren 21 von ? stimmberechtigten Stadtvertretern anwesend. – Die „Block 18“ Entscheidung war bestimmt einer der Höhepunkte dieser Sitzung.

Hier eine ganz kleine Liste der anwesenden Personen die ich kenne, mit denen ich gesprochen, und die ich begrüßt oder verabschiedet habe :

Herr Steinhagen (Journalist, Buga 2009 GmbH), Herr Niessen (SPD, Finanzdezernent der Stadt Schwerin), Herr Zischke (SPD, Assistent von Herrn Dr. Timm), Herr Tenkhoff (Investor aus Berlin), Herr Bunnemann (Architekt aus Schwerin), Herr Junghans (CDU, Ordnungsdezernent der Stadt Schwerin), Herr Steinmöller (Unabhängige Bürger, Stadtvertreter), Herr Hebermehl (Stadtbeleuchtung Hebermehl GmbH, Schwerin) Herr Hinz (Amtsleiter, aber welches?), Herr Janitz (Sachgruppenleiter, Amt für Verkehrsmanagement), Herr Karven (Ortsbeirat Altstadt, Innenstadt), Frau Ramünke-Hoefer (SVZ), Herr Lange (CDU, Rechtsanwalt, Stadtvertreter), Herr Nottebaum (Stabsstelle für Wirtschaftsförderung), Frau Skott (Journalistin, TV19+), Herr Nolte (CDU, Rechtsanwalt, Stadtvertreter, Stadtpräsident), Herr Dr. Friedersdorf (Die Linke, Baudezernent und amtierender Oberbürgermeister), Frau Gramkow (Stadtvertreterin, Mitglied des Landtages und OB SN Kandidatin), Herr Szymik (Architekt und Stadtvertreter, Unabhängige Bürger), Frau Schwesig (SPD, Finanzministerium, Stadtvertreterin), Frau Haker, Herr Bode (SPD, Amtsleiter Bauamt Schwerin), Herr Dr. Smerdka (Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement der Stadt Schwerin), Herr Klawitter (SVZ Fotograf), Frau Dr. Bank (Unabhängige Bürger, Stadtvertreterin), Herr Böttger (Die Linke, Stadtvertreter, Mitglied des Landtages), Herr Rudolf (CDU Fraktionsgeschäftsführer, Stadtvertreter), Herr Dr. Haferbeck (B´90 / Die Grünen, Stadtvertreter), Herr Brill (Die Linke, Stadtvertreter), Herr Riedel (CDU, Lehrer, Stadtvertreter), Frau Voss (B´90 / Die Grünen, Stadtvertreterin), Herr Strauss (B´90 / Die Grünen, Stadtvertreter), Herr Fiedler (Sprecher der Bürgerinitiative, beruflich IT Netzwerker), Frau Vogel (CDU, Vorsitzende der jungen Union, Stadtvertreterin), Frau Sembritzky (Die Linke, Stadtvertreterin), Frau Hennings (SPD, Stadtvertreterin), Herr Güll (FDP, Stadtvertreter), Frau Mareike Wolf (Stadt Schwerin), Herr Dr. Thierfelder (Unabhängige Bürger, Stadtvertreter), Herr Sandner (GF der Buga 2009 GmbH), Herr Dr. Wolf (CDU, GF Stadtwerke Schwerin), Herr Kümmritz (CDU, Intendant des Mecklenburgischen Staatstheaters), Herr Klatt (GF Nahverkehrsbetriebe Schwerin). Die sympathische Sprecherin der Blinden in MV und Ihr Blindenhund. Natürlich ist diese kleine Liste nicht vollständig. Ich bitte deshalb alle Teilnehmer des Abends die ich noch nicht namentlich kenne um Entschuldigung.

Punkt 9 der Tagesordnung war interessant. – Es ging darum, ob die Entscheidung über einen Bürgerentscheid (z. B. Abwahl eines OB) weiterhin nur öffentlich oder wahlweise in Zukunft auch in geheimer Abstimmung getroffen werden kann. – Frau Schwesig argumentiert : „Es gibt keine Grund die Öffentlichkeit davon auszuschließen.“ Auch Herr Böttger spricht sich weiterhin für eine offene Abstimmung aus. Herr Nolte ist der Meinung, dass ein Abwahlantrag eine öffentliche Positionierung verlangt, was er als z. T. problematisch ansieht, und möchte eine geheime Abstimmung ermöglichen, was faktisch auch eine Aufhebung des Fraktionszwangs mit sich bringen würde. Frau Henning findet es gut und wichtig, dass erkennbar wird, wer wie zur/zum OB steht. – Herr Nolte kann sich nicht durchsetzen und verliert die Abstimmung. Es bleibt also bei der bisherigen Regelung aus der Kommunalverfassung.

Punkt 10 der Tagesordnung. Die mit Spannung erwartete Abstimmung über die endgültige Festlegung des Bebauungsplanes Nr. 61.08 zu „Block 18“. - Baudezernent und amtierender OB Herr Dr. Friedersdorf erinnert noch einmal an den Rahmenplan von 1997 der großflächigen Einzelhandel vorsieht. Er erinnert auch an die beiden Gutachten, die aussagen, dass 1a Lagen als Einzelhandelsflächen zu entwickeln sind. Er weist darauf hin, dass die Bürgerbeteiligung stattgefunden hat, und dass es diverse Veranstaltungen der Fraktionen zum Thema gegeben hat. Er schließt mit einem Hinweis auf das Verkehrsgutachten und spricht seine Verwunderung darüber aus, dass sich die Bürgerinitiative erst nach Schließung der öffentlichen Auslegung des Sachverhalts gebildet hat. Er weist auch darauf hin, dass es ein ordnungsgemäßes Verfahren mit breiter Bürgerbeteiligung gegeben hat. – Dann hält Frau Voss von den Grünen eine kleine Rede in der Sie Ihrer Trauer über den laufenden Abriss der ehemals denkmalgeschützten Gebäude zugunsten der neuen Marienplatz Galerie offen Ausdruck verleiht. Der Sprecher der Bürgerinitiative Herr Fiedler erhält 5 min Redezeit. Er hält das Konzept der Marienplatz Galerie für falsch und für zu groß. Seiner Meinung nach würden 4 bis 6 T.qm Einzelhandelsfläche an dieser Stelle genügen. Die Marienplatz Galerie würde einen zu starken Verdrängungswettbewerb in der Innenstadt hervorrufen. Eine „gesunde Durchmischung von Einzelhandel und Wohnen“ fordert er. Die Beratungsphase für die Galerie hätte außerdem sehr ungünstig in der Urlaubszeit gelegen. Dann spricht Herr Rudolf von der CDU. Nach Abwägung aller Argumente sei seine Fraktion für den Bau der Marienplatzgalerie. Herr Bunnemann, der direkt neben mir sitzt, zweifelt am Holzgutachten, dass zum Abriss des Speichers beigetragen habe, da es ja vom Investor bezahlt worden sei. Er merkt an, dass Investor Herr Tenkhoff bisher keinem Kompromiss wirklich verbindlich zugestimmt hat. (Damit hat er leider auch Recht) Herr Böttger spricht sich für die Marienplatzgalerie aus, und spricht davon, dass die Menschen in der Stadt sich freuen das endlich etwas passiert. Herr Riedel ist für die Marienplatzgalerie, hat aber Bilder von Dresden mitgebracht, die Neubauten mit klassischen Fassaden zeigen, und mahnt ein ähnliches Vorgehen an. Herr Güll von der FDP ist dafür den Neubau mit seiner Magnetfunktion umzusetzen. Herr Lange von der CDU ist mal wieder der Cleverste von allen. Er stellt einen sehr gut formulierten Ergänzungsantrag vor, der nur aus 2 Sätzen besteht. „Die Fassaden seien so zu gestalten das sie in Altstadt hinein passen“, „Dafür sei ein Wettbewerb auszuschreiben“. – Kleine Sitzungspause. Nach der Sitzungspause wir der Vorschlag von Herrn Lange einzeln abgestimmt. Der Vorschlag das die Fassaden zur Altstadt passen müssen gewinnt mit 20 Ja Stimmen zu 9 Nein Stimmen und 4 Enthaltungen. Aber der Wettbewerb für die Fassaden kommt nicht durch. (Damit gibt es nun wenigstens noch einen Hebel Einfluß auf die Fassaden zu nehmen.) Ich hatte während der Pause mit Investor Tenkhoff gesprochen, der im Gespräch die Auffassung vertrat, dass ein modernes Gebäude nicht in Teilbereichen eine kleinteilige, klassische Fassade haben sollte, weil das sonst sehr nach Vergnügungspark aussieht. – Schade, hoffentlich wird der kleine Satz von Herrn RA Lange genug Hebel sein um zu erreichen, dass die Glasnase zum Timessquare Marienplatz so bleiben kann, aber die zum Teil bis zu 100 Meter langen Fassaden zur Helenenstraße, zur Martinstraße und zur Wismarschen Straße doch besser kleinteilig und klassisch ausgeführt werden um in die historische Schweriner Altstadt zu passen. – Hoffentlich ! Der Bebauungsantrag wird mit dem ergänzenden Satz von Herrn Lange beschlossen. Der Weg für die Marienplatzgalerie Schwerin ist damit unter Auflagen frei geworden.

Herr Güll stellt 2 Kartons Grambower Küsschen und 2 Kisten Äpfel auf den Tisch im Gang worüber sich alle freuen. - Dann geht die Sitzung weiter. - Die Sprecherin der Blinden erklärt noch einmal warum eine Kürzung des Blindengeldes nicht hinnehmbar ist. Die Sache wir aber in die Ausschüsse überweisen weil es sich hier auch um eine schwierige Finanzierungsfrage zwischen Stadt und Landesebene handelt. Alle Stadtvertreter machen sich für ein Positionspapier zu Gunsten des Theaters stark, dass Herr Niessen vorlegt. Frau Gramkow zeigt sich unzufrieden mit dem Stand des „Kommunal Kombi Arbeitsplätze Vorhabens“. Herr Dr. Friedersdorf erklärt die Gründe dafür. Herr Strauss sagt noch einmal das der OB in dieser Sache versagt habe. Natürlich ist das alles nur ein ganz kleiner Auszug aus der Stadtvertretersitzung. Die gesamte Sitzung war aber relativ pragmatisch und wurde routiniert vom Stadtpräsidenten Herrn Nolte geführt. Um 21:45 war der öffentliche Teil zu Ende und ich musste gehen. - Der nicht öffentliche Teil dauerte noch bis ca. 22:20 Uhr. Buga Geschäftsführer Herr Sandner und Herr Dr. Wolf haben daran teilgenommen. - Als die Stadtvertreter nach Hause gingen war es schon sehr ruhig in der Innenstadt, ein leichter Nieselregen hatte eingesetzt. Ich habe noch ganz kurz mit dem amtierenden OB geredet.

Informationen zu den Sitzungen erhalten sie unter http://bis.schwerin.de

Stand der Dinge : Dienstag, 23 September 2008, 11:30 Uhr, von Volker Goebel

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Saal während der Pause.
Frau Voss, Herr Lange, Herr Riedel, Herr Bunnemann.
OB, Dr. Wolf und Stadtvertreter während der Pause.
Deutschland, Land der Ideen. - Ausgewählter Ort 2007.
Herr Lange spricht und bringt den Ergänzungsantrag ein. (war vor der Pause)
Herr Dr. Haferbeck spricht auf seine Art. (laut)
Frau Schwesig spricht.
Frau Gramkow spricht. (Kommunal Kombi und Blindengeldkürzung)
Herr Frank Fiedler (mit Bart) von der Bürgerinitiative "Altstadtinitiative"
Bauamtsleiter Herr Bode und Herr Dr. Friedersdorf.
Ratsgebäude am Markt. Der nicht öffentliche Teil der Sitzung läuft noch.
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Publikum der Veranstaltung in der Mecklenburgstrasse / Schwerin.
OB Spitzenkandidatin Frau Gramkow (Partei Die Linke) spricht.
Landesvorsitzender der Linken Herr Ritter hielt das wartende Publikum bei Laune.
Frau Gramkow mit den Menschen die auf Ihren XL Plakaten zu  sehen sind.
Rechtsanwalt Gregor Gysi (Die Linke) spricht in Schwerin.

107. Frau Gramkow hat den Politiker und Rechtsanwalt Gregor Gysi MdB eingeladen.

Die Mecklenburgstraße vor der Post ist schon gut gefüllt. Ein sonniger und mäßig kalter Tag zum Herbstbeginn. Das Wetter hält, und das ist wichtig für die Linken, denn heute soll Gregor Gysi sprechen und noch einmal Wählerinnen und Wähler mit seiner Präsenz motivieren.

Gramkow und Gysi kommen ca. 30 Minuten zu spät. Landesvorsitzender Herr Ritter hält das Publikum bei Laune. Zumeist ältere Mitbürger die auf soziale Versprechen hoffen. Leider nur sehr wenige junge Leute vor Ort in der Fußgängerzone. Es gibt Erbsensuppe mit Bockwürstchen und einen kleine Band spielt auf.

Herr Holter (Ex Arbeitsminister) und Frau Sembritzky (Stadtvertretung) erkenne ich auf Anhieb. - Herr Zischke von der SPD steht in der letzten Reihe und schreibt für seinen Kandidaten Dr. Timm mit. Wie durch Zufall kommt gerade Frau Schwesig mit Kinderwagen und Mann vorbei, geht aber weiter. - Herr Dr. Friedersdorff (auch Die Linke) war morgens bummeln, ist jetzt nicht zu sehen.

Frau Gramkow hält eine kurze Rede, in der Ihre vom Wahlkampf sicher schon stark strapazierte Stimme schon etwas quitscht. - Die Inhalte kenne ich schon aus dem gemeinsamen Wahlkampf. Nur eines ist neu. Sie sagt, dass Herr Dr. Timm keine eigene Wirtschaftspolitik hätte und die WGS verkaufen will. Erst als der Moderator sie erneut zum Thema Kürzung des Blindengeldes befragt wird Frau Gramkow ruhiger und bestimmter. Dann ist Rechtsanwalt und Politiker Gysi dran. – Weil er so klein ist springt er auf die Bühne und stellt sich ganz locker hin, und spult seine Rede ab, bringt aber ein paar kleine, konkrete Bezüge zu Frau Gramkow hinein. Gysi macht einen Sprung von der Lokal zur Weltpolitik. Spricht über Georgien, Amerika und Afghanistan und sagt : "Wenn die Linken in einen Landtag im Westen einziehen, verändern sie Deutschland. Wenn wir das aber in München schaffen, verändern wir die Welt". - So ist er der Gysi, wäre gern mal Aussenminister, ist sich bewußt das man in der ewigen Opposition eigentlich alles sagen kann.

Frau Gramkow schaut während seiner Rede ein bisschen sorgenvoll drein, offenbar hat sie ein wenig Angst, dass Herr Gysi in Ihrer Stadt zu weit geht oder etwas falsches sagt. - Ich gehe lange bevor Herr Gysi zu Ende geredet hat. So richtig glaubhaft erscheint mir nicht was er zu sagen hat. Er spricht auch gern in den Applaus hinein, so das die Leute zu etwas klatschen was Sie gar nicht richtig gehört haben. Na ja.

Stand der Dinge : Samstag, 20 September 2008, 18:23 Uhr, von Volker Goebel.

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
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Gregor Gysi spricht.
Gregor Gysi spricht.
Ex Arbeitsminister Herr Holter, Frau Sembritzky aus der Stadtvertretung und eine interessante Frau in Gelb.
Herr Holter, ?, Frau Sembritzky.
SPD Mann Herr Zischke schreibt für seinen Kandidaten Dr. Timm mit.
Frau Gramkow in Anspannung weil Herr Gysi spricht.
Publikum der Veranstaltung von der anderen Seite aus gesehen.
Die Stichwahlkandidaten an einem Vergleichstag.

106. Die SVZ begleitet Frau Gramkow und Herrn Dr. Timm an einem Vergleichstag.

Der SVZ Zeitungsartikel (o.) beschreibt die beiden Stichwahl Finalisten an einem Vergleichstag. Donnerstag 18 September 2008. Gleich am morgen besuchen beide die gleiche Schule, für Frau Gramkow aber ein Heimspiel, Sie war dort ja mal Lehrerin. Ein Punkt für die Kandidatin. - Dann besucht Frau Gramkow einen Klempnerbetrieb. Herr Dr. Timm besucht einen sehr viel größeres Unternehmen, den Industriebetrieb KGW. Dort werden Bauteile für Windkraftanlagen gebaut. Dr. Timm nimmt dann Kurs auf das Ärztehaus in Lankow um dort zu sprechen und 100 rote Rosen zu verteilen die an die Wahl erinnern sollen. (So etwas tut er sonst nicht ! – Offenbar fehlen Ihm gute Wahlkampftermine.) Dann kommen beide aber wieder zusammen. Frau Gramkow war zur Jubiläumsfeier des Kinderschutzbundes eingeladen. Herr Dr. Timm erfährt aber erst über seine Assistentin davon, und fährt auch hin. Dann trennen sich die Wege wieder. Frau Gramkow fährt weiter zu einem Besuch beim Infostand ihrer Partei - Die Linken. Frau Gramkow hat aber noch weitere richtige Termine und nimmt zwischendurch noch an der Sitzung des Kreditausschusses der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin teil. Ab 18:00 Uhr ist sie beim Buga Förderverein mit auf dem Boot. – Für Herr Dr. Timm war schon mittags Schluss. Er will nun im Büro Termine für das Wochenende koordinieren. - Sieht so aus als hätte Frau Gramkow für heute gewonnen.

Sie hatte das bessere Foto in der Zeitung, war deutlich aktiver und viel gefragter. Zum Bild von Herrn Dr. Timm muss die Zeitung erst noch erklären, dass die verschränkten Arme seine Bereitschaft zum zuhören signalisieren. (Falsche Körpersprache, aber die Zeitung erklärt richtig)

Frau Gramkow ist seit 18 Jahren in der Kommunalpolitik verwurzelt. Das sie Kommunal- und Landespolitik zugleich macht, zeigt wie fleißig sie ist. Aber die Angst vor einer Kandidatin der Linken als OB sitzt tief. Besonders im „bürgerlichen Lager“ (CDU), das aber faktisch die letzten sechs Jahre fast jeden Beschluss auf Stadtvertreterebene zusammen mit den Linken durchgebracht hat! Trotzdem gab die CDU eine Wahlempfehlung für den SPD Kandidaten ab um eine alte Schuld zu begleichen. Zeit für eine Wahl in der wirkliche Souverän, das Volk selbst abstimmt. Es bleibt spannend.

Stand der Dinge : Samstag, 20 September 2008, 14:53 Uhr, von Volker Goebel.

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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Foto SVZ Lokalseite vom 15 September 2008 folgt. Der Bodenbelag ist in Wirklichkeit genauso hell wie das Papier der Zeitung.

105. Herzlichen Dank an die 147 Wähler die für Ing. Goebel als OB gestimmt haben.

Herzlichen Dank. - 147 Stimmen für den OB Kandidaten Ing. Volker Goebel aus der Schweriner Bevölkerung. - Ganz herzlichen Dank. - 147 Menschen die keine Wahlplakate brauchten, aber dafür Informationen aus erster Hand. 147 Wähler die mehr Sauberkeit in der Innenstadt wollen - 147 Freunde. (Das Bild oben können Sie auch in groß haben und sich den Dreck anzusehen)

Das ist ein „kleines Mandat für mehr Sauberkeit und eine pragmatische Kommunalpolitik“. Ich nehme die Aufgabe gern an und werde so viel wie möglich daraus machen. Eigentlich hatte ich auf ca. 400 Stimmen gehofft, um mit diesem Mandat in der Diskussion mit der Stadtverwaltung und der Politik genug Gewicht mitzubringen, um die Sauberkeit in der Innenstadt ganz deutlich voranzubringen. Nun sind es 147 Stimmen. Ein kleines aber feines Mandat. Bitte schreiben Sie mir was Ihre Motivation war. Ich würde mich auch sehr freuen Sie einmal persönlich kennen zu lernen. Wenn sie mal in der Arsenalstr. sind, bitte einfach mal klingeln damit wir reden können.

Herzlichen Dank an die Wähler. Es wird mir eine Freude sein weiter für Sie arbeiten zu dürfen.

Stand der Dinge : Montag, 15 September 2008, 12:59 Uhr, von Volker Goebel

Nachtrag 1 : Es trifft noch ein freundlicher Dankesbrief von der IHK zu Schwerin ein. - Hier.
Nachtrag 2 : Die SVZ hat sich noch die Mühe gemacht Stimmen nach Wahllokalen zu listen.

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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Link zum SVZ Artikel
Frau Gramkow / NRD / Herr Dr. Timm
Publikum. Politiker und Medien.
Publikum. Politiker und Medien.
Herr Dr. Timm und Herr Kruse.
Herr Sellering (SPD) gibt ein Interview.
Herr Rudolf und eine Frau vom NDR.
Herr Dr. Wolf und Herr Dr. Friedersdorff.
Frau Gramkow vor dem Interview.
Frau Skott und Herr Tanneberger.
Frau Gramkow und Dr. Timm in der Stichwahl.
Herr Baxmann (Spk M-S), Herr Dr. Friedersdorff, Herr Dr. Wolf.
NDR Reporter und Herr Dr. Timm.
Vorläufiges Wahlergebnis 14 Sept 2008, 19:36:26
Die beiden Wahlsieger nach dem Interview.
Frau Gramkow spricht.
Herr Kruse im Antenne Interview. (Radio)
OB Kandidat Goebel. Wer in Schwerin Politik macht geht dafür ins Rathaus.
Herr Theiner und Herr Krömer.
Polizist und Herr Kriebel.
Herr Dr. Timm, Herr Sellering, Frau Schwesig.
Staatssekretärin und Frau Gramkow.
Herr Helms, Herr Kruse, Herr Goebel.
OB Kandidat Ing. Goebel und amtierender OB Dr. Friedersdorff.

104. Top Event Sommerfest der SVZ im Verlagshaus Gutenbergstr. Schwerin.

Journalist Herr Timo Weber war so freundlich mich zum Sommerfest einzuladen. Danke. Ich mag die SVZ weil wir ohne deren engagierte Lokalredaktion im Dunkeln leben würden, und weil die Zeitung eine gute, aber sicher noch weiter entwicklungsfähige d. h. verbesserungswürdige Nachrichten-Website betreibt. www.svz.de

Herr Schunck und Herr Bleitzhofer begrüßen im Foyer persönlich alle 440 Gäste. - An diesem Abend trafen sich engagierte Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft, um mit der Zeitung Ihres Vertrauens ein wenig zu feiern. - Damit die vertrauensbildenden Gesprächs-austausche auch wirklich zu Stande kamen, war für jeden ein Namensschildchen zur Hand. - Politik, Wirtschaft, Soziales, Stadtverwaltung, Polizei, Buga, Bundeswehr, Sport, Finanzwelt, Kultur, Presse und die OB Kandidaten sind vor Ort. – Ohne Vertrauen passiert gar nichts, wir müssen uns ja ständig neu kennen lernen, um die guten wichtigen Geschichten weiterverfolgen zu können. Der SVZ Verlag bot an diesem Abend eine ausgesprochen würdige Plattform dafür.

Herr Bleitzhofer (Verlagsdirektor) eröffnet den Abend. Herr Schunk hält eine gute aber kurze Rede, in der er alle, die zur Abwahl gegangen sind, aufruft, auch zur Wahl zu gehen. Kapitän zur See a. D. Thomas Häring hat uns dann die etwa 4.000 jährige Kulturgeschichte des Schul-Schiffes Gorch Fock hinlänglich erläutert. War ein bisschen lang aber auch interessant. - Fast alle Gäste trugen dunkles Tuch. Jacketts und Kostüme wohin man schaute. Nur Ing. Goebel hat auf Krawatte und Armani Jackett verzichtet, weil einem Einzelkandidaten, der gerade erst aufs Schweriner Parkett gesprungen ist auch ein bisschen Bescheidenheit gut ansteht.

Wer steht da mit wem zusammen ? Wer hat mit wem etwas zu besprechen ? Das Soziogramm einer urbanen Gesellschaft offenbart sich bei hinsehen. Ich sage Ihnen jetzt einfach mal mit wem ich vor und während der Veranstaltung gesprochen habe : (30 sec. bis 20 min) Herr Dr. Timm, Herr Koslik, Herr Helms, Frau Helms, die Frau Goldammer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken Schwerin, eine sehr attraktive NNN Frau aus Rostock, Herr Gröckel, Herr Dr. Jäger, und gegessen habe ich mit zwei sympathischen Frauen aus dem schönen Perleberg, dem Unternehmerehepaar der Proximity GmbH, Herrn Kruse, Frau Kruse, Frau Messerschmidt, Herr Sellering, Herr Kriebel, Herr Dr. Friedersdorff, Herr Horn, Herr Regge-Schulz, noch eine nette Frau, Herr Reichert oder Herr Buchardt.

Im Gespräch mit Herrn Dr. Friedersdorff habe ich meine Bereitschaft und mein Vertrauen ausgesprochen, hier in Schwerin eine ganz praxisnahe "Doktorarbeit" zum Thema „Stadtentwicklung und Kommunikation“ zu schreiben. Seit einigen Jahren suche ich gutes, ethisch vertretbares Thema dafür. Wir haben kurz über das Gebiet Amtsstrasse gesprochen, und dass eine Anbindung der Doktorarbeit bei der Hochschule in Wismar oder Weimar sinnvoll für Schwerin eingesetzt werden könnte.

Händeschütteln mit : Herrn Schunk, Herrn Bleitzhofer, Herrn Dr. Wolf, Herrn Sandner, Frau Gramkow, Herrn Klinger, Frau Schwesig, Herrn Nolte, Herrn Korf und zwei Fachleuten die gerade ein Zeitung drucken. (SVZ) - (Bei mir wird es langsam Zeit für die nächste Generation kleiner Digitalkameras mit besserem Objektiv, meine Fotos sind ja kaum noch zumutbar.)

Das Verlagshaus beliefert die gesamte Region mit gedruckter Information. - Oberzentrum Schwerin. Sauberkeit, moderne Technik und pragmatisches Handeln in ganz klar gesetzten ethischen Grenzen. – Sehr integer und gut aufgestellt. Ich durfte sogar nachts noch die Produktion ansehen. Herr Reichert war so nett mich zu führen. Klasse gemacht. Danke.

Und doch sinkt die Printauflage weiterhin, während das Interesse an der Nachrichtenwebsite der SVZ deutlich zunimmt. Die Informationslandschaft verändert sich. Die Zeitungsverlage sind gezwungen diesen Wandel zu leisten. Leider mangelt es immer noch an Geschäftsmodellen !? - Im Gespräch mit Herrn Reichert habe ich mich dafür eingesetzt, dass jemand der wirklich an das Internet glaubt und langjährige Erfahrung damit hat, endlich einmal damit beginnt, für den bereits vorhandenen typischen Webkunden zu schreiben. Internet und Zeitung sind nicht das Gleiche. Geschwindigkeit, Durchsuchbarkeit, Verlinkung, Rezeption. Die SVZ Website lebt z. Z. von der Arbeit der Zeitungsredakteure. Kontent ist wichtig für eine Nachrichtenwebsite. Aber Internet ist nicht Zeitung. Das ist ein ganz anderer Markt. Gute Informationen werden vom Webkunden bezahlt, und müssen sich nicht auf Papier manifestieren. Man muss nur das Kassenhäuschen auch richtig aufstellen. Ich bin gern bereit mich damit ernsthaft zu beschäftigen. Eine Website kann nämlich mehr als ein Archiv. - Sie wird die Zeitung der Zukunft sein und eine eigene Identiät ausprägen.

Alle 7 OB Kandidaten waren vor Ort, aber in einer so großen Gruppe von engagierten Bürgern und wirklichen Entscheidungsträgern aus allen Ebenen der Gesellschaft auch nicht von einer herausragenden Bedeutung. Noch 3 Tage bis zur Wahl. Am Sonntag ab 19:30 ist großes Treffen von Politik und Medien im Rathaussaal am Markt in Schwerin. Dann wird man sehen wie der/die Souverän/in entscheiden hat, und wie es hier weitergeht. – Die Demokratie entscheidet.

Stand der Dinge : Freitag, 12 September 2008, 14:20 Uhr, von Volker Goebel.

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zum SVZ Artikel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Chefredakteur Herr Schunck spricht.
Anwesende Gäste.
Partystimmung mit der Proximity GmbH im Zelt. (Apfelsaft)
Foto von einem Prüfplatz während des Rundgangs durch die Produktion.
Herr Dr. Timm eröffnet das Altstadtfest Schwerin.
Publikum an dieser Bühne zu Beginn des 4 tägigen Festes.

103. OB Anwärter Herr Dr. Gottfried Timm eröffnet das Altstadtfest in Schwerin.

Es gibt Positionen in der Mannschaft wo er Stammspieler ist. - Herr Dr. Timm ist seit vielen Jahren Schirmherr des Altstadtfestes in Schwerin. Der große Event mit dem der Spätsommer begonnen wird. Wir haben jedes Jahr über 100.000 Besucher an den 4 tollen Tagen und die Sonne scheint.

Herr Timm wartet geduldig, beantwortet schon mal Fragen der Bürger, schafft es locker auf die Bühne und spricht souverän, Hallo zusammen, herzlich Willkommen, gutes Wetter heute, 850 Jahre Schwerin Feier kommt, er begrüßt alte Bekannte, nämlich dass Landes-Polizeiorchester Mecklenburg und eröffnet als langjähriger Schirmherr das 14 Schweriner Altstadtfest. Das dauert keine 4 Minuten und alle sind zufrieden weil so alles seine Ordnung hat. – Im ganzen Wahlkampf hatte Herr Dr. Timm sich jederzeit unter Kontrolle und war lieber bescheiden als ärgerlich wenn man Ihn provoziert hat. So etwas muss man als Oberbürgermeister einer Stadt in der viel gefeiert wird können. – Danke.

Stand der Dinge : Freitag, 12 September 2008, 13:33 Uhr, von Volker Goebel.

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Website des Meisters
Er wartet geduldig.
Unsere Touristen essen der weil Eis.
Kommunikation.
Verhaltener Gesprächsbeginn.
Gestik zur Beschreibung ?
Mit dem Fahrrad zurück in die Schelfstadt.
Link zur Website der Stadtmarketinggesellschaft Schwerin.
Die Kinder haben so schön gesungen.
OB Kandidaten und Publikum. Mein Platz neben Frau Gramkow ist leer weil ich fotografiere.

102. Letzte Podiumsdiskussion im Goethe Gymnasium in der Weststadt.

Nach 3,5 Monaten Wahlkampf und einer unendlichen Zahl von Terminen und Veranstaltungen war das die letzte Podiumsdiskussion ! – Wir waren schon etwas müde bevor die Veranstaltung des Ortsbeirates Weststadt in der Aula des J. W. von Goethe Gymnasiums begann. – Herr Kriebel musste noch schnell Sprudelwasser einkaufen gehen, weil niemand an die Getränke gedacht hatte.

Als erstes hat der Kinderchor gesungen. - Das Lied über Afrika mit den kleinen Tanzeinlagen hat mir besonders gut gefallen. Schön mal in einer Schule zu sein. - Aula. Das hat mich an meine Schulzeit erinnert. Schön.

Die OBler springen förmlich auf die Bühne, um die richtigen Sitzplätze zu bekommen. Wer sitzt neben wem, wer sitzt am Rand, das war immer so wichtig. Ich habe einmal bei der SVZ rechts außen sitzen müssen und musste mich prompt gegen Fragen nach einer NPD Nähe verteidigen. Die Moderatorin Frau Heidi Schrenk war leider sehr langsam und konnte die Gruppe der OB´ler gar nicht so führen wie ein Herr Gröckel das kann.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde die die beiden Polit-Profis wie immer für eine kurze ausschweifende Grundsatzrede über die etwa 4.000 jährige Kulturgeschichte der Chinesen missbrauchen, ging es um die beruflichen und persönlichen Voraussetzungen für die Stelle des hauptamtlichen Oberbürgermeisters / Oberbürgermeisterin von Schwerin.

Herr Kriebel kann das einfach, Herr Goebel gibt sich als sachlicher Ing. für Städtebau, Herr Kruse als Mann der Wirtschaft und Soziales kann, Herr Dr. Timm als derjenige der die Euros aus der Landesregierung holt, Frau Gramkow als diejenige die immer sozial ist, Herr Krömer als der Mann mit der ruhigen Hand, Herr Helms als der Versöhnliche - denn alles wird gut.

Frau Gramkow spricht sich gegen Graffiti aus und nennt das Kundekot Problem als Zweites. Herr Krömer möchte die beiden Amtsleiter von Bau und Verkehrsmanagement deutlich mehr in der Öffentlichkeit sehen.

An diesem Gesprächsverlauf erkennen Sie schon, dass wir „durch sind“. Alle sind müde und erschöpft und wollen Ihre Sätzchen einfach nicht mehr zum wiederholten Male aufsagen müssen.

Herr Timm will in der Verwaltung sparen, Frau Gramkow will dort 220 Arbeitsplätze ohne betriebsbedingte Kündigungen abbauen.

Derweil geht bei 2 von 4 Mikrofonen die Batterie ganz zur neige und Herr Kriebel fängt an das Publikum anzubrüllen und fängt sich Buh Rufe ein, ist aber Sekunden später wieder ein interessanter Redner. – Die Moderatorin verlässt die im Vorfeld definierten 7 Fragen und fordert einen Ausbau des ÖPNV, des Radwegenetzes, der gesamten Fußwege und vieles mehr.

Herr Goebel spricht davon, dass man ja längst keine autogerechte Stadt mehr plane, das man gerade in Schwerin so gut vieles zu Fuß erledigen kann, das er den ÖPNV gern nutze und dessen Bedeutung sehe, aber ein Ausbau aufgrund der jährlichen Kosten für die Stadt Schwerin und der stagnierenden Einwohnerzahl nicht wirklich auf der Tagesordnung stehe.

Weil es drunter und drüber geht macht sich Herr Kruse dafür stark jetzt endlich das Publikum Fragen stellen zu lassen. Eine empörte Frau mit Migrationshintergrund wirft den OB Kandidaten vor Einkaufzentren zu bauen und nichts für die Kinder zu tun. Sie möchte uns alle des Saales verweisen und macht das auch mit Gesten deutlich.

Herr Goebel erklärt, dass nicht die Politiker Einkaufzentren bauen würden sich aber in diesem Zusammenhang politischen Fragen stellen müssen und das keiner der 7 OB Kandidaten in 3,5 Monaten jemals bei den Kindern und Alten hätte sparen wollen. – Wir würden unsere besten Sachen auch nur für das Publikum tragen und nicht wie die Maden im Speck leben.

Ein Herr aus dem Publikum verweist darauf, dass die Blöcke 2 und 3 der Schule aus den 70 ger Jahren seien und in einem schlechten Zustand sind. Er fordert eine Renovierung. Eine Verschanzung hinter dem Schulkonzept sei nicht richtig. – Nur Privatschulen, das gehe auch nicht.

Frau Gramkow sagt, dass passiert jetzt nicht, es gäbe schon eine lange Prioritätenliste. Das Haushaltssicherungskonzept sehe 220 Mio. an Einsparungen bis 2020 vor, und dass es da auch ans „Eingemachte“ gehe.

Herr Dr. Timm sagt, dass er schon als Innenminister Geld an diese Schule gebracht habe und auch weiterhin für Sonderbedarfe beim Ministerium vorsprechen werde.

Herr Kruse sagt, nur Kreisfreiheit erhalte die Planungshoheit und nach der Buga 2009 sind die Sportstätten und Schulen mit der Sanierung dran.

Thema Stadtverwaltung :

Frau Gramkow sagt, da sei einiges zu prüfen, das Rotationsprinzip z. B. führe in einigen Bereichen zum Verlust von „Fachlichkeit“ und sei zum Teil kontraproduktiv.

Herr Timm sieht Einsparpotentiale und macht sich für eine kleinere Verwaltung und Bürokratieabbau stark. Er orientiert sich an den Zahlen von anderen Städten, z. B. Flensburg.

Herr Goebel sagt, dass ein Abbau von 220 Arbeitsplätzen in der Stadt-verwaltung ein zu hoch gestecktes Ziel sei, und die Stadtverwaltung doch eigentlich gut und lösungsorientiert arbeite. Viele Mitarbeiter hätten doch sowieso schon 3 Hüte auf, d.h. sie hätten schon mehrere Aufgaben.

Ich bitte zu entschuldigen, dass meine Aufzeichnungen von dieser Veranstaltung sehr unvollständig sind. Es ging ein bisschen wild zu und ich musste erstmalig neben Herrn Kriebel sitzen, was die Sache auch nicht einfacher macht.

Im Gespräch mit Herrn Dr. Timm habe ich klar gemacht das ich Ihn und Herr Kruse „gleichauf“ sehe und bis zur „Krönung“ des neuen OB weiter an ob-sn.de arbeiten werde. „Nur die guten Ideen und die tatsächlichen Handlungen sind für mich entscheidend“. – Wer macht das Rennen ?

Aufgefallen ist mir noch, dass Herr Kruse jetzt viel besser arbeitet als zu Beginn des Wahlkampfes. Er ist auch mehr Politiker geworden. Nach der Veranstaltung kamen noch einigen Leute (nur) zu Ihm und als alle schon gegangen waren hatte er noch in ein NDR Mikrofon zu sprechen. Er hat mich sogar noch nach Hause gefahren, um sich dann umzuziehen, und mit einer von 3 Mannschaften, wo jemand krank geworden ist, noch bis in die späte Nacht weitere Wahlplakate aufzuhängen. Ganz schön kampfstark dieser Mann. – Alle Kandidaten haben sich im Wahlkampf gut entwickelt.

Stand der Dinge : Donnerstag, 11 September 2008, 16:28 Uhr, von Volker Goebel.

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Veranstaltung in der Aula des J. W. v. Goethe Gymnasiums Schwerin.
Kinderchor singt ...
... und tanzt dabei.
Herr Kriebel holt Wasser für die OB´ler
Herr Kriebel spricht ins Mikrofon.
Frau Gramkow antwortet.
Ein Frau kämpft für die Kinder ?
zur Website des Meisters
Herr Gebhard von der Kreishandwerkerschaft Schwerin.
OB Kandidaten Kruse, Dr. Timm, Gramkow, Krömer.
Publikum. Mitglieder der Kreishandwerkerschaft Schwerin.

101. OB Kandidatenvorstellung bei der Kreishandwerkerschaft Schwerin.

Nachdem alle Kandidaten sich kurz vorstellen sollten, was die beiden Polit- Profils gleich zu einer ganz kurzen Rede ausbaute, ging es um Wirtschaft.

Goebel empfahl wie zuvor weniger Dienstleistung anzustreben und mehr Fertigung zu machen und ranzuholen, weil diese Jobs einfach deutlich mehr Wertschöpfung mit sich bringen. Exportprodukte Made in Schwerin.

Herr Kruse spricht gleich die Parkprobleme der Handwerker in den Tagesfußgängerzonen an und das da eine bessere Lösung her müsse.

Es sollen kleinere Lose bei Ausschreibungen gebildet werden, damit das Handwerk auch mitbieten und gewinnen kann. Den Handwerkern mehr zuhören, das Geld immer in der Stadt lassen, Bürokratie abbauen, die Handwerker barrierefrei durch die Stadtverwaltungsdinge schleusen und das Herr Kruse für Gesprächsbereitschaft steht. (dafür gibt es Applaus)

Herr Timm ist auch dafür vernünftige Lose zu bilden, er möchte der OB sein, der eine regelmäßige Zusammenarbeit anbietet. Herr Timm möchte private Investoren aus Hamburg für Gewerbeansiedlungen holen, davon hätten auch die Handwerker etwas. Das Handwerk durch die Verwaltung lotsen und Herr Timm kündigt auch insgesamt mehr Transparenz an.

Frau Gramkow will alle Signale der Handwerker aufnehmen, kleine Bietergemeinschaften unterstützen, einen „Ratschlag mit der Wirtschaft zur Situation“ machen, das Parken in der Innenstadt für Handwerker deutlich erleichtern, den Haushalt der Stadt verbessern damit sich die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand verbessert. Frau Gramkow setzt auf Bestandssicherung der bereits vorhandenen Unternehmen, will aber auch den roten Teppich für die Industrie-Investoren ausrollen. „Schwerin ist eine Beamtenstadt“. Wichtig sei es die Berufsschulen hier zu halten.

Herr Krömer verlangt erneut nach einer klaren Leitbilddefinition für Schwerin. Das Bruttosozialprodukt aus der Industrie mache hier nur 3,5% aus, wir sollten uns lieber auf unsere Alleinstellungsmerkmale Schloss, Barockgarten, Altstadt, Seen und den Tourismus konzentrieren und unsere Alleinstellungsmerkmale weiter entwickeln und besser vermarkten. Nicht so sehr auf die „Göhrener Tannen“ konzentrieren. Es gibt hier einen Fachkräftemangel der Industrieansiedlungen häufig im Wege steht. Ein OB schafft keine Arbeitsplätze, aber er stellt die Verwaltung so auf, dass etwas geht das eigentlich gehen muss.

Herr Helms war auf der Geburtstagsfeier des Autohauses Ahnefeld. Er möchte mit den Branchen ins Gespräch kommen.

Herr Kriebel sagt, die Stadtverwaltung arbeite gut, das Problem sei die Stadtvertretung. – Wir sollten nicht immer auf den großen Investor warten. Viele kleine erfolgreiche Projekte wie z. B. die Wassertankstelle möglich werden lassen, dann wird es auch wirtschaftlich bald besser gehen. Die Abwanderung junger Leute wird allmählich zum Problem. Dann lobt er noch einmal die Verwaltung.

Herr Timm sagt, dass wir in 10 Jahren von den eigenen Einnahmen leben müssten, weil der Soli etc. dann wegfallen würde. Dann müssten die Gewerbesteuereinnahmen doppelt so hoch sein damit das auch geht. Herr Timm bezieht sich auf einen Artikel in der SVZ und fragt warum der Hamburger Investor an Schwerin vorbei nach Rostock ziehen würde ?

Frau Gramkow sagt, wir müssen von Wismar lernen, die richtigen Rahmenbedingungen für Wirtschaft schaffen.

Herr Kriebel fordert erneut, dass der neue OB die Verwaltung im Griff haben muss.

Herr Gebhard von der Kreishandwerkerschaft sagt noch einmal, dass die Losgrößen ein Problem sind. (zu große Lose überfordern das Handwerk)

Herr Helms spricht sich dafür aus kleinteiliges Gewerbe zu fördern und spricht von relativ guten Verkehrsanbindungen.

Herr Goebel meldet sich und bestreitet das. Wer zur Autobahn will fährt immer noch nach Hagenow oder bis nach Wismar. - Wir brauchen die Lückenschließung der A 14 und eine Abfahrt „Schwerin Zentrum“ die nah genug am „Industriegebiet Schwerin Süd“ liegt.

Herr Krömer verweist noch einmal auf Boltenhagen die dort mit der Ostsee ganz gute Geschäfte machen. (passte nicht ins Gespräch)

Herr Kruse erinnert daran, dass vor allem das Liegenschaftsamt deutlich schneller entscheiden und arbeiten muss. (das passte ins Gespräch)

Herr Helms sagt, dass die Autobahnanbindung für Schwerin beschlossen sein und kommen wird.

Die erste Frage aus dem Publikum : Der Fragende stellt noch einmal die große Bedeutung des Handwerks in den Vordergrund und ist über die Gewerbesteuerpläne von Frau Gramkow und Herrn Timm entsetzt. Jede Gewerbesteuererhöhung sei Gift. - Gewerbesteuer senken, dann gäbe es mehr Betriebe und auch mehr Gewerbesteuern. Das Handwerk sei immer zu fördern.

Frau Gramkow antwortet, dass Ihr eigner Mann Ende der 90ziger ein Unternehmen durch Insolvenz verloren hätte und das Sie die Sorgen der Handwerker kenne. Zur Zeit lägen die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt bei 27 Mio. Euro und durch die kürzlich erfolge Anhebung seien 1,7 Mio. Euro an Mehreinnahmen zu erwarten. – Bei 30 Mio. sei aber dann Schluss.

Herr Goebel merkt an, dass die beiden Polit Profis von SPD und Die Linken immer mehr Staat wollen und sich die 5 OB Kandidaten aus der Wirtschaft wie Putzerfische an den Polit-Profis abarbeiten würden um mehr deutlich mehr Eigenverantwortung und weniger Staat zu realisieren.

Herr Kriebel will weiterhin die WGS verkaufen damit Schwerin nicht unter Zwangsverwaltung des Innenministeriums kommt. Auch die Förderung des Speichers sei einzustellen, der Markt würde das schon richten. Herr Kriebel möchte auch die Fit GmbH, die den 7 Seen Sportpark betreibt verkaufen. Als Beispiel nennt er Dresden. Dresden sei nach dem Verkauf von Immobilien mittlerweile fast schuldenfrei.

Herr Kruse spricht sich auch für einen Verkauf von WGS Immobilien aus, die nicht mehr gebraucht werden, die nicht zweckgebunden sind und sieht ca. 20% des WGS Immobilienbestandes als durchaus verkäuflich an.

Herr Timm sagt, er sei der OB der die Stadtentwicklung als Ganzes im Auge behalten wolle. Alle müssten dabei mithelfen und er sagt, dass die Gewerbesteuer der solidarische Beitrag der Gewerbetreibenden sei.

Herr Helms sagt, dass der Investor doch nicht zur Theaterkasse gehe sondern als erstes auf den Gewerbesteuerhebesatz schaue und 420% sehe, und das sei „grottenschlecht“.

Herr Güll (FDP) stellt eine Frage an Herrn Dr. Timm. – Woher wollen Sie als OB die Kraft nehmen der erste Unternehmer dieser Stadt zu sein ?

Herr Timm sagt es sei wichtig Aufträge in der Stadt zu halten.

Herr Gebhard (Kreishandwerkerschaft) spricht ein anderes Thema an :

Es geht darum Jugendliche in der Stadt zu halten. Thema Berufsschulen. Die Installateure reisen nach Wismar, die Dachdecker nach Güstrow etc. und in Schwerin gibt es nur noch eine Berufsschule für Verwaltung ?

Herr Kruse spricht sich dafür aus unbedingt die Kreisfreiheit zu erhalten um eine gewisse Planungshoheit nutzen zu können. Um Berufsschulen in der Stadt halten zu können. Er möchte das Handwerk aufwerten und den Berufsschulstandort Schwerin sichern.

Herr Timm sagt, wir seien doch seit 18 Jahren kreisfrei. Als Oberzentrum regeln wir so viele Dinge und müssten in Sachen Berufsschulen einfach aktiver werden.

Frau Gramkow sagt, das 1990 eine ganze Generation in den Westen gegangen sei. Sie spricht sich für eine „Lernortkooperation“ aus, die die Lehrwerkstätten von der BTZ, IHK und das Labor in Lankow als eine „Lernortkooperation für Technik“ nutzt.

Herr Rupnow (Kreishandwerkerschaft) : Wir sollten trotzdem den großen Investor suchen. Herr Gebhard spricht von „veralteten Bundesländern“ ? und stellt noch einmal heraus, wie wichtig es sei, die Jugend im Lande bzw. in der Stadt zu halten.

Herr Dr. Timm möchte mehr Familien aus dem Umland zurück in die Stadt holen. - Herr Gebhard fragt, was dann mit den Einfamilienhäusern dieser Familien passieren würde ?

Frau Gramkow sagt zum Thema Eingemeindungen „Kooperation statt Konfrontation“.

Herr Goebel spricht sich für 2 Preise an den Kassen von Zoo, Theater etc. aus damit die Schweriner für Ihre Einrichtungen nicht doppelt zahlen und die Besucher aus den Umlandgemeinden einen gerechten Beitrag leisten. Der Wohnort steht ja in jedem Personalausweis.

Herr Krömer redet gern über die Arbeitslosen und wie sie uns auf der Tasche liegen.

Neues Thema, Integration von Ausländern.

Herr Goebel hat sich kürzlich alle Bauabschnitte auf dem Dreesch in Ruhe angesehen und spricht sich für mehr Angebote aus „Deutsch zu lernen“ , Integration erfolge im Wesentlichen über die Sprache. Herr Kruse schließt sich dieser Meinung an. (Allgemeine Zustimmung beim Publikum)

Frau Gramkow sagt, das Herr Awramenko vollenden wird, was Frau Anette Köppinger angefangen hätte.

Anschließend gab es Säfte, Sprudel und Kaffee und sehr leckere Brote. Die Kreishandwerker- schaft hatte nicht gespart, und da der nächste Termin für die OB Kandidaten noch über eine Stunde entfernt lag, konnten wir ganz in Ruhe etwas essen und hatten viele gute Gespräche mit den Mitgliedern der Kreishandwerkerschaft Schwerin. – Insgesamt eine gut verlaufene Veranstaltung.

Stand der Dinge : Donnerstag, 11 September 2008, 15:33 Uhr, von Volker Goebel

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Blick vom Podium auf das Podium. Herr Kruse, Herr Dr. Timm, Frau Gramkow, Herr Helms, Herr Kriebel.
Mitglied der Kreishandwerkerschaft fragt. (Bosch Dienst)
Herr Helms spricht, Herr Kriebel grinst.
Herr Güll fragt nach. (FDP)
CDU - Hans-Peter Kruse (aha) und SPD - Dr. Gottfried Timm.
Blick aus dem Fenster. Ein kleiner LKW fährt vorbei.
Schild der Kreishandwerkerschaft am Gebäude Ellerried 1 in Schwerin Krebsförden.
Herr Rupnow hat sein Auto mit Kruse Plakaten beklebt.
zur Website des Meisters
Foto vom Sonntags Blitz. Thema Bildung.

100. Die OB Kandidaten nehmen Stellung zum Thema Bildung im Sonntags Blitz

Gute Bildung ist das Fundament. – Häufig sind die Inhalte, die in Schulen unterrichtet werden völlig veraltet und bestehen den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler nicht. Der Computer mit seinen Ballerspielen übt eine so starke Anziehungskraft aus, dass wir an beiden Themen arbeiten müssen. Didaktische und inhaltliche Fortbildung der Lehrer ermöglichen, wenn notwendig mit sanftem Druck. Ballerspiele und virtuelle Spiel- und Kampfwelten sind für max. 45 min am Tag von den Eltern zu gestatten. Ansonsten Stecker raus! Beides ist weniger eine Frage der Finanzen sondern der Zieldefinition und das man als OB einmal im Monat an einer Unterrichtsstunde teilnimmt. Gute Berufsschulen sind genauso wichtig wie andere Schulen. Lernen soll / muss man sein Leben lang.

Stand der Dinge : Mittwoch, 10 September 2008, 12:21 Uhr, von Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Die Künstler von "Dosensport Rostock" machen uns einen dreckigen Stomkasten schön. 09 Sept. 2008

99. Die Stadt Schwerin macht aus dreckigen Stromkästen wahre Kunstwerke.

Dem Herrn sei Dank ! – Der Mann heißt Rainer Janitz und arbeitet im Amt für Verkehrs-management Schwerin unter der guten Führung von Herrn Dr. Smerdka. Unsere Stadt-verwaltung hatte endlich ein Einsehen. Danke !

Endlich steuern wir Buga Kurs ! - Säubern die übelsten Dreckecken der Stadt. - Aus dreckigen Stromschaltkästen werden fröhliche Kunstwerke über die unsere Touristen in Ihrer Heimatstadt noch erzählen werden. – Es hat begonnen und hoffentlich dauert es an. - Yes we can ! - It is only a question of money and sweat. – We can get it done now ! You can donate 2XX,- Euros to put the Graffiti Busters  from „Dosensport / Rostock“ on the job. - If you don´t like your „Stromschaltkasten“ in your own street, send your bucks to Mr. Rainer Janitz – he will get it straight for you. – It is your own town. - It is your life. - It is your environment. - It is all you got!

So und jetzt noch mal ganz langsam auf Deutsch. Es geht hier um den ständig umkämpften Stromschaltkasten „Knaudtstr. – Ecke – Dr. Hans Wolf Str.“. Lange Zeit war man der Meinung, dass nur Herr Karven vom Ortsbeirat, der in dieser Straße wohnt, und Herr Ing. Goebel aus der Puschkinstr. ein Graffiti Problem hätten. - So langsam ändert sich das aber. Die Anzahl der Leute, die sich einfach nicht mehr mit dieser Art von Kultur identifizieren können wächst seit 2 Jahren ständig an. (Das wir wieder etwas wieder nicht selbst können, sondern 2 Männer aus Rostock uns helfen müssen sollte uns allerdings auch zu denken geben !)

Nachdem die Stopp Graffiti Diskussion als Wahlkampfthema sogar in der IHK dem zukünftigen OB als erste Frage aufgetischt wird, war es Zeit zu handeln. - Gehandelt haben Dr. Wolfram Friedersdorff, Dr. Smerdka und Herr Rainer Janitz. – Ein Tabu wurde von Seiten der Stadt gebrochen, dass die Buga 2009 GmbH längst aufgeweicht hatte. Stromschaltkästen dürfen ab jetzt bemalt werden ! – Das Ende des gestörten Gekritzels ! Der Beginn einer wirklichen Kultur ! - Wandel, Erneuerung, etwas wofür ich seit 2 Jahren geredet und gerungen habe. Jetzt passiert es. Die Künstler von „Dosensport“ aus Rostock haben den ersten dreckigen Stromkasten in ein kleines Kunstwerk verwandeln dürfen ;-) Wir schreiben Dienstag den 09 September 2008. - Ich bin gerührt und quetsche mir ein Tränchen raus. Endlich sind wir auf dem richtigen Weg. – Das kann die Stadt aber nicht alleine leisten. Machen Sie ein Foto von dem dreckigen Stromkasten vor Ihrem Haus und senden Sie es unter Angabe Ihrer Bankverbindung an : Herrn Rainer Janitz, Amt für Verkehrsmanagement, Am Packhof 2 - 6, 19053 Schwerin. – Die Verwandlung eines Dreckstücks in ein Kunstwerk kostet 2XX,- Euro. – Fragen sie nicht was Ihre Stadt für Sie tun kann ...

So, und jetzt kommt noch die kl. Beratung vom Künstler und Ingenieur Volker Goebel. – Kunst ist bekanntlich Geschmacksache. - Damit wir da keinen Ärger bekommen ist es ratsam, immer die Hintergrundfarbe an den Anfang der Überlegungen zur Motivwahl zu stellen. Die Welt ist grell genug. Steht der Kasten im Grün, dann sollte das Motiv farblich dazu passen, also auch aus Grüntönen bestehen. Zurückhaltend bleiben, das ist konsensfähiger. Nicht immer gegenständlich werden, auch mal abstrakt bleiben. Es kann helfen ein paar der meist verkauften Postkarten der arrivierten Kunst zu Rate zu ziehen. Selbst eine Analogie zu den drei Farben grün wie man sie bei den Masten der Windkraftanlagen verwendet ist schon ein gigantischer Schritt in die richtige Richtung. – Aber die Kunst ist und bleibt frei. Kitsch ist aber niemals Kunst. – A junk of art is joy for never. Remember Andy Warholy. Remember David Bowie „And they have been putting out the fire with gasoline.“ Only paint works paint over.

Stand der Dinge : Mittwoch, 10 September 2008, 11:50 Uhr, von Volker Goebel


Nachtrag : Gespräch mit Herrn Janitz, Donnerstag 18 September 2008. - "Es ist erst einmal nur ein einziger Stromkasten verwandelt worden". Man will jetzt abwarten, ob das schöne Ergebnis von Dauer ist. - Erst danach wird das weitere Vorgehen beraten. (Kommentar Goebel : Gut, es ist ein Anfang. "Aber eine Taube macht noch keinen Sommer". Ich hoffe das es bei diesem sehr guten Verfahren bleibt, und dass sich auch die Hausbesitzer finanziell daran beteiligen werden)

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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Wegweiser und Lageplan des Wohnparks Zippendorf / Schwerin.
14 von 600 Bewohnern vor dem Haus 3 in der Sonne.

98. Sechs OB Kandidaten bleiben im Wohnpark Zippendorf ganz ohne Publikum.

Das Wahlforum im Alten- und Pflegeheim war schlecht besucht. - Um ganz ehrlich zu sein, nur eine Einzige, aber kluge ältere Dame, eine Ärztin, hatte sich eingefunden und hat dann auch nur eine einzige Frage gestellt.

Wie konnte es so weit kommen ? – Ganz einfach, die Bewohner des Wohnparks Zippendorf / Schwerin hatten schon vor Wochen per Briefwahl abgestimmt und dabei auch nur 20% Wahlbeteiligung aufgebracht, und wollten jetzt lieber allein im Rollstuhl vor dem Haus in der Sonne sitzen.

Aber Herr Nickel von der Geschäftsführung, Frau Teske und 2 weitere Mitarbeiterinnen waren da, und haben sich an der spontan entstehenden Diskussion beteiligt. Herr Nickel erklärte das Desinteresse damit, dass viele Bewohner in Ihren Meinungen stark verfestigt seien, und sowieso immer die gleiche Partei wählen würden, und sich nicht von Tagesereignissen in Ihren Entscheidungen ablenken lassen. - Das Privileg der Älteren.

Herr Goebel rollt die extra in XL ausgedruckte OB Vergleichsliste aus und sagt, so etwas hätte man doch vor der Wahl im Altenheim zur Information aushängen müssen, was Herr Nickel bejaht! (Er hatte sich die erste Seite davon zur eigenen Vorbereitung ausgedruckt, um Namen und Gesichter vor sich zu haben, denn er ist nur 1,5 Tage pro Woche in Schwerin tätig. Er hat sich also aus eigenen Antrieb auf www.ob-sn.de informiert. - Gut.)

Herr Dr. Timm kann sich an viele gut besuchte Veranstaltungen in Alten- und Pflegeheimen erinnern, aber auch daran, dass Themen wie Krieg, SED Zeit, Wende, Vereinigung etc. dort dominierende Themen waren. Oder ganz normale Alltagsfragen; wie kommt man mit dem Rollator (Gehhilfe) vom Pflegeheim bis in die Kaufhalle (Supermarkt).

Frau Gramkow singt auf solchen Veranstaltungen einfach mit 30 bis 40 Leuten und freut sich immer, dass die Alten die Texte der Lieder auch wirklich bis in die letzte Strophe kennen. „Wir dürfen die Älteren nicht vergessen sondern müssen Sie mitnehmen, auch wenn es um Politik geht“

Die einzige Bewohnerin, eine ehemalige Ärztin, will mehr wissen und stellt Herrn Krömer die Frage : „Wer sind eigentlich die Unabhängigen Bürger“? Sie interessiert sich überhaupt nicht für Parteien sondern nur für Unabhängige. - Herr Krömer berichtet, dass die unabhängigen Bürger sich vor 4 Jahren, also in 2003/2004 als Zusammenschluss von ehemaligen Parteimitgliedern gegründet wurden, und sich vor 1 Jahr als so genannte „Wählergemeinschaft“ konstituierend verfestigt haben. Also keine Partei, aber „so etwas ähnliches“. Die Unabhängigen Bürger sind also eine lokale Wählergruppe, die von Herrn Dr. Thierfelder (Arzt, Gynäkoloke), Herrn K. J. Jenik (Schuldirektor) Herrn Steinmüller (Der Alterserfahrene), Herrn Silvio Horn (Beamter im Innenministerium, Herrn Jan Szymik (Ing. / Architekt) und Frau Dr. Sabine Bank (Ex OB Kandidatin) gegründet wurden. (Die UB´s haben in etwa 100 aktivierbare „Sympathisanten“, die die Wählergruppe gut finden und zum gemeinsamen Spazierengehen kommen. A. d. R. VG)

Herr Krömer berichtet noch, dass er im Wahlkampf alle Heime der Sozius gGmbH besucht hätte, und vor oder nach Ihm z. T. Herr Dr. Timm da gewesen wäre. (Wahlkampf im Altenheim ;-)

Frau Teske geht noch auf das Briefwahlthema ein, und sagt, dass ein Großteil der Bewohner gar nicht mehr wählt, oder einfach dazu nicht mehr in der Lage sei. - Im Pflegebereich hätten aber ca. 20% an der Briefwahl teilgenommen.

Herr Nickel (GF) berichtet davon, wie schwierig Wahlen in Altenheimen zu organisieren sind. Erst nach Einrichtung eines kleinen Wahllokales würde gewählt, dann aber gleich mit 75% Wahlbeteiligung ! – Die Bewohner des Wohnparkes Zippendorf / Schwerin haben z. B. Zugang zur SVZ in den Aufenthaltsräumen und es gibt auch viele Abonnenten. (Frage von Goebel)

Herr Dr. Timm fragt, ob es eine Verzahnung von Seniorenbeirat und dem Wohnheim gibt. – Eine Mitarbeiterin antwort mit ja, sogar eine intensive Zusammenarbeit, die aber häufig von Transportfragen überschattet ist.

Herr Helms ist ein bisschen betroffen, weil er im Heim einen gleichaltrigen Freund aus der Schulzeit im Rollstuhl angetroffen hat. Die beiden sind ins Gespräch gekommen. - Herr Helms lobt das Niveau des Pflegeheimes und spricht von einem guten Gesamtangebot an Pflegeplätzen in Schwerin. (tatsächlich haben wir hier sogar 15 – 20 % Überkapazität. – A. d. R. VG)

Herr Nickel antwortet auf die Frage zu den Unterbringungskosten pro Monat und spricht von 1.600,- Euro pro Kopf für alles inklusive. Davon muss der Bewohner in Pflegestufe 1 einen Eigenanteil von 820,- Euro zahlen. Hat er oder sie Pflegestufe 2 sind das auch ca. 820,- Euro pro Monat Eigenanteil. In Pflegestufe 3 sind aber 910,- Euro pro Monat an Zuzahlung fällig. (Da müssen wir Jungen schon fürs Alter ansparen !)

Herr Krömer sagt er war Zivildienstleistender im Altenheim während der Nachwendezeit, und kennt sich ganz gut in dem Thema aus. - Er sagt : damals hätte er Angst vor dem alt werden gehabt - heute nicht mehr !

Die Bewohnerin merkt vernehmbar an, dass die Pflegekräfte im Wohnpark Zippendorf / SN überlastet seien. – Herr Nickel steigt sofort darauf ein und erzählt von einer gerade stattgefundenen, unangekündigten 2 tägigen Überprüfung, die aber bis auf Details gut verlaufen sei. Auf meine Frage hin beziffert er die Wochenarbeitszeit der Pflegekräfte mit 40 h / Woche, dass es aber immer mal wieder, bedingt durch Urlaub, Krankheit etc. Personalengpässe gäbe, die nur durch Überstunden des Stammpersonals aufzufangen seien. Der Wohnpark Zippendorf nehme auch an der jetzt kommenden Nacht der Wirtschaft teil und freue sich über jeden Besucher.

Herr Dr. Timm möchte wissen wie viele Mitarbeiter die rund 600 Bewohner betreuen. - Herr Nickel antwortet, dass ca. 165 Mitarbeiter in Vollzeit und Teilzeit im Hause sozialversicherungspflichtig beschäftigt seien. – Eine Mitarbeiterin betont, dass das Leistungsangebot vom Wohnplatz bis in die Intensivpflege reiche, die einer Intensivabteilung wie im örtlichen Krankenhaus durchaus ähnlich sei. (Herr Kriebel war übrigens gar nicht vor Ort, und es hat Ihn auch niemand wirklich vermisst. - Sorry Fredi.)

Die Diskutanten stellen fest, dass in Schwerin eine Überdeckung von 15-20% bei Pflegeheimplätzen bestehe. Herr Nickel betont, dass politisch eine Reaktivierung der „Daseinsvorsorgediskussion“ notwendig sei und das jede Kommune gut daran tue, sich in diesem Bereich Mitspracherechte durch stadteigene Pflegeheime zu sichern, um nicht von den Entwicklungen überrascht zu werden. (!?) - Alle sind sich einig, dass es den jetzigen Alten eigentlich ganz gut gehe. - Die wirklichen Probleme kämen aber in einiger Zeit auf die Alten- und Pflegeheime zu, und damit folglich auch auf die Kommunen, wenn die Generation der Menschen, die in der Nachwendezeit arbeitslos geworden sind (ca. 30.000 in Schwerin !) und weniger Beiträge eingezahlt haben, bald alt sind, und auch die Eigenanteile von jetzt schon ca. 800,- Euro pro Monat nicht zahlen könnten. Da wird dann nicht mehr für alle ein Einzelzimmer erschwinglich sein, da könnte es dann bald auch 4 Personen Zimmer geben und ähnliches ... (Bitte ansparen für Alter !)

Ich habe gar keinen richtigen Arbeitsplatz, soll 3 Rentner und ein Kind ernähren und dabei auch noch fürs Alter ansparen. – Sonst noch was ? Leute, - da fühle ich mich ganz spontan mal wieder deutlich überfordert !

Herr Krömer erzählt mir, wie sehr die Besucherzahlen auf seiner Website steigen seit er „bloggt“ und die kleinen Berichte vom OB Tag direkt auf der Startseite zeigt. (Herr Kriebel hat sich das auch vom Webmeister Goebel abgeschaut)

Herr Kruse ist sich mittlerweile sicher in die Stichwahl zu kommen. Das kann ich mir mittlerweile auch schon vorstellen. - Wir sind in Zippendorf, da kann Herr Dr. Timm schlecht hinlaufen, ich stelle mich an die Engstelle und siehe da, er fährt einen Volvo. Passt gut zu Ihm und zur Aufgabe.

Ich bestücke noch die Briefkästen von Zippendorf mit meinem WK Flyer und fotografiere weiter Wahlplakate in allen Bauabschnitten des Dreesch.

Dann noch 2 Artikel schreiben und bis Mitternacht 71 Bilder aus 216 Fotos schneiden. – Vor der Tür wird für das Altstadtfest aufgebaut. Dann essen wieder einige Tausende Leute in der immer noch so dreckigen Mecklenburgstrasse. - Iiiihhh. -Aufgrund der intensiven Nutzung ist das die dreckigste Straße in Schwerin !

Stand der Dinge : Mittwoch, 10 September 2008, 08:13 Uhr, von Volker Goebel

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Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Bewohnerin (Ehem. Ärztin) und Herr Dr. Timm
Frau Gramkow ist gut aufgelegt.
Herr Nickel und Frau Teske.
Kruse, Goebel, Ärztin, Dr. Timm
Andreas Helms ist auch guter Laune.
Gramkow, Timm, Kruse. (Das Bild zum Wahlergebnis ?)
WK Faltblatt Ordnung und Sicherheit.

1. Wahlkampffaltblatt Ordnung und Sicherheit in Schwerin. (nur die Kernaussagen)

Es gibt Handlungsbedarfe, Graffiti ist ärgerlich, Ruf nach der Polizei, Schwerin Touristenstadt, Ermahnung an die Hundehalter, Ordnungswidrigkeiten sofort bestrafen, die Forderung nach mehr Zusammenarbeit im Sinne eine Ordnungspartnerschaft.

WK Faltblatt Mehr Gemeinsamkeit.
WK Faltblatt Mehr Gemeinsamkeit.

2. Wahlkampffaltblatt Mehr Gemeinsamkeit. (nur die Kernaussagen)

Schöne Stadt, ich bin 32 Jahre hier, Aufforderung zu mehr Gemeinsamkeit, Bürgerbeteiligung stärken, mehr Informationen und Transparenz, Aufruf zur Toleranz, Absage an die NPD.

WK Faltblatt Sport
WK Faltblatt Sport

3. Wahlkampffaltblatt Sport in Schwerin. (nur die Kernaussagen)

Sportstadt Schwerin, ja zum Leistungssport aber auch zum Breitensport, zum Jugend- und Seniorensport, ja zum Sportzentrum Lamprechtsgrund, keine höheren Nutzungsgebühren, ein bisschen mehr Eigenverantwortung, Frau Gramkow geht walken und ab und zu ins Fitness-Center.

WK Faltblatt Bildung
WK Faltblatt Bildung

4. Wahlkampffaltblatt Mehr Bildung für alle. (nur die Kernaussagen)

Chancengleichheit für alle, Kitas mit fexiblen Öffnungszeiten, wer weniger hat soll auch weniger zahlen, Nebeneinader von öffentlichen und privaten Schulen ist OK, kostenloses Mittagessen für Schüler, Ausbau der Ganztagsschulen, Schulsanierung, Förderschulen mehr unterstützen, Hochbegabtenförderung leisten, Schulsozialarbeit, Ausbau der öffentlichen Berufsschulen, Gründung einer Hochschule, gute Bildung vom Geldbeutel der Eltern abkoppeln.

WK Faltblatt Soziale Stadt
WK Faltblatt Soziale Stadt

5. Wahlkampffaltblatt Schwerin – eine soziale Stadt. (nur die Kernaussagen)

Soziale Verantwortung wahrnehmen, viel Kita, viel Bildung, viel Freizeit, alle sollen sich wohl fühlen, barrierefreies Bauen für eine alternde Gesellschaft, Seniorentreffs, mehr öffentlich geförderte Beschäftigung, anständig bezahlte Arbeit, mehr Arbeitsplätze, mehr Menschlichkeit, mehr Solidarität, aktive öffentliche Hilfe, hohe Wertschätzung des Ehrenamtes.

97. Kurzkritik an den 5 neuen Wahlkampffaltblättern von Frau Gramkow / Die Linke

Liebe Frau Gramkow. Ihnen geht es immer darum alle Interessengruppen so richtig zufrieden zu stellen. - Nirgendwo soll gespart werden, alle und alles ist wichtig. – Das ist zum Teil einfach blümchenhaftes Wunschdenken! – Alles haben und halten wollen, oder sogar ausbauen. – Aber wie ?  Ist das schon Politik jedem nach dem Mund zu reden und rosarote Zeiten zu versprechen ? Sie verteilen gern an alle und sagen nie, - niemals wo es herkommen soll ! Warum sollen wir für immer weniger Menschen immer mehr ausbauen ? Frau Gramkow will die beste Oberbürger-meisterin der Welt sein. Ehrgeiziger sein, als die DDR es jemals war. - Noch mehr Staat, dass bedeutet dann aber zumeist auch weniger Eigenverantwortung. – Ach ja, Frau Gramkow. – Sie sind also noch Sozialistin !? - Die 5 Faltblätter erzählen eine ganze Menge über Sie. - Fast alles.

Stand der Dinge : Dienstag, 09 September 2008, 12:05 Uhr, von V. Goebel

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Website des Meisters
zur Website von Frau Dipl. Ökonomin Angelika Gramkow / MdL / Die Linke / Schwerin
Bildschirmfoto (verkleinert) vom Interview Goebel auf Schwerin-News.de (auf Klick lesbar)
96. OB Kandidat Ing. Goebel gibt ein bezauberndes Interview für Schwerin-News.de

Auf Anfrage von Dr. phil. Marko Michels aus Wismar, habe ich einige klug gestellte Fragen, zu meiner Kandidatur, zu den Zielen meiner Kampagne und zu den Problemen bzw. Lösungen die alle 7 Wahlkampfteams für die Stadt Schwerin entwickeln konnten beantwortet.

Bitte lesen Sie das Interview im Original auf Schwerin-News.de. - Dort können Sie auch jetzt schon abstimmen, wer der oder die neue OB in Schwerin werden soll. - Auf der führenden Website für News aus Schwerin finden Sie auch Interviews mit anderen OB Kandidaten, z. B. Frank-Peter Krömer (Unabhängige Bürger) und Hans-Peter Kruse (parteilos für die CDU & FDP).

Herzlichen Dank für den guten Erstkontakt der vielleicht der Beginn einer Freundschaft ist. Die Internet-News-Schmiede des Ehepaars Schiller in der Goethestrasse besuche ich manchmal. Werbung auf Schwerin-News.de ist effektiv und preiswert. - Das Schwerin News auch gern mal meine Fachartikel ohne zu Fragen übernimmt, kann ich Euch durchgehen lassen. Viel Erfolg.

Stand der Dinge : Dienstag, 09 September 2008, 10:08 Uhr, von Ing. Goebel

zur Website des Meisters
zum Interview auf Schwerin-News.de
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wahlkampffaltblatt OB Kand. Andreas Helms. (Aussenseite)

95. Kurzkritik am Wahlkampffaltblatt von OB Kandandidat Herrn Andreas Helms.

Das Faltblatt kommt wie fast alles von Herrn Helms eigentlich viel zu spät. Die netten Fotos sind zurückhaltend. Zumindest das Kandidatenfoto hätte man vom Profifotografen machen lassen sollen. – (Aber das konnte ich mir auch nicht leisten.) – Dem Kandidaten Herrn Andreas Helms kann das aber kaum schaden. Der gute Mann ist so freundlich und authentisch wie kein Zweiter. - Die Frage ob es im Haifischbecken der Politik genug Raum für einen so harmlosen Kandidaten gibt wird uns die Wählerin, bzw. der Wähler beantworten. Das nette, blass gelbe Faltblatt ist so unaufdringlich wie der Kandidat selbst. - Vorne Thema, Name, Bild und Familie. - Innen das erste Mal die neuen Worte „... meiner politischen Arbeit ...“. - Immerhin formuliert Herr Helms so, als glaube er ernsthaft daran OB werden zu können !? Er lobt die Stadt, stellt die Menschen in den Mittelpunkt, hebt seine Fähigkeit zu integrieren hervor, verspricht nichts was er nicht halten kann, hat aber auch keine einzige neue Idee anzubieten, ist leider nicht Träger einer Vision, kennt das Gesamtgebilde das eine Stadt ausmacht gar nicht vollständig. Seine fast peinlich kindliche Website zeigt, dass er kein Medienprofi ist. Doch wenn man Ihn trifft, kommt er sehr sympathisch rüber, und zeigt als Bus- bzw. Transportunternehmer seine Liebe zum Fahrrad. – Andreas Helms, FÜR UNS IN SCHWERIN. - Politisch wären wir ohne Herrn Helms kaum ärmer, aber ich freue mich aufrichtig einen so sympathischen Mann zu kennen der fest zu Schwerin gehört. – Danke.

Stand der Dinge : Montag, 08 September 2008, 09:33 Uhr, von Volker Goebel

Ing. Goebel, Cafe Honig, September 2009.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Wahlkampffaltblatt OB Kand. Andreas Helms. (Innenseite)
zur Website von Herrn Andreas Helms / parteilos / Schwerin
Familie Goebel in Schwerin. Manfred, Volker, Jonas, Renate.

94. Warum OB Kandidat Volker Goebel bei 3 Podiumsdiskussionen abwesend war.

Es gibt Chancen die hat man nur einmal im Leben! - Hiermit bitte ich die vereinte Dienstleistungs- gewerkschaft ver.di (Frau Evers, Herr Tribukeit), den eingetragenen Verein „Die Platte lebt“ (Frau Hanne Luhdo) und den Ortsbeirat der Werdervorstadt (Herrn Bohnsack) ganz herzlich um Ihr Verständnis und um Entschuldigung für meine (unentschuldigte) Abwesenheit.

Der Grund war eine überraschende Teilnahme an einem Image Film über Schwerin, der hier bei echtem Kaiserwetter für einen öffentlich rechtlichen Sender gedreht wurde. - Den Film werden viele Millionen Menschen im deutschen Sprachraum sehen. – Das wird ein Besuchersprung in Sachen Tourismus nach sich ziehen, und war daher für diesen Moment einfach von größerer Bedeutung. - Glücklicherweise waren an dem Abend als die IHK Veranstaltung stattfand keine Dreharbeiten angesetzt, und ich konnte wenigstens daran teilnehmen. – Glauben Sie mir, es war nicht einfach drei Hüte zur gleichen Zeit auf zu  haben, denn in der Zeit kamen auch noch meine Eltern auf der Rückreise von St. Petersburg zu Besuch, und ich habe Interviews sogar am Funk- telefon geben müssen und aus diversen Internetcafes die 10 Fragen für die SVZ Leserschaft beantwortet.

Drehort Schwerin - Filmstadt Schwerin. Ja, wir haben die Kulissen die sich andere erst bauen müssten ! - Das gute Wetter erlaubt lange Drehzeiten. Jeder Film der in Schwerin spielt, bringt unsere Stadt nach vorne. Wir sollten Schwerin als Drehort den großen, seriösen Studios in Hamburg und Berlin erneut anbieten. Lächeln Sie mild wenn die Kameras in der Stadt  sind. Und niemals direkt in die Kamera schauen, denn dass darf nur die Tagesschau Sprecherin. - Direkt danach wird Schwerin zu sehen sein. Ausstrahlungstermin Dez. 2008 oder Januar 2009.

Stand der Dinge : Montag, 08 Sept. 2008, 08:15 Uhr, von V. Goebel (Nachwuchsschauspieler)

Volker Goebel / 42 Jahre / jüngster Bürgermeister von Schwerin ?
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Volker, Jonas, Renate.
Wahlkampffaltblatt Kruse / auf Klick lesbar.

93. Erneute Kurzkritik am Wahlkampffaltblatt von Herrn Kruse (parteilos, für die CDU)

Beim ersten lesen hatte ich Ihr Faltblatt nicht richtig gewürdigt. Deshalb schreibe ich noch einmal etwas dazu und jetzt sind auch Bilder hinterlegt in denen der Text richtig lesbar ist. Also, - Ich stimme ich den Texten in Ihrem Wahlkampf Faltblatt weitgehend zu ! – Sehr gute Ziele und Standpunkte. – Hoffentlich gewinnen Sie als OB auch den vollen Rückhalt der CDU. – Bitte denken Sie mal darüber nach, ob Sie nicht etwas zu sensibel und dünnhäutig für die OB Stelle sind. Da werden Sie starke Nerven brauchen. - Bei mir darf man allerdings nur auf das Sieger- treppchen wenn man auf dem Boot war. - Werden Sie weiter Politik machen wenn Sie die OB Wahl verlieren sollten ? Das ist doch eine berechtigte Frage. Es kann ja nur eine/r gewinnen, so ist das nun einmal. Ja, ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg für die OB Wahl und für die Stichwahl. Sollten Ihnen aber 400 Stimmen zur Teilnahme an der Stichwahl fehlen, die ich für mehr Innenstadtreinigung holen möchte, rufen Sie bitte bei der CDU Führung an, um sich dort zu beschweren. - Da Sie aber mein Vertrauen über die letzten Monate Stück für Stück gewonnen haben, sollten wir nach einer verlorenen Wahl einfach mal eine innovative Firma eröffnen. Die Autos haben wir doch beide schon hinter uns! Sie die Opels und ich die Kampfpanzer. Jetzt ist es Zeit für ein neues Thema, Sie ahnen es bestimmt schon. Schwimmende Bauteile. – Viel Glück und Erfolg dem Politiker Herrn Kruse.

Stand der Dinge : Samstag, 06 September 2008, 10:13 Uhr, von Volker Goebel

Volker Goebel / 42 Jahre / jüngster Bürgermeister von Schwerin ?
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
zur Website von Herrn Dipl. Wirtschaftler Hans Peter Kruse / vormals UB / parteilos / kandidiert für die CDU / Schwerin
Wahlkampffaltblatt Kruse / auf Klick lesbar.
Visitenkarte OB Kandidat Herr Kruse.

92. KL. Ideen zur Finanzierung einer Stadt mit Oberzentrumsaufgaben. (Schwerin)

Die Stadtfläche von Schwerin ist geographisch, damit meine ich bezogen auf die Gesamtfläche zu klein. - Ich habe Stadtplanung studiert. Schwerin ist aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen zu eng begrenzt !? Wir sollten Eingemeindungsangebote machen. Es pendeln 23.000 Menschen die hier arbeiten abends raus in die Umlandgemeinden und werden dort steuerlich im Sinne der ESt. veranlagt. Es pendeln aber nur 9.000 Menschen abends rein die hier in Schwerin steuerlich veranlagt werden und helfen die Stadt selbst zu finanzieren. Die Stadtfläche Schwerins ist unnatürlich eng begrenzt. Warum ? Schwerin reicht eigentlich von Pampow bis Seehof und von Friedrichsthal bis Raben Steinfeld. Aber nur in Richtung Zippendorf haben wir ein vernünftiges Flächenverhältnis, - und es soll mir keiner erzählen, die Leute aus Raben Steinfeld und den umliegenden Gemeinden gingen hier nicht in den Zoo oder ins Theater oder ins Schwimmbad.

Herr Dr. Timm sagt, dass die 6 kreisfreien Städte jetzt eng zusammenstehen müssen, um eine gerechtere Finanzierung für die Oberzentren zu erreichen. Da hat er ganz recht. Es geht dabei um die so genannten Schlüsselzuweisungen aus dem Finanzausgleich des Landes. Warum ist Herr Dr. Timm dieses Finanzproblem aber nicht früher angegangen als er noch Innenminister war muss man schon fragen dürfen? Wer jetzt OB wird, muss dieses schwierige Thema immer und immer wieder persönlich durch Gespräche mit den Umlandgemeinden angehen und die Stadt Schwerin ja sogar die Idee Schwerin zur Teilnahme anbieten. - Sonst wird es zwei Preise an den Kassenhäuschen geben! - Dann kostet der Eintritt in den Zoo für Menschen mit einer Meldeadresse in Schwerin eben xy Euro und für Nicht Schweriner xyz Euro. – So einfach ist das. Entweder das Umland schließt sich der Idee an oder es wird knallhart 2 Preise geben.

Stand der Dinge : Freitag, 05 September 2008, 10:22:14 Uhr, von Dipl. Ing. Volker Goebel
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Blick zum Podium
Publikum links
Publikum rechts

91. Die Unternehmer befragen die sieben OB SN Kandidaten in der IHK zu Schwerin.

Die Veranstaltung fand am Dienstag, 02 September 2008 ab 18:00 Uhr im Innenhof der IHK statt. - Nicht genug Platz, ganz üble Akustik - aber eine Deckenhöhe wie in einem Schornstein. – Wie soll man unter solchen Bedingungen Kommunikation machen ? In der letzten Reihe hört man nichts !

Herr Rohte  eröffnet, und erinnert noch einmal das Publikum daran, dass die OB Kandidaten im Ehrenamt arbeiten und sich für Schwerin mit Ihren Vorschlägen freiwillig im Sinne der guten Sache exponieren, und dafür ein wenig Nachsicht und vielleicht auch etwas Anerkennung verdient haben.

In der ersten Frage die an Herrn Dr. Timm ging, wurde danach gefragt, wie er das Thema Sauberkeit und Ordnung angehen würde. (Aha, mein zentrales Thema ist also endlich angekommen) Herr Dr. Timm gibt eine sehr „verkopfte“ Antwort und spricht von „Repression und Prävention“. – (Theorie und Praxis sind da also noch weit voneinander entfernt. Naja.)

Herr Kruse wird gefragt, wie er die Finanzlage der Stadt verbessern wolle und antwortet, dass das HaSiKo 2008 – 2020 auch konsequent umgesetzt werden müsse, dass die Finanzen eine schwierige Aufgabe seien, und dass er auch kein Patentrezept zur Hand habe. Er appelliert an die Bürger gute Ideen einzubringen. – (Na Klasse.)

Herr Krömer antwortet auf eine Frage von RA Wrangell. – Er möchte in Fragen der kommunalen Betriebe mehr als einen Ansprechpartner am Tisch sitzen haben. (Herr Dr. Wolf) Herr Krömer arbeitet im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus mit. Er findet, das Wellness- und Freizeitangebote nicht eine kommunale Aufgabe seien und möchte damit sagen, das er die Fit GmbH loswerden möchte.

Herr Kriebel möchte der Kapitän der Verwaltung werden und dann seine Mannschaft verkleinern. - Der Kulturspielstätte „Der Speicher“ möchte er die Zuschüsse streichen. – Der eine oder andere im Saal sieht da einen Interessenkonflikt zwischen Herrn Kriebels Geschäften und den Interessen der Stadt. Trotzdem kommt Herr Kriebel an diesem Abend überraschend gut an.

Dann werden alle OB Kandidaten befragt, was sie denn eigentlich an Qualifikationen für diese Aufgabe (OB sein) mitbringen : (in Kurzform)

Helms : Ich bin seit Jahren ein erfolgreicher Geschäftsführer.

Goebel : Akademiker, Ingenieur, Kommunikationstalent, Kraft.

Timm : 8 Jahre Innenminister, Theologe, Mix guter Talente.

Kruse : Erfolgreicher Unternehmer, viele Ehrenämter, Erfolge.

Krömer : Ich bin der Motivator. Unternehmertyp. Ruhige Hand.

Gramkow : Berufserfahrung, Lehrerin, Landesebene, Motivation.

Frage an Frau Gramkow : Haushalt, Personalabbau und WGW Verkauf.

Frau Gramkow antwortet : 220 Stellen in der Verwaltung ohne betrieblich bedinge Kündigungen abbauen, 10% Nachbesetzung ermöglichen. Kein WGS Verkauf.

Fragen an alle aus dem Publikum : Wie kommen wir zu einer größeren industriellen Ansiedlung in Schwerin ?

Herr Kruse : Neue Gesellschaft für Wirtschaftsförderung gründen.

Berufsschulstandort für MV werden. Einfach wirtschaftsfreundlicher sein.

Herr Krömer : Das ist kein Ziel, weil wir einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften haben. Lieber Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten.

(Herr Krömer denkt Tourismus und damit Schloss, Altstadt etc.)

Herr Kriebel : Nicht immer auf den großen Investor warten, lieber die Identifizierung der Bürger mit der Stadt verbessern, Selbstbewusstsein.

Frau Gramkow : (Da war ich leider einen Moment abgelenkt)

Goebel : Bestand pflegen, mehr Fertigung nicht immer nur Dienstleistung, Beispiel Skandinavien, Exportprodukte selber machen und heranholen.

Dr. Timm : In 10 Jahren müssen wir von den eigenen Einnahmen leben.

Wir müssen in Hamburg stärker präsent sein und Firmen rüberholen.

Frage von Frau Seybold zu Einzelhandels Ansiedlungen :

Krömer : Das entscheidet gar nicht die Politik, sondern der Investor.

Kriebel : Ja, zur MPG trotz Verdrängungswettbewerb.

Gramkow : Kaufkraftindex lässt noch mehr Einzelhandel zu. Ja MPG.

Goebel : Ja, zur MPG, bessere Fassaden, bessere Erschließung, endlich

mehr Wettbewerb im Indoor Center Segment, endlich volles Sortiment.

Dr. Timm : Endlich nicht mehr nach HH und Lübeck fahren zum Einkauf.

Die ganze Innenstadt entwickeln - nicht nur einzelne Quartiere.

Kruse : Dinge tun, die für die Stadt verträglich sind. Vorher klären und nicht hinterher noch mit dem Investor nachdiskutieren wollen.

Thema Umweltschutz und Klimaschutz :

Frau Gramkow fordert ein kommunales Klimaschutzprogramm und möchte mehr Solarenergienutzung durch Photovoltaikelemente auf den Dächern.

Herr Dr. Timm macht sich für mehr Energieeffizienz stark.

Frau Parlow beschwert sich über die triste Wismarsche Str. auf dem Weg zur Ihrer Arbeitsstätte  und befragt dazu den Fachmann Herrn Goebel :

Goebel : Wismarsche Str in Bahnhofsnähe. – Sauberkeit, Farbe und ein bis zwei Bäume würden ja schon helfen. Dann mit jedem einzelnen Hausbesitzer sprechen und Möglichkeiten erörtern. Wenn möglich ein richtiges Konzept machen.

Thema Fördermittel aus Berlin und Thema Kommunale Unternehmen :

Dr. Timm : BMU Topf ist 280 Mio. Euro groß. - Da müssen wir ran. Er möchte alles tun, was die Energieeffizienz steigert. – Kommunale Unternehmen auch unternehmerisch führen und städtische Betriebe gut entwickeln. Die WGS Verkaufsdiskussion ist für Ihn gelaufen.

Herr Kruse : Finanzierungsmöglichkeiten von Bund und Land voll ausschöpfen. – Kommunale Betriebe dürfen den privaten Unternehmen keinen Wettbewerb machen.

Krömer : Die SWG macht Gewinne, die WGS nicht. – WGS optimieren.

Kriebel : WGS verkaufen, damit wir weniger Zinsen zahlen und bei neuen Projekten auch den Eigenanteil haben um überhaupt an Fördergelder zu kommen. (An dieser Stelle bekommt Herr Kriebel Applaus !)

Goebel : Planwirtschaftliches Sicherheitsdenken aufgeben. Beispiel Aufkleberentfernung SN. - Reale Kosten ca. 1,5 Euro pro Stück, bei „Bewirtschaftung“ mit Vorher / Nachher Fotos und Detaillisten zahlt die Stadt 7 Euro für die Entfernung eines Aufklebers. (Ich bin mir sicher, mit

Arge Personal auf 0,70 Cent pro Aufkleberentfernung kommen zu können)

(An dieser Stelle raunen im Publikum und auch etwas Respekt und ein wenig Applaus)

Frau Möws von der Beruflichen Schule Technik meldet sich zu Wort. Da wurden schon 10.000 junge Leute für ganz MV ausgebildet und 1.400 Unternehmen mit qualifiziertem Personal beliefert. Die Schulstandorte Lankow und Friesenstr. sind sanierungsbedürftig. – Wer kann helfen ?

Herr Dr. Timm : Respekt. Zieht den Hut. Bildungsniveau verbessern und mit den umliegenden Gebietskörperschaften zusammenarbeiten um die Schulen zu sanieren.

Goebel : Dito mit Nachtrag : Immer die Aktualität der Lehrinhalte an Berufsschulen prüfen und verbessern. Darauf kommt es nämlich an.

Herr Ecklebe möchte das sich die OB Kandidaten zur Stadtvertretung positionieren :

Dr. Timm : Klarheit und Transparenz einführen. Aber auch ein OB muss sich verändern lassen, bewegen lassen. Gespräche mit Bürgern führen.

Goebel : Sagt Amateure meint aber Ehrenamtler. – Sorry ! Findet die Stadtvertretung einfach 25% zu groß dimensioniert und die Arbeit dort aus Sicht eines Ingenieurs einfach zu unpragmatisch. - Hat aber bisher kaum Einblick gehabt, kennt aber 3 andere Stadtparlamente. Schlägt vor die Politik aus den Hinterzimmern raus auf öffentliche Arbeitsplattformen im Internet zu bringen. Will selbst nicht in die Stadtvertretung weil Ihm 100 Euro pro Monat für diese Arbeit einfach zu wenig sind. Hat schon mehr als genug Ehrenämter.

Herr Kruse : Mehr Transparenz in die Stadtvertretung bringen.

Herr Krömer : Neuwahlen stehen 2009 an. CDU und Linke waren sich bisher häufig zu schnell und zu oft einig. Hat Sitzungsprotokolle im BIS nachgelesen.

Herr Kriebel : Fordert einen parteipolitisch unabhängigen, neutralen OB.

Kritisiert erneut die Haltung der Stadtvertretung in der Junghans Frage.

Herr Rohte verspricht eine gute Zusammenarbeit mit den neuen OB und verschenkt noch eine Petermännchenfigur an die OB´ler als Erinnerung an diesen lebendigen Gesprächsabend in der IHK. Insgesamt eine ganz gute Veranstaltung.

Es gibt noch belegte Brote und ein Glas Wein. Alle OB Kandidaten haben noch eine ganze Reihe von Einzelgesprächen. Es wird ein bisschen Aufbruchsstimmung spürbar.

Stand der Dinge : Mittwoch, 03 September 2008, 11:02 Uhr, von Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Link zur besten Homepage die eine Stadt haben kann.
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Dr. Timm, Goebel, Helms, Gramkow, Kriebel, Krömer, Kruse
Herr Kömer, Herr Kruse
Frau Gramkow, Herr Kriebel, Herr Krömer, Herr Kruse.
Gespräche bei belegten Broten und einem Glas Wein.
Ehepaar Parlow. Nett.
ECE Centermanager Klaus Banner fragt.
Unternehmer Herr Eggert fragt.
Frau Gramkow im Gespräch.
Herr Kruse im Gespräch.
IHK Hauptgeschäftsführer Herr RA Michael Rothe. Ein Souverän.

90. Wie wir die kommunale Politik öffentlich erarbeiten und erklären können.

Wir schreiben das Jahr 2008. – Seit exakt 9 Jahren arbeite ich nun an begehbaren Wegen : „Das Öffentliche auch öffentlich zu erarbeiten, zu erklären und für jeden Menschen zugänglich und verständlich zu machen“. - Misstrauen durch Information zu ersetzen die alle soziale Ebenen erreicht.

Auf diesem Weg musste ich einiges an Leiden ertragen, um etwas wirklich "Sinnvolles, Neues" zu definieren. Es tut immer ein bisschen weh, wenn man nur aus Fehlern lernen kann, weil es noch keine wirklichen Vorbilder gibt ! Das Internet kann ja wesentlich mehr als Pornobildchen und Ballerspiele.

Der erste zu überwindende Grunddissens ist : Die Mächtigen dieser Welt verfügen über die Information und geben so wenig wie möglich davon her, um ihre Macht zu sichern. Dabei geht es heute um Minuten und Sekunden. Für die Wirtschaft ist das im Wettbewerb immer noch ein legitimer Weg.

Für das Öffentliche Wesen, die Verwendung von öffentlichem Geld ist das nicht statthaft. Aber wo sind die Grenzen ? Auch öffentliche Wesen, wie die Stadt, stehen im Wettbewerb zu anderen Städten. Was dürfen alle wissen? Demokratie und Politik werden aber von Ihnen, vom Steuerzahler bezahlt.

Es ist möglich ein Thema öffentlich zu erarbeiten. - Damit lassen sich alle berechtigten Interessen einbinden, weil alle Beteiligten konsequent immer den gleichen Informationsstand haben. - Am Ende steht ein Konsens, der schon durch die öffentliche Erarbeitung zum Teil bestätigt ist. Dieser Weg vermeidet Irrwege und falsche Entscheidungen und bezieht alle mit ein.

Was öffentlich erarbeitet wird erfährt Kritik, und kann dann sofort darauf reagieren. Argumente und Idee aus allen Richtungen können direkt und in Echtzeit zurückgewiesen oder eingebunden werden. - Wir müssen dabei allerdings immer schnell sein weil wir mit offenem Visier arbeiten. Ja, Ja.

Hier in Schwerin wird kommunale Politik zu 95% im Ehrenamt erdacht und formuliert. Das geschieht leider sehr häufig in Gaststätten, auf Parteiversammlungen, und häufig dauert das lang und das Bier fließt mit. - Nur die „unpolitischen Geschäftsführer“ arbeiten als Angestellte. Politik entsteht also zum großen Teil in Hinterzimmern und Restaurants durch Amateure. Nur der Beschluss erfolgt dann in der Stadtvertretung. - Dieser Weg ist viel zu langsam und intransparent.

Wer mehr über Arbeitsplattformen im Internet zu Sachthemen wissen will ist eingeladen, mit mir darüber sprechen. Kommunale Politik verständlich und zeitnah abzubilden und zu erklären ist möglich. Wir leben mittlerweile in der Wissensgesellschaft !

Stand der Dinge : Montag, 01 September 2008, 09:34 Uhr, von Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Einladung zur Ausstellung im Stadthaus.
Erklärung des inhaltlichen Zusammenhangs.
89. Im Stadthaus eröffnet die Ausstellung "ohne Glanz und Glamour" "Prostitution ...

Diese Ausstellung werde ich mir ansehen. In der Zeitung war zu lesen, wie Frauen entrechtet werden und in Deutschland wie Ware verschoben werden. Vor allem ausländische Frauen. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Und wenn es wahr ist, was tun wird dann ? Immer wieder sind es die Männer, die auffälligen Mist verzapfen. Die Konrad Adenauer Stiftung macht bald hier im Schloss eine Veranstaltung, die auf die Probleme der Männer aufmerksam machen wird. Ich bin mit Frau Dr. Bremer in Kontakt, und möchte die Männer einzuladen die, sich das anhören sollten. Bei dieser Veranstaltung geht es aber vor allem um Defizite bei jungen Männern. (Graffiti, etc.)

Das mir die Einladung vom Verband der Schwulen und Lesben zugeschickt wurde, die die Aus-stellung nach Schwerin geholt haben, und mit denen ich vor einiger Zeit Zank hatte, weil ich zu provokativ gefragt habe, und dann die gestellten Fragen zu langsam abgearbeitet habe freut mich. - So werden aus Gegnern langsam Bekannte und vielleicht sogar mal Freunde. - Danke.

Stand der Dinge : Freitag, 29 August 2008, 18:05 Uhr, von Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Der amtierende OB Dr. Friedersdorff informiert in der Hauspost über die OB Wahl 2008.
88. Baudezernent & amtierender O-Bürgermeister Dr. Friedersdorff erklärt die Wahl.

Herr Dr. Friedersdorff genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung. - Seine Erfahrung und seine immer bescheidenen und situationsadäquaten Worte, Taten und Auftritte haben Ihm einen guten Ruf eingetragen. Viele von uns sind ein wenig wehmütig, dass Herr Dr. Friedersdorff nur ein paar Monate über der Altersgrenze lag und nicht selbst zur Wahl für die 8 jährige Amtszeit des neuen Oberbürgermeisters antreten konnte.

Rechtzeitig vor der eigentlichen Wahl meldet sich Herr Dr. Friedersdorff zu Wort und erklärt uns den Ablauf der Wahl im Schweriner Kundenmagazin Hauspost. Bitte klicken Sie das Bild an, um den Text auch lesen zu können. - Wichtig, bitte die Wahlbenachrichtigungskarte für die am 28 September 2008 aufbewahren. Zur Wahl bitte den Personalausweis mitnehmen. - Bitte gehen Sie zur Wahl damit wir eine OB Kandidatin oder einen OB Kandidaten wählen, der auch wirklich Zustimmung aufweisen kann.

Die Umfrage unter 100 Personen ist der erste Trend der bisher überhaupt ermittelt wurde. Das ist aber leider noch sehr ungenau weil statistisch gesehen 100 Personen von 86.000 Wählern nicht wirklich aussagefähig sind und 24,6 % der Wähler in der Umfrage unentschieden waren.

Es werden noch bezahlte Helfer für die Wahl gesucht. - Die Stadtverwaltung muss an 2 Tagen bis zu 900 Menschen beschäftigen, um den guten Verlauf der Wahl sicherzustellen. Bitte melden Sie sich bei der Wahlbehörde unter 0385 / 5451745 an. - Ich darf leider kein Wahlhelfer werden.

Stand der Dinge : Freitag, 29 August 2008, 17:36 Uhr, von Volker Goebel

Dahlie aus der Puschkinstrasse (Link führt zur Buga 2009 Schwerin)
Titel der Hauspost nah um Puls der Ereignisse.
Link zur Hauspost. - Dem Kundenmagazin der großen, zumeist städtischen Unternehmen in Schwerin.
Nachtrag : Von 100 Leuten wollen also 61 wählen. - Eine ungewöhnliche hohe Wahlbeteiligung!
Schön wäre es ja, wird aber wahrscheinlich nicht so kommen. - 22 für Timm, 11 für Kruse, 8 für Gramkow und jeweils 4x1,5 macht zusammen = 47 abgegebene Stimmen. - Plus die 15 Leute die zur Wahl gehen, aber noch unentschlossen sind. (Summe 62, OK) - Das ist ein erster Trend. Ich wollte selbst so eine "100 Personen Umfrage" machen, ein befreundeter Statistiker hat mir aber abgeraten weil 100 aus 86.000 leider überhaupt keine repräsentativen Ergebnisse liefern kann. Das Ihr ermittelt habt welche Themen bei den Wählern vorne liegen, fand ich aber gut, und sehr informativ. - Mich würde interessieren wie viele der Befragen Männer und Frauen waren. - Bitte ruft mich doch mal unter 0385 / 7778553 morgens vor 08:30 an. - Vielen Dank für Eure Mühe. VG
87. Fred Kriebel alias Fredi Sonnenschein hat eine knallige Werbungs für uns parat.

Fredi, politisch noch ein Neuling, im Marketing schon sehr avanciert. Deine Motivationskampagne läuft. Ich glaube die politischen Parteien werden sich die Augen reiben. - Es gab eine Zeit vor Dir und es gibt eine Zeit nach Dir. Die OB Wahl ist eine Personen Wahl. Auf die Wahlergebnisse sind wir alle sehr gespannt. - Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leser schlauer sind als man denkt. - Kurz vor der Wahl die Titelseite der Piste zu buchen ist einfach schwer geil. - Viel Erfolg.

Stand der Dinge : Freitag, 29 August 2008, 16:52 Uhr, von Volker Goebel

zur Website von Herrn Dipl. Ing. Volker Goebel / vormals CDU jetzt auch parteilos / Schwerin
Skulptur im Eingangsbereich des Schlossparkcenters.
Besucher vor Exponaten.
Center Manager Klaus Banner, IHK Geschäftsführer Herr Rothe, Frau Schwesig